Eine niederländische Jugend

Wer in einem anderen Land – so wie ich in den Niederlanden – aufwächst, hat andere Kindheits- und Jugenderinnerungen. Diese lassen sich nur bedingt mit Leuten aus der neuen Heimat teilen. In diesem Artikel skizziere ich ein Bild meiner niederländischen Vergangenheit [ … ]

Zuletzt aktualisiert am 18. Dezember 2016

Wer seine Kindheit und Jugend in einem anderen Land – so wie ich in den Niederlanden – verbringt, hat andere Erinnerungen. Diese lassen sich nur bedingt mit Leuten aus der neuen Heimat teilen. Parallel zu diesem Blogartikel erscheint im Grenzwanderer-Blog von Petra Scheltinga ein ganz ähnlicher Beitrag. Sie lebt als Deutsche genauso lange in den Niederlanden wie ich in Deutschland.

Schülerkalender aus den Achtzigern (Niederlande)

Zwei Kalender aus meiner Schulzeit

Die Ausländerin in der Runde

Plötzlich bin ich wieder die Ausländerin. Ich sitze mit deutschen Freundinnen in der Kneipe und wir haben einen netten Abend miteinander. Dann wechselt das Thema auf Erlebnisse aus der Kindheit oder Jugend. Und ich kann nicht wirklich mitreden.

Es geht um Erinnerungen aus der Schulzeit, um beliebte Fernsehserien von anno damals, um gesellschaftliche oder politische Ereignisse oder um Schauspieler oder andere Berühmtheiten, die zum Teil längst von der Bildfläche verschwunden sind.

Meine Freundinnen haben nicht alle diese Dinge gemeinsam erlebt. Sie sind auch nicht alle in der gleichen Gegend aufgewachsen. Sie haben aber denselben Bezugsrahmen: den einer „(west-)deutschen Jugend“.

Niederländischer Schülerkalender – schoolagenda

Worte statt Gefühle

Mein Bezugssystem ist ein anderes. Ich war 30 Jahre alt, als ich nach Deutschland gezogen bin. Gewissermaßen hatte ich bereits ein ganzes Leben hinter mir. Ich bin in den Niederlanden groß geworden und habe als Kind auch einige Jahre in Belgien gelebt. Vielleicht nicht so exotisch wie China, Cuba oder die Mongolei, aber eben doch zwei andere Länder.

Meine Erinnerungen und Erlebnisse dort kann ich prima mit Worten beschreiben. Umgekehrt höre ich interessiert zu, wenn meine Freundinnen über ihre “deutsche Jugend” sprechen. Uns verbindet in dem Moment jedoch kein gemeinsames Gefühl.

Oft ist das nicht weiter tragisch, manchmal aber fehlt es mir.

Hier folgen relativ spontan und willkürlich einige Dinge, die meine niederländisch-belgische Kindheit und Jugend in den Siebzigern und Achtzigern geprägt haben.

Sinterklaas

Fast jedes niederländische Kind glaubt an Sinterklaas bis es etwa sechs oder sieben Jahre alt ist. Der Aufenthalt des niederländischen Nikolaus im Lande – von etwa Mitte November bis einschließlich 5. Dezember – ist für viele Kinder ein Highlight des Jahres. Für mich war es das auf jeden Fall.

Aber auch wer nicht mehr an de Goedheiligman glaubt, trägt Sinterklaas oft weiterhin im Herzen. Jugendliche und Erwachsene überbieten sich im Familien- oder Freundeskreis beim Schreiben kunstvoller Gedichte und beim Erstellen ausgefallener Surprises.

Zu Sinterklaas habe ich durch die vielen schönen Erinnerungen einen viel stärkeren Bezug als zu Weihnachten.

Rad fahren und schwimmen

Ich erzähle oft scherzhaft, dass ich im Sattel geboren bin. Im Fahrradsattel wohlgemerkt. Rad fahren lernt eigentlich jedes niederländische Kind, genauso wie schwimmen.

In den Niederlanden sind diese zwei Fähigkeiten unabdingbar. Wasser ist praktisch überall und das Rad fahren macht Kinder schon früh selbstständig im Straßenverkehr.

Fernseh-Nostalgie aus Jugendtagen

Während meine Generation in Westdeutschland mit der Sendung mit der Maus und dem Sandmännchen aufwuchs, waren es in meinen jungen Jahren unter anderem De Fabeltjeskrant und Tita Tovenaar. Beide Sendungen dauerten nur wenige Minuten und wurden kurz vorm ins Bett gehen ausgestrahlt.

In de Fabeltjeskrant spielten verschiedene Tierpuppen die Hauptrolle. Sie lebten in het Grote Dierenbos in Fabeltjesland. Obwohl das Programm in erster Linie für Kleinkinder gedacht war, machten die vielen versteckten Anspielungen auf die aktuelle niederländische Politik die Sendung auch für Erwachsene sehenswert.

Tita Tovenaar (1972-1974, in späteren Jahren viele Wiederholungen) handelt von einem extrem zerstreuten Zauberer und seiner pfiffigen Tochter. Sie musste das Unheil, das er durch seine Schusseligkeit anrichtete, wieder aus der Welt schaffen. Besonders toll fand ich übrigens, dass die Schauspielerin, die die Tochter spielte, im wirklichen Leben zur gleichen Schule gegangen war wie meine Mutter.

Die Erkennungsmelodien dieser beiden Serien, die ich so oft geschaut habe, habe ich noch genau im Ohr.

In meiner Grundschulzeit schaute ich gerne Kindersendungen wie Ren je Rot und De Film van Ome Willem. Beides kam am Mittwochnachmittag, der einzige Tag unter der Woche, an dem es in den Siebzigern tagsüber im Fernseher überhaupt etwas zu sehen gab.

Mittwochnachmittags frei

Der Mittwochnachmittag war sowieso besonders, weil wir dann nämlich frei hatten. An allen anderen Wochentagen hatten wir in der Grundschule von halb neun bis halb vier Unterricht.

Ren je Rot („Renn‘ dich kaputt“) war ein Quizprogramm aus meiner Jugend, in dem Schulkinder Wissensfragen beantworten mussten. Unter dem Namen 1, 2 oder 3 gab und gibt es das Programm seit 1977 auch in Deutschland.

Niederländische Fernsehkoryphäen aus diesen Tagen waren der (jung verstorbene) Moderator und Entertainer Willem Ruis (es gab auch noch den fast gleichnamigen Willem Duys, aber der war älter) und Ria Bremer mit ihrem Programm Stuif es in, in dem Kinder etwas zeigen oder vorführen durften, das sie besonders gut konnten.

Wir schauten aber auch viele englische und amerikanische Serien für Jugendliche und Erwachsene. In den Niederlanden wird alles Fremsprachige, das nicht für die Allerkleinsten gedacht ist, Original mit Untertiteln gesendet.

Bücher

Über die Bücher, die ich als Kind und Jugendliche gelesen habe, habe ich hier auf buurtaal in diesem Herbst einen eigenen Post geschrieben. Ein Buch, das dort nicht auftauchte, das ich aber super spannend fand, ist Meester van de Molen (“Meister der Mühle”), die niederländische Übersetzung des deutschen Jugendbuches Krabat. Ich nehme an, dass es in Deutschland mindestens so beliebt war wie in den Niederlanden.

Musik

Mit meinen Freunden und Freundinnen lästerte ich über die Musik von André Hazes, de Zangeres zonder Naam und Willeke Alberti, für uns der Inbegriff von Schnulzigkeit.

Schon mehr auf unserer Linie waren Bands wie Doe Maar („Mach mal“), Toontje Lager („einen Ton tiefer“) oder Klein Orkest. Ihre Hits 32 jaar (Sinds 1 dag of 2), Stiekem gedanst, Ben jij ook zo bang und Over de muur dürfte fast jeder, der in dieser Zeit aufwuchs, mitsingen können.

Protest

In den Texten vieler dieser Songs spiegelte sich der Zeitgeist der Achtziger wieder: Es gab Demos gegen kruisraketten (Marschflugkörper) und gegen Kernenergie. In Städten wie Amsterdam und Nijmegen (wo meine Schule war), war die krakersbeweging (Hausbesetzerbewegung) ziemlich ausgeprägt.

Schülerkalender aus den Niederlanden mit Zeichnungen

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind …

Gefühlte Ewigkeiten habe ich in meiner vwo-tijd auf dem Weg zur Schule und wieder nach Hause auf dem bereits genannten Fahrrad verbracht. Oft mit Klassenkameraden, die die gleiche Strecke fuhren. Fünf Tage die Woche, bei 30 Grad plus ebenso wie bei 15 Grad unter Null. Mit Gegenwind und Rückenwind (irgendwie öfter mit Gegenwind …) 8 Kilometer hin und 8 Kilometer zurück. Das war eine moderate Entfernung, verglichen mit meiner besten Freundin, für die es jeden Tag 15 km einfache Fahrt waren.

Mein Rad war von der Marke Batavus und ich hatte es auf den Namen Neeltje getauft.

Bei Regen trugen wir Regenhosen der Marke Agu, mit Gummibändchen unter den Füßen, sodass die Schuhe trocken blieben. (Warum ist dieses Prinzip bloß aus der Mode gekommen? Es funktionierte wunderbar.)

Tolle Gespräche haben wir auf diesen Fahrten geführt. Über die Schule, Beziehungen und die vielen anderen Dinge, die uns beschäftigten und die in der Welt passierten.

Volles Programm

Der Unterricht ging von halb neun bis zehn vor halb drei oder vier, einmal die Woche auch bis zehn nach vier. In der Mittagspause aßen wir unsere selbst mitgebrachten Brote. Unsere agenda’s (Kalender) bemalten wir und beklebten sie mit bunten Bildern.

Niederländischer Schülerkalender aus den Achtzigern

Nach der Schule waren wir mit Hausaufgaben beschäftigt. Die kosteten im Schnitt zwischen einer und zwei Stunden, womit wir auf einen vollen Arbeitstag kamen. Der Halbtagsunterricht an deutschen Schulen, den ich aus Erzählungen kannte, kam mir paradiesisch vor. Leistungsfächer gab es bei uns nicht. Wir machten in sieben Fächern Examen und alle zählten gleich viel. Eine Eins war die schlechteste Note, die man bekommen konnte.

Im Nachhinein frage ich mich, woher wir die Zeit für Hobbys holten, aber wir hatten sie. Bei mir waren es vor allem zeichnen, schreiben, Tennis spielen und Römische Geschichte.

Tanzschule

Jede Menge Spaß hatte ich außerdem im Tanzunterricht, zu dem ich ab etwa siebzehn mit einer Gruppe aus meiner Schule ging. Von deutschen Bekannten höre ich nicht selten, dass sie hin mussten, und zwar schon mit vierzehn. In dem Alter hätte ich mich auf gar keinen Fall darauf einlassen wollen.

Dank Ganztagsschule hatte ich mein Abitur mit achtzehn in der Tasche. Es bedeutete Auszug aus dem Elternhaus und nicht nur Anfang eines Studiums sondern eines ganz neuen Lebensabschnitts.

Ähnlich, aber doch verschieden

Grundsätzlich waren meine niederländische Kindheit und Jugend gar nicht so anders als die meiner deutschen Freundinnen. Wir gingen zur Schule, hatten Lieblingsserien im Fernsehen, es gab Bands, Musiker oder Sportler, die wir gut fanden, wir hatten Hobbys und wir verliebten uns.

In meinem Fall ist diese „Vorlage“ niederländisch ausgemalt, bei meinen deutschen Altersgenossen deutsch. Schaue ich mir diese deutschen “Bilder” an, dann sind die Details eindeutig andere als in meinem Bild. Ein Blick auf ein niederländisches dagegen entlockt mir spontan ein “genau, so sieht das bei mir auch aus!”, auch wenn vielleicht mal eine Farbe anders gewählt ist als bei mir.


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Geschrieben von alex

Ursprünglich komme ich aus den Niederlanden, seit 1997 ist Deutschland meine Wahlheimat. Hier im Blog findest Du fast 400 Artikel über die Unterschiede zwischen der deutschen und der niederländischen Sprache und Kultur.

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  1. Heel herkenbaar.
    Mijn Rijamagenda’s waren ware kunstwerken.
    Ook ik ging elke dag met de fiets naar school.
    In de laatste klas zelfs met een brommer, een Puch natuurlijk.
    Kwa kleding liepen de smaken tussen duitse en nederlands scholieren niet zo uiteen denk ik.
    Van de fabeltjeskrant kijg ik nu nog weemoed.
    Ben benieuwd waaraan de schoolkinderen van nu zich later aan zullen herinneren.

    Antworten

    1. Ben benieuwd waaraan de schoolkinderen van nu zich later aan zullen herinneren.

      Ik ook … Dat is weer een hele andere generatie. Maar fietsen doen ze nog steeds en agenda’s beplakken en voltekenen volgens mij ook :)

      Antworten

  2. Ik ben van een andere generatie en kwam met 26 naar Nederland. Tot de dag van vandaag ervaar ik hetzelfde gemis, je deelt je jeugdervaringen niet met je nieuwe landgenoten. Komt erbij, dat ik mijn jeugdervaringen ook niet met West-Duitsers deel. Je kunt je dan soms heel eenzaam voelen en onbegrepen.

    De fabeltjeskrant, Tita-tovenaar, André Hazes, Willem Ruis, Ria Bremer, de Zangeres zonder Naam enz. zijn mij daarentegen wel een begrip en is „Die Sendung mit der Maus“ voor mij vrij onbekend, al kijk ik er nu weleens met mijn kleinkinderen naar.

    Antworten

    1. je deelt je jeugdervaringen niet met je nieuwe landgenoten.

      Ich verstehe gut, was du meinst, Elise. Und es macht natürlich auch einen Unterschied, aus welcher Generation man ist. Du wirst nicht die gleichen Erinnerungen haben, wie Deutsche, die wie ich Ende der Sechziger geboren wurden.

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  3. „Dank Ganztagsschule hatte ich mein Abitur mit achtzehn in der Tasche.“ Volgens mij hebben Duitse jongelui ook zonder Ganztagsschule met achtien jaar hun VWO-examen achter de rug. Ik zie daar geen verschil.

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    1. Zumindest meine Generation machte in Deutschland nach dem 13. Jahrgang Abitur. Die meisten werden also 19 gewesen sein.

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  4. Het programma met de muis is in NL ook een flinke tijd (zondagmiddag) op TV geweest. Uhlenbusch vond ik destijds ook aardig. Maar veel gemeenschappelijks is er op dat gebied niet. Aan de andere kant ben ik in een speciaal gebied en een speciale tijd opgegroeid en ik heb weinig mensen met wie ik dat kan delen. Tot mijn 12de was ons door zeer doorvaarbaar en hebben we erg veel met akkerschuitjes gespeeld omdat de vader en familie van een goede schoolvriend een scheepswerf had. We hebben toen flink wat afgekloet (vaarboom) op plekken waar dat nu bijna 50 jaar niet meer mogelijk is. In die tijd warene er een paar honderd kippebruggetjes in het dorp die je overging met Sintemaarten. Verderop bestond dit soort dorpen niet. Je moet al naar Giethoorn gaan of een paar plekken aan de westkant van Frankrijk. Kortom je hoeft niet ver om in een totaal andere wereld te geraken.

    Aan de andere kant ben ik niet nostalgisch aangelegd en voel ik me snel in een andere omgeving thuis. Zo goed dat ik mijn eigen omgeving ontzettend snel vergeet.

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    1. Jij bent ook een tikkeltje ouder dan ik, Ximaar ;) Leuk om je ervaringen te lezen.

      Het programma met de muis is in NL ook een flinke tijd (zondagmiddag) op TV geweest.

      Dat klopt. We woonden destijds in België en keken er wel eens naar.

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    2. ‚ons door‘ moet natuurlijk ‚ons dorp‘ zijn.

      Voor Uhlenbusch was ik duidelijk te oud. Was rond 1977 op Nederlandse TV en vond ik toen heel ontwapenend.

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  5. Hi Alex,
    Wat een leuke post weer.
    Ik herken me in alles – alleen voor Tita ben ik een tikje te jong, voor mij was het Swiebertje en Pommetje Horlepiep.
    En er is één zeer, zeer essentieel ding wat ik in je artikel mis: Suske en Wiske, Lambiek, Sidonia en Jerom. Dát is werkelijk iets waarover mijn Duitse leeftijdgenoten hun schouders ophalen. Nog nooit van gehoord. Ik weet dat er een paar delen naar het Duits vertaald zijn, maar op de een of andere manier is dat in Duitsland geen succes geworden. Kan zijn dat het aan de nogal absurde humor ligt. Het was voor mij destijds ook de brug naar het Vlaams, in een tijd waarin Belgische televisie nog heel ver weg was.
    En dit soort zinnen kent iedereen: „Ik dacht en keek en dacht wat om me heen.“ En dan iets met een panterbloesje en een spijkerbroek.
    Of ook, als ik vertel dat ik in Kreuzberg was, is de reactie van velen nog steeds: Oh, dat is waar de Turken amper kunnen bestaan?
    Oh, één ding nog: Koot en Bie. Het vieze mannetje. De Tegenpartij. Cor van der Laak.
    Van die dingen dus.

    Antworten

    1. O jeetje, hoe heb ik Suske en Wiske kunnen vergeten? Um es wieder gutzumachen bekommen die beiden, zusammen mit Lambiek, tante Sidonia und Jerom irgendwann mal einen eigenen Blogartikel. Ich habe die Alben als Kind auch richtig verschlungen.

      Koot en Bie fand ich in dem Alter nicht so spannend. Später habe ich sie aber schätzen gelernt. Sie gehören eindeutig auch zu dieser Zeit.

      Antworten

      1. Ik woon al 23 jaar in Duitsland maar krijg/koop nog ieder kwartaal een nieuwe suske en wiske. Dan ben ik voor een half uurtje terug in mijn jeugd, heerlijk….

        Antworten

        1. Dat kan ik me zó goed voorstellen, Marianne :) Misschien moet ik dat ook maar gaan doen …

          Antworten

  6. Hallo Alex,

    nachdem ich den Text von Petra gelesen habe, war ich dann sehr gespannt auf dein Gegenstück über das Leben als Kind in den Niederlanden.
    Das hast du wunderbar dargestellt und ich bin echt begeistert!

    (Darf ich dich auf einen kleinen Fehler aufmerksam machen? Petra heißt nämlich mit Familiennamen Scheltinga! Hab mit ihr und ihrem Gatten schon einige Male Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt in Münster getrunken…:-)

    Antworten

    1. Es freut mich sehr, dass dir unsere Texte gefallen haben, bockmouth. Die Idee kam von Petra und ich bin froh, dass wir sie umgesetzt haben.

      Danke für den Hinweis. Ich kenne jemanden, der Scheltema heißt und habe einfach nicht aufgepasst … Jetzt ist es richtig.

      Antworten

  7. Lucy van Pelt 09-12-2016 at 09:49

    Haben wir nicht wenigstens die Ente Alfred Jodocus Kwak gemeinsam? In den Achziger/Neunzigerjahren habe ich den sehr gern angesehen, und die Stimme von Hermann van Veen liebe ich heute noch. Das ist doch sicherlich auch im niederländischen Fernsehen ausgestrahlt worden? Gut, da warst Du kein Kind mehr …

    Antworten

    1. Alfred Jodocus Kwak war nach meiner Zeit, Lucy. Meine Schwestern haben die Zeichentrickserie aber im Fernsehen geschaut.

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    2. En Maja de bij. Met Willie! Ook in beide landen.

      Antworten

  8. Großartig, Alexandra, ich hab den Beitrag sehr gern gelesen! Und gleich auch den von Petra. Ich werde manchmal gefragt, ob ich denn nur aus dem Niederländischen ins Deutsche übersetze und warum nicht auch umgekehrt. Abgesehen davon, dass ich mir das nur begrenzt zutraue, gilt der Satz: Man soll nur in die Sprache übersetzen, „in der man mit Murmeln gespielt“ hat – den habe ich mal irgendwo gelesen und er ist hängen geblieben. Die jüngere Generation muss die Murmeln eben durch was zeitlich Passenderes ersetzen, aber die Aussage ist zeitlos wahr.

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    1. Danke, liebe Eva.

      Den Satz kannte ich noch nicht, aber ich verstehe genau, was damit gemeint ist. Er veranschaulicht sehr gut, dass es für eine gute Übersetzung eigentlich immer unabdingbar ist, die Zielgruppe und deren „Bezugsrahmen“ zu kennen und zu verstehen.

      Antworten

  9. Danny Aret 02-01-2017 at 23:45

    Interessant, dass du dich so gut an Willem Ruis erinnern kannst. Einen Teil meiner Militärzeit habe ich mit ihm verbracht und erst vor einigen Jahren erfuhr ich dass er ein bekannter Showmaster in Holland wurde. Leider lebte er zu diesem Zeitpunkt schon lange nicht mehr.

    Antworten

    1. Wie spannend, dass du ihn persönlich gekannt hast, Danny!

      Antworten