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Alles „eins“ – ei und ij

Ungewohnt: Für den Doppellaut „ei“ gibt es im Niederländischen zwei verschiedene Schreibweisen: ij und ei. Das bereitet nicht nur meinen Landsleuten selbst hin und wieder Schwierigkeiten sondern vor allem auch Anderssprachigen, die hier verzweifelt nach Halt bietenden Regeln suchen.

Gibt es die? Lies weiter.

Gleiche Aussprache in der Standardsprache

Beide Varianten – ei und ij – werden im (Standard-)Niederländischen trotz der unterschiedlichen Schreibweise gleich gesprochen. (Für Phonetik-Liebhaber:innen: Es handelt sich um das /ɛi/ )

Das war mal anders.

Dass es im Niederländischen zwei unterschiedliche Schreibweisen für den gleichen Klang gibt, ist der Geschichte zu verdanken.

Von einem langen i zu ij

Die Schreibweise ij hat ihren Ursprung in einem lang gesprochenen i. In der Schriftsprache – lange bevor irgendwelche systematischen Standardisierungen – hat man dieses i oft gedoppelt: ii.

Aus ii entstand die Schreibweise ij. Wer Deutsch als Muttersprache hat, wird geneigt sein, die Kombination aus i und j tatsächlich als ein langgezogenes i zu sprechen.

Im Laufe des sechzehnten Jahrhunderts änderte sich die Aussprache von „ij“ im Niederländischen von /i/ in Richtung /ɛi/. Allerdings nur im holländischen Dialekt. In anderen niederländischen Dialekten spricht man das ‚ij‘ immer noch als langes „i“.

In den Niederlanden nennt man diese Variante de lange ij – das lange ij.

Woher lang?

Ob die Bezeichnung lang sich auf die Form bezieht (das j hat Unterlänge) oder auf die ursprüngliche Aussprache als langes i, ist nicht ganz klar. Vermutlich trifft beides zu.

„Kurzes ei“

Die Schreibweise ei – die man auch im Deutschen kennt – klang ursprünglich als langes „e“, später als „ai“. Zwischen 1500 und 1700 änderte sich die Aussprache in das heutige „ei“ (phonetisch /ɛi/)

Diese Schreibweise nennt man im Niederländischen analog zum „lange ij“ de korte ei – das kurze „ei“..

Beispiele einer friedlichen Koexistenz

So existieren eis (Forderung) neben ijs (Eis), aardbei (Erdbeere) neben rijstebrij (Reisbrei, Milchreis), paaseitjes (Ostereier) und paleizen (Palaste) neben vrij (frei), fijn (angenehm,fein), zijn (sein) und andijvie (Endiviensalat).

Und wie klingt das Ganze jetzt konkret?

So klingen ij und ei:

Gibt es eine Regel, wann man „ei“ schreibt, und wann „ij“?

Leider ist es in den wenigsten Fällen auf Anhieb klar, ob das lange ij oder das kurze ei zum Einsatz kommt. Hier hilft eigenlich nur stures Auswendiglernen. Bei starken Verben mit /ɛi/ im Infinitiv und Präsens darf man jedoch getrost davon ausgehen, dass sie mit ij geschrieben werden:

rijden – reed – gereden fahren
snijden – sneed – gesneden schneiden
vermijden – vermeed – vermedenvermeiden



Substantive: ei und ij in Nachsilben

Bei den Substantiven bieten bestimmte Suffixe Halt. So schreiben sich Wörter die im Niederländischen auf -heid und -teit enden immer mit ei:

vrijheid (Freiheit)
waarheid (Wahrheit)
spontaniteit (Spontaneität)

Substantive mit den Suffixen -(d)ij, -erij, -ernij, -arij und -cijn bekommen das lange ij:

abdij (Abtei)
boerderij (Bauernhof)
slavernij (Sklavernei)
ambtenarij (Beamtenschaft, Bürokratie)
medicijn (Arzneimittel, Medikament)

Ausnahme -lijk

Eine Besonderheit stellt die Aussprache vom langen ij in der Nachsilbe -lijk daar. Viele niederländische Adverbien enden mit diesem Suffix. Es entspricht in vielen Fällen die deutsche Nachsilbe -lich.

mogelijk (möglich)
gevaarlijk (gefährlich)
dagelijks (täglich)

Nur in diesem Fall spricht man das niederländische lange ij nicht wie ein /ɛi/ sondern wie ein unbetontes, stummes „e“, wie man es auch im Deutschen kennt.

Einsortierung im Wörterbuch

Wo steht das „ij“ im Wörterbuch? Und im Telefonbuch?

Weil das lange ij formal gesehen aus den Buchstaben i und j besteht, sortieren Wörterbücher es korrekterweise unter dem i ein. Nachschlagewerke wie das Telefonbuch hingegen packen das ij häufig nach hinten und stecken es zwischen das x und das z. An dieser Stelle im niederländischen Alphabet steht (genauso wie im deutschen) der Buchstabe y (Ypsilon, niederländisch: i-grec).

Ostereier

Niederländische Ostereier: paaseitjes.

An sich ist dieses Vorgehen nicht unlogisch: Das in den Niederlanden entstandene ij und das importierte y wurden Jahrhunderte lang beide für Wörter mit einem /i/-Klang verwendet. Varianten eines Nachnamens, wie Kleijn und Kleyn, lassen sich so viel besser erkennen und aufspüren. Allerdings muss man um die dritte geläufige Schreibweise – Klein – zu finden wieder nach vorne blättern. Denn die findet man naturgemäß wieder unter dem i

IJ großgeschrieben

Weil das lange ij als Einheit empfunden wird, werden sowohl das I als auch das J am Satzanfang und bei Eigennamen groß geschrieben:

het IJsselmeer
IJs is lekker

„ij“ auf der Tastatur

Während alte mechanische Schreibmaschinen in den Niederlanden eine eigene Taste für das lange ij hatten, ist diese im Computerzeitalter abhanden gekommen. Das ist auch nicht weiter tragisch, denn die Kombination aus i und j ist auf der Tastatur leicht getippt. Für Puristen: Es bestehen Unicode-Zeichen für sowohl ij (hex 0133) als auch IJ (hex 0132). Der Unterschied zur Kombi i+j zeigt sich am deutlichsten, wenn man eine Monospace-Schrift verwendet:

Zeilen op het IJsselmeer en daarna een ijsje eten (Unicode)
Zeilen op het IJsselmeer en daarna een ijsje eten (i+j)

(Segeln auf dem IJsselmeer und danach ein Eis essen)

„ij“ schreiben

Mit der Hand geschrieben ähnelt das niederländische lange ij einem Ypsilon mit entweder Pünktchen oder einem Strich oben drauf. Auch in diesem Fall bilden das i und das j eine Einheit. Seitdem ich festgestellt habe, dass die meisten Deutschen mit meinem geschriebenen langen ij nicht so viel anfangen können, habe ich mir hierzulande die Schreibweise i j angewöhnt.

„ij“ buchstabieren

Wenn man, so wie ich, ein „ij“ im Namen hat, sagt man beim Buchstabieren im Niederländischen tatsächlich auch „lange ij“. Wenn ich meinen Nachnamen hier in Deutschland buchstabiere, sage ich natürlich: e-i-j.


Dieser Text ist die aktualisierte Fassung eines Artikels, der ursprünglich 2010 hier im buurtaal/Blog erschienen ist.


29 Kommentare

  1. A.C. Struijk A.C. Struijk

    Ja, da nennen Sie bei den Möglichkeiten ij oder y in niederländischen Familiennamen eine Sache die auch für mich noch immer aktuell ist.

    Meine Eltern schrieben Struyk statt Struijk und so habe ich das auch getan. Heutzutage ist die genaue Schreibweise ij oder y in Familiennamen aber wichtiger als früher.
    In meiner Verwandschaft wird der Familienname Struijk oder Struyk benutzt. Wahrscheinlich ist die Trennung dadurch entstanden, wie ein ein kirchlicher Beamte (Taufe) oder Schreiber im Standesamt beim hören des Namens ihn aufs Papier bracht. Dadurch wurde der offizielle Name manchmal anders als wie man selber seinen Namen schrieb.
    Was nie ein Problem war, sogar in der Bank oder sogar bei Erbschaften und anderen offiziëllen Sachen wurden beide Formen akzeptiert, solange Sachen handmässig bearbeitet wurden. Nie ein Misstrauen, dieser Unterschied in Schreibweise gibt es bei vielen Familiennamen.
    Der Computer ist aber hart, er kennt nur eine Form und sagt bei Benutzung der anderen Form: diese Person kenne ich nicht.

    Tom Struijk (Struyk)

    • Ich kenne das Phänomen auch in meiner eigenen Verwandtschaft: eine Tante, die lange Jahre im englischsprachigen Ausland gelebt hat, nennt sich durchgängig „Kleyn“. Ob sie tatsächlich auch mit „ey“ amtlich registriert ist, weiß ich jedoch nicht.

    • Tom, deine Bemerkung zu den Computern ist interessant. Wusstest du, dass es in den Niederlanden mal eine ASCII-ähnliche Zeichenkodierung für Computer gab, die genau diesem Problem Rechnung trug? Unicode hat dann später zur “round-trip convertibility” (der Möglichkeit, eindeutig und verlustfrei zwischen bestehenden nationalen Standards hin und her zu konvertieren) diese Zeichen unter den Nummern U+0132 (IJ) bzw. U+0133 (ij) kodiert. Hier sind die eingeklammerten IJ und ij ein Buchstabe, was du beim Versuch merkst, nur ein i oder nur ein j mir dem Mauszeiger oder sonstwie zu markieren. Dargestellt werden können diese beiden Zeichen als IJ-Ÿ-Y bzw. ij-ÿ-y.

  2. Ik moet dus binnenkort het hele Buurtaal-archief eens gaan doornemen. Is boeiend en het bespaart doublures!

    Mijn moeder was de jongste van vijf zusters, vier heetten Van der Sluijs, mijn moeder heette Van der Sluys. Omdat een ambtenaar in 1924 vergat puntjes te zetten…

    Die i-grec is trouwens een vreemde (Franse) benaming. AFAIK kende het klassieke Grieks geen y, maar is het de Latijnse transcriptie van de υ (upsilon). Dat de schrijfwijze y overeenkomt met de Υ (kapitaal upsilon) is vast geen toeval ;-)
    Jammer dat WordPress slechts één karakterset toestaat, anders was een en ander beter te visualiseren.

  3. Jan van Wezer Jan van Wezer

    Ik ben als Nederlands kind in Vlaanderen opgegroeid en was destijds ‚tweetalig‘, of zelfs ‚drietalig‘: Standaardnederlands thuis, en Vlaams of Antwerps elders. Mijn Vlaams is inmiddels wat verroest, maar ik beschouw mezelf nog steeds als ter zake kundig.
    Het taalgebruik in Vlaanderen, Zuid-Nederland (provincies Noord-Brabant en Limburg) en Noord-Nederland (boven de grote rivieren) is goed vergelijkbaar met dat in Noord-Duitsland, Beieren en Oostenrijk. Net als het Duits is het Nederlands een pluricentrische taal: er is meer dan één Standaardnederlands, namelijk het Nederlandse, het Vlaamse en het Surinaamse. Vergelijk Standarddeutsch in Duitsland, in Oostenrijk en in Zwitserland.
    In heel Nederland is vrijwel iedereen in staat om, naast een eventueel eigen dialect, Standaardnederlands te spreken, al klinkt daar vaak, vooral in uitspraak en zinsmelodie, een regionaal accent in door. Net als in Duitsland is er meestal een onderscheid tussen noord en zuid hoorbaar.
    De situatie in Vlaanderen doet sterk denken aan die in Oostenrijk. De Vlaming is, enkele zeldzame families uitgezonderd, een geboren dialectspreker. Daarnaast is er een vloeiende overgang tussen lokale en regionale dialectvormen enerzijds en een gemeenschappelijke, door zeer sterke accenten gekenmerkte gemeenschappelijke Vlaamse standaard anderzijds. Alleen deze laatste is ook voor Nederlanders en Surinamers probleemloos verstaanbaar.
    Het gevolg is dat de Vlaming zijn taalgebruik voortdurend aanpast. Thuis: dialect. Daarbuiten met streekgenoten dialect of een min of meer regionaal getinte omgangstaal. Komt er iemand uit een ander dialectgebied bij dan schakelen de meesten over op wat ‚Schoon Vlaams‘ of ‚Tussentaal‘ is gaan heten. De laagste klassen beheersen zelfs deze tussentaal maar matig, en veel Antwerpenaren, zelfs uit de ‚vrije beroepen‘, blijven uit principe stug hun dialect spreken.
    De Vlaamse en de Zuid-Nederlandse dialecten delen, net als de Beierse en de Oostenrijkse, een aantal lexicale kenmerken die hen onderscheiden van het noorden. Bompa (Vlaanderen, Nederlands Limburg)/ opa (rest van Nederland). Vergelijk schauen/sehen, Topfen/Quark.
    Andere afwijkende termen in Vlaanderen hebben te maken met de eeuwenlange dominantie van het Waals en het Frans. Deze woorden blijven tot Vlaanderen beperkt, de Noord-Brabander kent ze hooguit van horen zeggen: plezant (NL: leuk), kozijn (NL: neef). Ook het omgekeerde komt voor: waar Nederlanders ‚paraplu‘ zeggen gebruiken veel Vlamingen, om een gallicisme te vermijden, ‚regenscherm‘, dat in Nederland als een germanisme geldt. Vergelijk de invloed van het Italiaans en het Hongaars uit de oude Donaumonarchie op Oostenrijkse woorden als Melanzane, Kukuruz, detto, Tschinellen, Palatschinken. Weer andere verschillen hebben te maken met de andere staatsstructuur en de andere organisatie van overheidsdiensten en onderwijs. Rijkswacht (VL)/Marechaussee (NL), humaniora/secundair onderwijs, maturiteitsexamen (!)/eindexamen. Vergelijk Matura/Abitur, Abfertigung/Abfindung.
    Ook in Nederland, vooral in Limburg, was Frans tot ver in de twintigste eeuw een taal die je als lid van de adel of de bourgeoisie ‚hoorde‘ te kennen, al was er van onderdrukking van het Nederlands natuurlijk geen sprake. Het noordelijke Nederlands heeft daaraan een aantal doubletten overgehouden. Denk aan desastreus/rampzalig, abusievelijk/onopzettelijk, acoliet/misdienaar, etage/verdieping. Een bepaald soort snobisme doet sommige Nederlanders bij voorkeur het ‚chiquere‘ Franse leenwoord gebruiken, wat bij oplettende Vlamingen leidt tot irritatie en het verwijt van Nederlands ‚taalverraad‘. Ze vergeten daarbij dat de grens tussen hun van Franse smetten gezuiverde Nederlands en hun met gallicismen en Franse leenwoorden rijk doorspekte tussentaal flinterdun is.
    Ontwikkelde Vlamingen zijn meestal goed op de hoogte van de verschillen. In Nederland of in gezelschap van Nederlanders gebruiken ze de daar gangbare termen. Nederlanders zijn over het algemeen wat minder bekend met specifiek Vlaamse woorden, maar er is de laatste decennia een inhaalslag gaande die leidt tot een duidelijk grotere acceptatie van de Vlaamse standaard.

    • alex alex

      Vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar, Jan!

  4. […] IJs ist das niederländische Wort für Eis. Man verwendet es sowohl für gefrorenes Wasser als auch für Speiseeis. Mit einem ijsje jedoch ist immer eine bestimmte Portion gemeint. Das kann ein Eis in der Waffel sein, im Becher oder am Stiel. […]

  5. […] noch nicht gut und so gab es auch für mich viel Neues zu entdecken. Die Stadt liegt direkt am IJsselmeer, in der Provinz, in der ich zwar geboren bin, aber nicht lange gelebt habe: […]

  6. Dominik Dominik

    Ich versuche gerade mehr schlecht als recht etwas niederländisch zu lernen und bin dabei über diese Seite gestolpert: http://www.goethe-verlag.com/book2/DE/DENL/DENL010.HTM

    Kann es sein dass dort das ij bei „Neem me niet kwalijk!“ und bei „Hartelijk dank.“ mehr als ein kurzes i gesprochen wird, ich höre jedenfalls nicht wirklich ein ei da raus.

    • Hi Dominik, du hast es richtig gehört. Es gibt im Niederländischen die Nachsilbe -lijk (vergleichbar mit -lich) im Deutschen. Das ist die einzige Situation, in der das ij nicht als ij sondern wie ein unbetontes „e“ gesprochen wird.

      Genau das trifft auf kwalijk und hartelijk zu.

      Ich hoffe, das hilft dir weiter.

  7. Hartmut Reitz Hartmut Reitz

    Super Seite! Ich bin mit 20 zum ersten Mal auf Urlaub in Callantsoog gewesen, 10 Jahre lang, und habe in dieser Zeit die holländische Sprache gelernt – immer wieder gerne.
    Mit inzwischen 75 kann ich immer noch viel (später viele Jahre Urlaub auf Texel) und bin begeistert über diese Seite.
    Ich war darauf gestoßen, weil ich die Geschichte „Kannitverstan“ im Deutsch-Unterricht an der Volkshochschule behandle.

    • Hallo Hartmut, herzlich willkommen hier! Ich freue mich, dass dir buurtaal gefällt :)

      • Hartmut van der Bijl Hartmut van der Bijl

        HALLO ALEX,ich bin durch Zufall auf deine Seite gestoßen,weil mein Name van der Bijl lautet.Mein Vater hat 1940 die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen, mit uns nie niederländisch gesprochen.Bis heute stolpere ich über das IJ weil mir selbst ein niederländisch Lehrer keine befriedigende Auskunft geben konnte. Meinen Namen habe ich in alten Urkunden mal mit Byl,Beyl vorgefunden. Durch deinen Artikel ist mir einiges klar geworden. Auch die Aussprache hört sich bei uns wie ai an. Während Niederländer atomatisch ei sprechen.Vielen Dank für die Aufklärung. Hartmut Jahrgang 1943

        • Hallo Hartmut, schön, dass ich dir helfen konnte. Einen schönen Nachnamen hast du :)

        • Tobias Tobias

          Aber dein Vater kannte doch die korrekte Aussprache des „ij“. Warum hat er sich dann mit /Bail/ ansprechen lassen?

  8. „Die Buchstabenkombination „ij“ spricht sich im Niederländischen anders, als viele denken …“

    Ich fand es schade, dass Sie in Ihrem Artikel nicht noch einmal auf den Untertitel Bezug genommen haben. Denn jedes Mal, wenn ein ich mit einem Deutschen spreche (ich bin selbst Deutscher) streiten wir uns über die Aussprache. Ich sage, dass es /ei/ gesprochen wird. Alle anderen Deutschen, die ich kenne, behaupten, dass es /ai/ gesprochen wird. Und niemand glaubt mir. Die sind felsenfest überzeugt, dass es /ai/ heißt.
    Woher kommt also der Irrglaube? Wer hat das ursprünglich behauptet?

    • Hoi Tobias, die niederländische Aussprache des „ei“ und „ij“ gibt es im Deutschen nicht. „Annäherungsversuche“ wird man immer aus der eigenen – in diesem Fall deutsche – Perspektive unternehmen. Im Deutschen kennt man „ei“ als /ai/. Die bekannte Aussprache wird auf die Fremdsprache übertragen.

  9. […] Grund: Im Niederländischen gilt die Kombination aus I und J als eigenständiger Buchstabe. Er steht zwar nicht als solcher im Alphabet, aber niederländische Muttersprachler:innen empfinden […]

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