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Die Niederlande – das etwas andere Fotobuch

2010 radelten die Grafikerin Antje Schaper und der Fotografie-Student Paul Altmann durch die Niederlande. Auf ihrem Weg entlang der Nordseeküste hielten sie mit huis-tuin-en-keuken-Kameras Alltägliches fest, das ihre Aufmerksamkeit auf sich zog.

Herausgekommen ist nun ein Bildband mit 67 Fotos und 22 Kurzgeschichten, die die Niederlande von einer anderen Seite beleuchten, als herkömmliche Fotobücher es tun.

Awesome – The Netherlands, Copyright: Antje Schaper/Paul Altmann

Der Titel steht im schroffen Kontrast zu den fotografierten Inhalten. Auf ihrer Website erklären die Autoren warum. Awesome – The Netherlands ist ein liebevoll gestalteter, in Eigenregie herausgegebener Bildband, der mit Hilfe von Crowdfunding zustande gekommen ist. Das Buch kostet 40,00 € und kann direkt auf der Website der Autoren bestellt werden.

Bild aus Awesome – The Netherlands, Copyright: Antje Schaper/Paul Altmann

15 Kommentare

  1. Hab mir all Materialien heruntergeladen und angeschaut, aber irgendwie wirkt das hier alles ziemlich gekünstelt und gestyled und meine Sicht der Niederlande finde ich darin so gar nicht wieder. Da macht bei mir nichts „klick“. Erster Eindruck ist, daß die Autoren wohl nur ein bisserl an der Oberfläche gekratzt haben.

    Uiteindelijk geen onderwerp, om over naar huis te schrijven ….

    • Ich habe leider selbst kein Exemplar. Finde die Idee aber gut und die Gestaltung schön. Genau aus dem Grund habe ich den Band hier kurz vorgestellt. Ich denke, die beiden haben versucht, ihre ganz persönliche Sicht auf die Niederlande rüberzubringen.

  2. Tina Tina

    Das Buch ist aber ganz schön teuer. Und was sind denn Haus-Garten-und-Küche-Kameras ;-)?

    • In diesem Post erkläre ich, was es mit huis-tuin-en-keuken auf sich hat.

      Die Autoren haben das Buch in einer Kleinstauflage im Eigenverlag drucken lassen – daher der Preis.

  3. Trijntje Trijntje

    De foto’s die ik kan zien op de website vind ik wel aardig, maar meer ook niet.
    Inderdaad veel geld voor zo’n boek.

  4. Liebe Leser,
    hier noch ein paar Informationen zu unserem Buch.
    Vielleicht kommt dadurch ein besserer Zugang zustande und mehr Verständnis für das Produkt an sich.
    Hier kann man das Nachwort aus dem Buch von Christina Hünsche lesen:
    http://www.slanted.de/eintrag/w-e-s-o-m-e-netherlands, welches das Projekt und das Buch sehr gut beschreibt.

    Zum Buch und dem Preis möchten wir noch einmal auf die entsprechenden Qualitätsmerkmale hinweisen:
    Leineneinband, Lesezeichenband, Kapitalband, verschiedene hochwertige Papiere, Eckenpappschuber und handgefertigte Prägungen auf Buchdeckel und Buchrücken.
    Allein diese Buchveredelungen rechtfertigen einen höheren Preis. Wie oben auch schon von Alex kommuniziert, haben wir nur 120 Stück im Alleingang produziert und können daher keine Dumpingpreise machen – wollen wir auch gar nicht.

    Hier mal ein paar Beispiele aus dem Bereich der Kunstbücher, die durch Verlage mit mindestens 500 Stück produziert sind und die entsprechenden Preise dazu.
    http://www.hatjecantz.de/controller.php?cmd=detail&titzif=00003297
    http://www.seltmannundsoehne.de/de/buecher/ansehen/76
    http://www.artbooksheidelberg.de/html/detail/de/andrew-phelps-978-3-86828-345-7.html

    • Trijntje Trijntje

      Ik kan me voorstellen dat de kwaliteit van het boek de prijs rechtvaardigt.
      Zo’n aanschaf past echter niet in mijn budget: ik koop ook geen dure kunstboeken, ook niet als ik ze heel mooi vind, en de prijs begrijpelijk.

  5. Ich denke einfach, dass es entscheidend ist, ob man an der Art solcher Bücher grundsätzliches Interesse hat. Budget hin oder her. In den meisten Fällen geht es im Kunstbuchbereich darum, ein hochwertiges Buch zu erwerben, mit dem Augenmerk, dass es sich um ein solch aufwendig produziertes Produkt handelt und man den Aufwand einschätzen kann, der eben einen bestimmten Preis einfordert.
    Ich kann ebenso ein billiges Produkt kaufen, weil es mir reicht.
    Dies ist aber ein anderer Markt oder man schaut nach einer Taschenbuchversion, die ein einfaches Softcover hat.
    Das Thema sollte nicht der Preis sein, sondern eher die Frage, ob man überhaupt eine Affinität zu solch einem Buch hat.

    • Das Thema sollte im Idealfall nicht der Preis sein – das stimmt. Es gibt jedoch viele Menschen, die sich ein Buch in der Preisklasse einfach nicht leisten können, wie schön sie es auch finden mögen. Das ist nun mal die harte Realität. Ich denke, das Trijntje mit ihrem Kommentar darauf hinaus wollte.

  6. Das haben wir auch so verstanden.
    Wir wollen nur auch darauf hinweisen, dass manche Produkte eben seinen Preis haben und man durch die angefallenen Herstellungskosten eben keinen besseren Preis machen kann. Jeden kann man leider nicht bedienen.

    • Trijntje Trijntje

      Klopt: ik vind dat een kunstboek best veel mag kosten. Ik gun het een ieder die zich dat wel kan veroorloven, en ervan geniet.

  7. Textstelle aus dem Buch: (Zitat)

    Mir neulich die Begriffe frame activity, Metagression und Heterostase
    draufgeschafft. Dann gelernt, dass es bald weibliche Spermatozoide geben wird, die man aus dem Rückenmark der Frau nach mehreren Umwandlungsschritten wird gewinnen können. Männer braucht es dann zur Fortpflanzung nicht mehr,
    gibt es dann auch irgendwann nicht mehr. Das passiert hoffentlich erst nach meinem Tod.

    (Zitat Ende)

    Ich weiß nicht, woher das kommt, aber das geht in Richtung der Illuminati-NewWorldOrder-Genderism-Agenda der Abschaffung der Geschlechter, einer Verwaltigung der Natur, wo Menschen in in vitro gezeugt und in Glaskolben herangezüchtet werden sollen und man den Frauen die Geburt wegnehmen will.
    Es gibt tatsächlich perverse Hirne, die konkret an sowas arbeiten! Also wenn ich einen solchen Scheiß lese, wird es mir nur noch speiübel. Wahrlich keine Empfehlung für dieses Buch.

    • Ob man das Buch gut findet und/oder es kaufen möchte, muss (und darf!) jeder für sich entscheiden. Übrigens ist wohl auch der oder die Urheber(in) des Zitats von dem geschilderten Szenario wenig angetan.

  8. Nun, nach all den Kommentaren und ein wenig Zeit, müssen wir leider feststellen, dass hier recht wenig konstruktive Krititk ausgesprochen wird, eher eine recht oberflächliche Behandlung des eigentlichen Themas (was uns ja auch vorgeworfen wird) und zugleich die Tatsache, dass hier kein rechter Kunst-/Photographieliebhaber dabei ist, der sich konkret mit dieser Sache auseinandersetzt. Budgetgepräche hatten wir, dass es schön aussieht auch…der Rest fehlt…
    Das ist natürlich auch nicht schlimm, man kann eben auch auf Menschen treffen, die nichts mit solche einem Produkt anfangen können.
    Daher glauben wir, dass hier nicht der rechte Platz für dieses Buch ist, da hier scheinbar ein völlig anderer Ansatz der Themenbehandlung und der Bedürfnisse vorherrscht.

    Was sehr ärgert ist der Kommentar von Patricia Müller, wo ein völliges Missverständnis vorliegt. Alex hatte das ja auch schon anklingen lassen….
    Wenn man schon zitiert, dann sollte man wirklich gelesen haben, was man da in einen Post kopiert.
    Und dieser Text ist so kritisch und einfach zugleich und ebenso bestens klärend, wenn man den LETZTEN Satz liest.
    Zitat: „Das passiert hoffentlich erst nach meinem Tod.“

    • Liebe Leute von „awesome“, es tut mir leid, ich wollte niemanden verletzen.

      Ich habe es nur so beschrieben, wie ich es empfunden habe. Ich empfand die Bildauswahl einfach als spröde und für mich nichtssagend. Ich hätte gerne die hübschen und netten Seiten der Niederlande wiedergefunden, so z. B. Architektur, malerische Landschaften und alte Schiffe – aber ganz bestimmt keine amerikanische Flagge ….

      Vielleicht habt ihr ja die Konditionierung des Kunstbetriebs verinnerlicht, der ja gerne all das, was die „normalen“ Leute als schön empfinden, oft vorschnell als Kitsch abwertet. Deshalb hab ihr wohl diese spröden Motive ausgewählt. Bloß keinen Kisch produzieren!

      Das mit der künstlichen Menschenreproduktion hat einfach eine sensible Saite an mir anklingen lassen, ist mir doch alles Widernatürliche zutiefst suspekt.

      Es ist nicht so, als wüßte ich nicht, wie das ist, wenn einem ein Produkt verrissen wird, in das man selbst Herzblut investiert hat. Das ist mir mit meiner DVD „Gefangen im Funknetz“ selbst passiert. Nun, was auch immer ich hier verzapft habe, sei’s drum. Letzlich setzt sich Qualität durch, und wenn Euer Produkt von verständigeren Kreisen angenommen wird, wird es sicher seinen Weg machen.

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