Im Frühjahr 2014 gab es auf buurtaal ein Experiment. Am 6. März gab es statt des damals üblichen wöchentlichen Blogposts eine Podcastfolge. buurtaal für die Ohren, sozusagen.

Die Idee, "etwas mit Audio zu machen", hatte ich schon länger. Die Pilotfolge des buurtaal-Podcasts war das direkte Ergebnis des großartigen Online-Kurses von Brigitte Hagedorn aus Berlin, in dem ich das Podcast-Handwerk lernte.

Der Podcast hat mir super viel Spaß gemacht und die Resonanz auf die Pilotfolge war auch sehr positiv. Und ja, dann kam das Leben dazwischen, wie es so schön heißt. Es blieb bei der anfänglichen Folge.

Beim Sichten und Umziehen der älteren Beiträge aus dem Archiv entdeckte ich sie wieder. Und beschloss, das Audio-Debüt von buurtaal mit auf die neue Website zu nehmen. Aus Nostalgie, aber auch ein bisschen als Anregung für mich selbst, die Podcast-Idee vielleicht doch wieder aufleben zu lassen 😉

Hier ist sie also, die Pilotfolge des buurtaal-Podcasts aus dem Jahr 2014:

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Pilotfolge buurtaal podcast
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Eine bunte Themenmischung

Fünf verschiedene Themen hatte ich mir damals ausgedacht. Insgesamt dauert der Podcast eine knappe halbe Stunde. Wer sich nur für einen bestimmten Audio-Abschnitt interessiert, kann diesen gezielt ansteuern.

  1. [01:37] Begrüßungsworte: Guten Tag vs. goedemiddag
  2. [02:54] Aussprache: Wie klingen die niederländischen Vokale und was hat es mit den offenen und geschlossenen Silben auf sich? Hintergrundinfos zu diesem Thema bietet der Artikel Aussprache von langen und kurzen Vokalen im Niederländischen.
  3. [12:54] Kurztipp für die Anrede in Briefen und E-Mails
  4. [13:54] Auch im Niederländischen kennt man sie: Zungenbrecher
  5. [15:26] Zum Schluss erzähle ich, wieso es mich nach Deutschland verschlagen hat und führe ein kleines Interview zum Thema Niederländisch lernen mit einer deutschen buurtaal-Leserin aus dem Ruhrgebiet.

Fortsetzung folgt?

Sie ist also wieder online, die allererste Audio-Folge von buurtaal. Hier ein paar der ursprünglichen Reaktionen auf die Pilotfolge aus 2014. Hast du auch Ideen oder Anregungen? Lass sie mich gerne wissen.

Misschien komt er dan toch eindelijk een vervolg 🔈

🔈
Iris schrieb:
Ich fand den podcast sooo toll 😀 Das praktische war, ich konnt ihn mir anhören während mein Sohn noch gegessen hat und musste nicht ins Handy starren 😀 außerdem war mein Sohn (8) auch sehr interessiert. Sehr lustig fanden wir beide die Stelle kurz bevor du sagst „nicht wegrennen oder ausschalten“ 😀 denn mir entfuhr wirklich genau da ein „puuuhhh“. Da merkt man das du selber unterrichtest 😉 Ich freu mich schon auf weitere Themen.

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Alexandra (eine andere Alexandra ;)) schrieb:
Super gelungen! Die Themen gut ausgesucht, schön gesprochen und die Musik ist so passend – wo findet man sowas blos?
Du hast ne gute ‚Radiostimme‘!
Ich persönlich finde den podcast insgesamt etwas zu lang – da hilft natürlich die Auswahlmöglichkeit! Ich hab ihn mir aber komplett angehört! War ja schließlich neugierig 😉

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Isabelle schrieb:
Der Podcast ist eine super Idee und du hast sie toll umgesetzt! (Ik schrijf maar even lekker „du“, zoals ik in het Nederlands waarschijnlijk „jij“ zou schrijven in zo’n commentaar.) Vor allem das Interview und die Zungenbrecher waren super, gerne mehr davon! („Schevenings scheepsbeschuit met gefruite uitjes“ misschien?) Nicht nur der Inhalt des Podcasts war interessant – es hat auch Spaß gemacht, deine Aussprache des Deutschen etwas unter die Lupe zu nehmen. 😉 

Obwohl dein Deutsch zweifellos besser ist als das vieler Muttersprachler, kann man dich anhand deiner Aussprache von „r“, „s“ und mancher Fremdwörter, die sowohl im Niederländischen als auch im Deutschen vorkommen (z.B. „Podcast“), als Niederländerin enttarnen. Das ist aber alles andere als störend, sondern vielmehr sympathisch! Meiner Mutter geht es genauso, und wir bauen beide gerne Germanismen im Niederländischen ein und andersherum. 🙂 

Ich freue mich schon auf die falschen Freunde im nächsten Podcast! Gerade weil sich die beiden Sprachen so ähnlich sind, gibt es davon ja jede Menge. Im Allgemeinen ist „buurtaal“ der perfekte virtuelle Ort, um seine Begeisterung für die niederländische Sprache auszuleben und mit anderen zu teilen. Dankjewel!

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Ruud schrieb:
Hoi Alexandra (en Isabelle),
Je Nederlandse „R“ en „S“ zijn inderdaad goed hoorbaar, ook voor Nederlandse oren, maar ben wel heel jaloers op je vocabulaire en de snelheid waarmee je deze bezigt.
Een leuke informatieve podcast!

Wellicht een idee om eens een (korte) boekbespreking in een podcast te verwerken? Als ik het Duits/Nederlandse forum goed begrijp zijn er oosterburen die graag Nederlandse boeken zouden willen lezen… Misschien van een schrijver als Bernlef? Zelf zou ik graag een schrijver als Bernhard Schlink of de schrijfster Judith Schalanski besproken horen worden.
Ga zo door, erg leuk om deze site en blog gevonden te hebben!

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Petra schrieb:
Tolle Idee der buurtaal-Podcast! Die Erläuterungen zur Aussprache sind sehr hilfreich und die Themenauswahl ist gut gelungen. Über die tongbrekers habe ich mich köstlich amüsiert :-). Ich freue mich schon auf den nächsten Podcast.

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Tina schrieb:
Ich habe mir den Podcast auch gerade angehört. Super! Endlich habe ich mal deine Stimme kennengelernt. Und ja, die Zungenbrecher sind köstlich. Kannst du die nicht auch mal hier aufschreiben, damit ich sie auswendig lernen kann? So ganz habe ich sie nämlich nicht verstanden; mit meinem Hörverstehen hapert es noch gewaltig, da fehlt mir eben die Praxis. Mit dem „Fischers Fritze“ mußt du allerdings noch tüchtig üben ;-).

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Scrooge schrieb: Mir hat der Podcast auch sehr gut gefallen. Dass du auch „Gastsprecher“ dabei hast, finde ich seht gut, das lockert das Ganze zusätzlich auf.
Ich finde es übrigens beruhigend, dass du deinen Akzent nach über 15 Jahren auch noch hast. Mir geht es schließlich umgekehrt genauso, auch wenn ich von ungeübten Hörern gerne mal nach England, Belgien oder Schweden gesteckt werde. 😉
Ich freue mich schon auf weitere Folgen.