Zusammen oder getrennt?

„Geht das zusammen oder getrennt?“ Mit dieser Frage der Bedienung endet in Deutschland fast jeder Restaurant- oder Kneipenbesuch. Deutsches Bedienungspersonal muss fit im Rechnen sein, denn meistens verlangen die Gäste am Tisch eine Aufschlüsselung des Verzehrten pro Person. Und jeder bezahlt für sich.

Dieses Vorgehen ist in den Niederlanden unüblich. [ … ]

Zuletzt aktualisiert am 25. August 2017

Anders als der Titel vielleicht vermuten lässt, geht es bei der Frage Zusammen oder getrennt nicht um deutsche oder niederländische Rechtschreibung, sondern um ein viel brisanteres Thema: Wer bezahlt die Rechnung?

Kneipengespräch

Geht das zusammen oder getrennt?

Mit dieser Frage der Bedienung endet in Deutschland fast jeder Restaurant- oder Kneipenbesuch. Deutsches Bedienungspersonal muss fit im Rechnen sein, denn meistens verlangen die Gäste am Tisch eine Aufschlüsselung des Verzehrten pro Person. Und jeder bezahlt für sich.

Dieses Vorgehen ist in den Niederlanden unüblich. Dort wird beim Essen mit Freunden meist die Rechnungssumme durch die Zahl der Beteiligten geteilt. Jeder legt den gleichen Betrag auf den Tisch. In Gruppen, die sich regelmäßig treffen, bezahlt auch mal eine Person den ganzen Schmaus. Beim nächsten Mal macht es dann jemand anders. So halten sich die Ausgaben die Waage und man erspart sich Diskussionen wie diese:

„Lass uns mal schauen … Du hattest doch das Grand Dessert …“
„Stimmt. Aber Du hattest eine Vorspeise und die Mega-Fischplatte“
„Wer hatte eigentlich das dritte Glas Merlot?“
„Ich habe nur Wasser getrunken.“

Going Dutch

Für die getrennte Rechnung gibt es im englischen Sprachraum den Ausdruck „Going Dutch“, der bereits vor Jahrhunderten den sprichwörtlichen Geiz der Niederländer unterstreichen sollte. Interessanterweise sind es heutzutage die Deutschen – und nicht die Niederländer – die diese Art zu zahlen praktizieren.

Going Dutch müsste also eher Going German heißen.

An Trinkgeld dürfte unterm Strich bei der getrennten Zahlung mehr rauskommen. So lohnt sich die Rechnerei für die Bedienung wenigstens.

Peinlich

Wird in Deutschland die obligatorische Frage gestellt und die Tafelgenossen haben sich vorher nicht abgesprochen, kann es auch mal peinlich werden. Das passiert, wenn ein spontan geäußertes „zusammen“ mit einem ebenso flott hervorgebrachten „getrennt“ zusammenprallt. Was nun? Oder was ist, wenn keiner so richtig die Initiative ergreifen mag?

Wie handhabt Ihr das? Zahlt Ihr „auf Deutsch“, teilt Ihr die Rechnung oder übernehmt Ihr sie womöglich ganz? Ich freue mich auf Eure Kommentare!

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Geschrieben von alex

Ursprünglich komme ich aus den Niederlanden, seit 1997 ist Deutschland meine Wahlheimat. Hier im Blog findest Du fast 400 Artikel über die Unterschiede zwischen der deutschen und der niederländischen Sprache und Kultur.

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  1. Frank Möcke 02-09-2011 at 20:36

    Ich habe diese „Methode“ zu bezahlen in der Schweiz kennengelernt und führe sie hier peu à peu mit gutem Erfolg ein!

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    1. ;-) Gibt es eigentlich noch mehr Länder, wo die Bedienung diese Frage stellt? Ich kenne es nur aus Deutschland …

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  2. Ich kenne es auch nur aus Deutschland, dass die Bedienung vorher fragt. In allen Ländern, in denen ich war, musste es man oft unter schwierigen Umständen verklickern, wenn man getrennte Rechnungen wollte. Es hat beides seine Vor- und Nachteile. Ich selbst habe lieber getrennte Rechnungen. Es sei denn, ich weiß vorher, dass ich eingeladen bin – oder dass ich jemanden einlade. Die Schwierigkeiten, es in einer größeren Runde selbst auseinander zu rechnen, überlasse ich lieber dem Kellner…

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    1. Bei einer Einladung ist die Sache klar. Schwierig finde ich Situationen, wo es nicht deutlich ist, wie man vorgeht. Ich habe hier in Deutschland schon oft für Staunen gesorgt, indem ich einfach mal den Kaffee meines Gegenübers bezahlt habe :-)

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  3. In Nederland is het inderdaad gewoonte om in één keer af te rekenen.
    Als je dat toch niet wilt, dan is het verstandig dat van tevoren aan te geven.
    Er zijn restaurants waar apart afrekenen niet wordt toegestaan.

    In de meeste gevallen bevalt mij dat gezamenlijk afrekenen prima!

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    1. Nicht getrennt bezahlen dürfen? Solche Etablissements sollten Deutsche lieber meiden ;-)

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  4. In Duitsland is het 1voudig, daar kom ik all1 als 1zelganger. :-) Ik vind het uit eten er wel zo spotgoedkoop dat ik moeiteloos voor anderen zou betalen.

    Hier betaal ik met kennissen en familie om de beurt. Zij het ene etentje en ik de volgende. Gebeurt ook dat ik alles in 1x afreken en dat ik later van anderen een deel teruggestort krijg op mijn rekening.

    Voor het werk was het het leukste. Ik heb aardig wat dienstreizen gemaakt en voor een groot deel ging dat op vergoeding van gemaakte kosten. Een waardeloos systeem want je krijgt lang niet van alles een bonnetje. Denk daarbij aan 50 taxiritten in Taiwan, waar van er geen een bonnetjes bij zich in de auto heeft.

    Bij die dienstreizen betaalde ik voor het eten juist graag voor iedereen. Komt uiteindelijk toch op het bordje van de klant of project. Voordeel is dat je dan omzet draait en dat het percentage ongedekt (dus zonder bonnetjes) een veel kleiner probleem wordt. Dus heb je bij maaltijden 1000 euro van bonnetjes voorzien, dan doet niemand moeilijk of 80 euro ongedekt. Als je echter maar 100 euro voor maaltijden van bonnetjes hebt voorzien (omdat een ander steeds betaalde) dan begint elke pennenlikker te mekkeren over diezelfde 80 euro waar je geen bonnetjes van hebt.

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  5. O ja, en in Duitsland heb ik het erg vaak meegemaakt dat er een tafel verder ‚getrentt‘ werd geroepen en dat het uitpluizen en afrekenen meer tijd nam dan het eten zelf. Dwz voor de bediening worden niet altijd dezelfde mensen naar een tafel gestuurd. Dus gaat zo’n afrekenbediende weer terug om aan de andere bedieners te vargen hoe het zat. Soms staan er dan uiteindelijk 2 bedienden bij een tafel te discuseren met de gasten. Komt er lullig over. Ruzie over de rekening heb ik echter nooit meegemaakt.

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    1. Das Auseinanderklabustern kann in der Tat viel Zeit in Anspruch nehmen. Doof, wenn die anderen Gäste dadurch auf ihr Essen oder Getränk warten müssen …

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  6. Also ich bezahle ganz klar dann getrennt, wenn auch der Besuch später getrennt bezahlt wird und nicht von einer Person übernommen wird. In einfachen Fällen (drei Personen, drei Bier), wird das dann vielleicht auch mal später selbst aufgedröselt.

    Mit der Getrenntzahlung hatte ich noch nie Probleme: Jeder sagt einfach der Reihe nach, was er gegessen/getrunken hat und bezahlt dies; später bleibt dann im Idealfall nichts übrig. In Restaurants mit automatischen Kassensystem ist das sogar noch einfacher, wenn nämlich platzgenau gebucht wird: Dann wird einmal gefragt „getrennt oder zusammen?“, und dann kommen eben ein Bon oder n Bons aus der Kasse raus.

    Die Getrenntzahlung scheint mir aber auch eher eine neuere Erfindung hier in Deutschland sein, wenn ich mich recht daran erinnere, war dies vor ein paar Jahren genauso ungesehen wie in anderen Ländern.

    Dass aber zum Schluss einfach der Rechnungsbetrag durch die Anzahl der Personen geteilt wird, finde ich sehr interessant: Das wird die gesamte Rechnungssumme auch erhöhen, könnte ich mir vorstellen. – Nicht, dass man nachher zu wenig gegessen als bezahlt hat…

    Gruß
    Fabian

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    1. Das wird die gesamte Rechnungssumme auch erhöhen, könnte ich mir vorstellen. – Nicht, dass man nachher zu wenig gegessen als bezahlt hat…

      Dat valt wel mee hoor! Ik doe dat vaak zo, alles achteraf gewoon delen, en niemand eet daar meer of minder om, is mijn indruk.

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  7. Ik vind het Duitse systeem uit service-oogpunt beter. Als klant heb je de keuze, en het bedienend personeel is ingesteld op apart afrekenen waardoor het meestal snel geregeld is.

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    1. Dass man grundsätzlich die Wahl hat, finde ich gut. Die Frage nach dem Zusammen-oder-Getrennt kommt aber fast *immer*. Das heißt auch in Situationen, wo sie für mein (niederländisches) Gefühl unpassend sind, wie zum Beispiel bei Liebespaaren.

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  8. Ik heb ook vaak andermans consumptie betaald, omdat ik die Trennerei nog steeds pijnlijk vind. En inderdaad, dat komt bij Duitse tafelgenoten vaak vreemd over. Je hoort ze denken: Waar heb ik dat aan verdiend? Wil hij wat van me? Wanneer is de gelegenheid, het hem terug te betalen? Dat laatste wordt vaak al expliciet aangekondigd. Zusammen wordt op die manier bijna even pijnlijk als getrennt.

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    1. Je hebt gelijk; soms ligt „zusammen“ net zo gevoelig als „getrennt“.

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  9. Het protocol voor het betalen schrijft voor dat wie wordt uitgenodigd voor een etentje, zelf betaalt (go dutch). (bron: The Undutchables)

    Als u met Nederlanders uit eten gaat, dan is het normaal dat iedereen apart arekent: iedereen betaalt wat hij of zij gegeten heeft. Nederlanders vinden dat niet raar maar ‚eerlijk‘. Ze zeggen dat iedereen zich dan vrij kan voelen om iets duurs te bestellen, want een ander betaalt er dan niet aan me. De zuinige gedachte dat ‚ik’niet wil betalen voor de dure dingen van een ander, speelt daarbij ook een rol. (bron: Hans Kaldenbach, Doe maar gewoon, ISBN978-90-446-0183-1)

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    1. Is die ‚Kaldenbach‘ wel een Nederlander? :-)

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    2. Het hangt er echt van af met wie je uit eten bent.
      Ik eet meestal samen met familie of goede vrienden, en dan bevalt het als één rekening betalen prima, met achteraf delen door het aantal aanwezigen, en aan elkaar afrekenen; kan ook achteraf met overschrijven via je bank.
      Dat gaat dan in goed vertrouwen, en niemand maakt zich er druk om of de één iets duurder eet dan de ander.

      Als ik met één of meer van mijn kinderen uit eten ga betaal ik meestal ook voor hen, omdat zij nog een laag (studenten)inkomen hebben.

      Ik denk dat de situatie anders is als je uit eten gaat met bijvoorbeeld collega’s; dan kan afzonderlijk afrekenen wel plezieriger zijn lijkt me.

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  10. De eerste avond dat ik op stap was, heb ik daadwerkelijk ‚zusammen‘ gezegd, en de ander zei ‚getrennt‘. Op precies hetzelfde moment! Herkenbaar dus!

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    1. Oh je, ich hoffe, Ihr habt es gut hingekriegt ;-)

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  11. Ich mache es mal so, mal so, je nachdem, mit wem ich am Tisch sitze. Beides ist mir recht, so lange es einigermaßen gerecht verteilt ist und die Bedienung ein angemessenes Trinkgeld bekommt. Auch wenn es für dieses Blog nicht die richtige Sprache ist – es erinnert mich an den legendären Sketch von Murielle Robin in Frankreich „L’addition“, der so herrlich zu diesem Thema passt :-) Dort wird normalerweise auch die Rechnung einfach durch die Anzahl der Personen geteilt. Dann aber entschließen sich einige, lieber eine detaillierte Aufschlüsselung zu machen. Das Ergebnis sieht man hier: http://www.youtube.com/watch?v=e-MBjjlt9g4

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    1. Schade, dass ich nicht ganz hinterher komme mit meinem Schulfranzösisch. Und ich dachte immer, wir Niederländer reden schnell ;-)

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  12. Das Buch von Hans Kaldenbach habe ich auch und genau diese Stelle ist mir auch sofort eingefallen, als ich das hier gelesen habe :-)

    Es stimmt, in Deutschland wird man so gut wie immer gefragt ob getrennt oder zusammen.
    Ich persönlich finde es manchmal auch ziemlich unangenehm diese Situation. Aber es ist wirklich oft abhängig mit wem man denn Essen war. Ich frag meistens allerdings ziemlich oft beim Durchlesen der Karte, wie wir das denn jetzt machen, ob getrennt oder zusammen. Dann entsteht meist schon eine Diskussion, dass ich ja letztens die Pommes bezahlt habe oder ich den oder die mit dem Auto mitgenommen habe und das Benzin ja auch was kostet usw. usw…
    Ich habe kein Problem damit Freunde zum Essen einzuladen und alles zu bezahlen. Wenn ich eingeladen werde achte ich allerdings darauf nicht zu teuer zu essen und nicht das teuerste Getränk zu bestellen, weil ich das unhöflich finde und irgendwie ein schlechtes Gewissen kriege.
    Im Großen und Ganzen finde ich es am schönsten, wenn jeder selbst bezahlt, dann muss ich auf nix achten und kann essen, was ich will.
    In den Niederlanden habe ich bisher immer den vollen Betrag bezahlt und hinterher haben wir intern untereinander abgerechnet. Klappt auch super :-)

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  13. Stellt euch mal folgendes vor (passiert 5-6x pro Jahr): Wir sind mit dem Club unterwegs. Manchmal sind wir nur 20 Leute, manchmal aber auch 100 Leute (je nach Wetter/Zeit/Ziel). Ueblicherweise fallen wir am Ende des Ausflugs in einem Restaurant ein. Wenn moeglich alle zusammen an einem Tisch, oder aber in einer seperaten Ecke. Waehrend der eine nur ein Bierchen trinken will, weil er abends noch zu Schwiegermutters Geburtstag muss, aeh will, hat ein anderer einen Baerenhunger und bestellt die Familienplatte fuer sich alleine. Wie soll man abrechnen? Einer, der die gesamte Rechnung fuer 20-100 Personen uebernimmt? Oder die Gesamtsumme wird durch die Anzahl der Anwesenden geteilt (und somit uebernehmen die Einzelbierchen, oder die Kinder, die nur ein Eis wollten, auch einen Grossteil des Fressanfalls der anderen)?

    Was im Familien/Freundeskreis noch ueberschaubar bleibt, kann bei einem Ausflug eines Vereins oder unter Kollegen boese Loecher in die Kasse reissen. Wenn also nicht anders abgesprochen, zahlt jeder seine eigene Rechnung. Dann gibt’s auch keinen Zank!

    PS: Wenn diejenigen, die gerne durch die Anzahl der Anwesenden teilen, das naechste Mal bei uns mitfahren wollen, dann sagt bitte eine Woche vorher Bescheid. Damit wir rechtzeitig mit dem Fasten anfangen koennen … ;-)

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    1. Precies zoals ik al eerder aangaf: in de situaties waarin ik samen met anderen uit eten ga werkt het prima: in één keer afrekenen, en achteraf delen.
      Maar met zo’n groep, collega’s of een vereniging, kun je beter apart afrekenen.

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    2. Genauso wie Trijntje habe ich eigentlich nie die Erfahrung gemacht, dass jemand sich den Bauch mal so richtig auf Kosten der anderen vollschlägt, wenn man den Rechnungsbetrag durch die Personenzahl teilt.

      Klar funktioniert das in richtig großen Gruppen nicht, aber die meinte ich in meinem Post auch nicht.

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  14. Ich finde es ganz einfach getrennt zu bezahlen. Schließlich weiß ich ja was ich verzehrt habe und kann das mitteilen.
    Zusammen geht bei mir aber auch.
    Grüßle
    Chris

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  15. Der ritterliche Optimalzustand ist ohne Zweifel der, daß nur einer zahlt, und zwar für alle. Man sieht sich ja ohnehin wieder, wenn nicht in dieser Welt, dann in einer anderen. ;-)

    Da das aber in praxi doch oft schwer zu machen ist, scheint mir das Teilen der Zeche in gleiche Teile die zweitbeste Lösung.

    Wenn da dann immer noch einer anfängt rumzudrucksen und genau aufgeschlüsselt haben will, was er gehabt hat, um auch ja nicht zuviel zu bezahlen, weiß man, daß man mit den falschen Leuten am Tisch gesessen hat. (Und das sollte man eigentlich auch schon vorher gemerkt haben. ;-) ) Wenn einer so anfängt, ist die angemessene Antwort: „Komm, Junge, laß gut sein: Ich zahl alles für Dich.“ – und Abbruch des Kontakts. Mit solchen Piesen sitzt man halt nicht ein einem Tisch.

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    1. Hoffentlich bist du bei sowas auch ‚ritterlich‘ und zahlst fuer alle ;-)
      http://tinyurl.com/3ork7ao (Umgerechnet sind das etwa 2600 Euro)

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      1. Ach, komm, dieses „Also, ich zahle drei große Bier, eine Pizza Tutti Mare und einen Cafe Latte“ ist absolut lächerlicher Studenten- und Nerd-Stil. :-D

        Damit (oder ähnlichem) bist Du sowohl in der Schönen Welt als auch im Rotlicht-Milieu (die sehr vieles gemeinsam haben) sofort unten durch – und das zu Recht. Es ist albern. Man feiert nicht zusammen, um billig an Verköstigung oder ein Bier extra zu kommen. #roll

        (Es ist immer wieder erstaunlich, was man in Deutschland so erklären muß. :-/ )

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        1. Klaas, hier mal einige Fallbeispiele der letzten 2 Wochen
          1) Mit Ex-Kollegen, beteiligte Personen 10: Gesamtkosten werden durch die Anzahl der Personen geteilt
          2) Offene Runde ortsansaessiger Kreativarbeiter (man kennt sich, man hat auch Freunde in dieser Gruppe), anwesende Personen ca. 80: Jeder bezahlt sein Futter und Getraenke selbst, einige Getraenkerunden gehen auf einzelne Rechnungen
          3) Clubtour, anwesende Personen 173: Kaffee und Kuchen wird aus der Clubkasse bezahlt, beim Abschluss bezahlt jeder sein Essen selbst
          4) Mit Freunden, Personenzahl 6: Diesmal hatte ich den ‚Schwarzen Peter‘ ;-)
          5) Mit den Nachbarn nach der Hauseigentuemerversammlung, anwesende Personen 23: Essen bezahlt jeder fuer sich, Getraenke werden durch die Anwesenden geteilt

          Nenn mich halt Nerd (als Student geh ich altergemaess nicht mehr durch). Wenn ich also, wie von dir vorgeschlagen, alleine fuer alle haette zahlen sollen, haetten 6000 Euro nicht gereicht. Und ich glaube nicht, dass du in der Lage bist, diesen Betrag einfach mal so zwischendurch auf den Tisch zu legen …

          Es ist immer wieder erstaunlich, was man Richtung Deutschland so erklaeren muss ;-)

          (Noch etwas zum Bezahlen in England: Wer im Pub bestellt, zahlt! Da bei den meisten Pubs die Bestellung an der Theke erfolgt und nicht am Tisch, und die Bestellung auch gleich bezahlt werden muss, eruebrigt sich das Thema dort ganz von selbst)

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          1. Ich erinnere noch mal freundlich daran, dass es im Post nicht um richtig große Personengruppen ging. Zum Thema gehören allenfalls Deine Beispiele 1) und 4) und darin passiert genau das, was ich als das übliche Verhalten in den Niederlanden beschrieben habe: (1) die Rechnung wird in gleiche Teile aufgeteilt und (4) eine Person bezahlt für alle.

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            1. Also, ich habe Mendians Ausführungen nur kurz überflogen und kann ebenfalls nur feststellen, daß es hier doch wohl um eine Tischrunde, um eine Tafel ging – und nicht um einen Betriebsausflug, ein Vereinsfest oder ähnliches. Also: Eine Gruppe von drei bis zehn mehr oder weniger befreundeten Leuten ißt und/oder zecht zusammen. Es hat sich keiner daneben benommen, indem er einerseits nur das Teuerste bestellt oder andererseits nur an einem Wässerchen genippt hat. (Mit solchen Leute sitzt man eben nicht an einem Tisch.) Dann wird natürlich hinterher geteilt und jeder zahlt das gleiche (plus ordentlich Trinkgeld, versteht sich) – oder einer zahlt für alle.

              Das Auseinanderklamüsern der Biere und Pizzen im angetrunkenen Zustand ist eine absolut lächerliche Unsitte von irgendwelchen popeligen Studenten. Das macht man nicht.

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              1. „Das Auseinanderklamüsern der Biere und Pizzen im angetrunkenen Zustand ist eine absolut lächerliche Unsitte von irgendwelchen popeligen Studenten. Das macht man nicht.“

                Ich kann ehrlich gesagt keinen Grund sehen, was daran eine Unsitte sein soll. Außer dass man sich natürlichen landestypischen Gepflogenheiten anpassen sollte, aber Gepflogenheit ist es in Deutschland lange schon, dass jeder für sich zahlen darf. Ich denke eher, dass es doch heißt „der Kunde ist König“ und sich der Wirt demnach auf die Abrechnungswünsche des Kunden einzustellen hat.

                Wie es in Wien beispielsweise üblich ist, dass die Rechnung irgendwann gebracht wird und man den Betrag aufgerundet auf den Tisch legt und geht, erschwert die Einzelabrechnung natürlich, haben wir hier aber nicht.

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                1. Ich bin eigentlich ganz Klaas seiner meinung, aber ich kann nicht wirklich erklaeren warum. Es ist aber einfach peinlich wenns leute gibt die es auf den cent genau abgerechnet haben wollen. Wer stirbt denn wenns nicht so ist? Die freundschaft allerdings nicht.

                  Das pingeliche ‚tut‘ einfach nicht. Und es stimmt, dass man das in studentenkreise (wo ich hin und wieder mal wieder in verkehre) immer so macht – aber das hat auch damit zu tun das keiner so richtig kohle hat.

                  Im endeffekt wird es aber auch da oft so gemacht, dass man alles einfach durch den anwesenden teilt und jeder der etwas mehr gegessen oder trunken hat als das einfach was dazu legt, und jeder der ein bisschen weniger gehabt hat, ein bisschen zurück bekommt. Man arbeitet also mit dem, was auf dem tisch liegt. hauptsache, dieses „du hattest drei bier“, „nein ich glaube nur zwei“ passiert nicht. Das ist peinlich für jeden beteiligten und in meiner sicht einfach unangemessen in freunden/bekanntenkreisen, sowie Klaas es andeutet. Ich bin ganz und gar seiner meinung. Es sollte nichts ausmachen mal ein paar cent mehr zu zahlen. Das naechste mal zahlt man wieder ein bisschen weniger.

                  Ich möchte an dieser stelle aber auch mal auf das 1 und 2 cent geschehen in Deutschland weisen. Das könnte gut ähnlich gründe haben. Wir haben sie nicht mehr – am ende des jahres vielleicht ein euro verlust oder gewinn, dafür aber keine centenärger mehr. Diese lockerheit kann man vielleicht auch mit dem essensrechnung vergleichen.

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  16. Mir war das Deutsche System an Anfang auch sehr ungewohnt, aber hier habe ich mich völlig angepasst ;-) Wenn wir mit Freunden essen dann geht es fast immer getrennt, dann gibt es auch keine Diskussionen. Die Deutsche nehmen halt alles immer sehr genau, es sind eben Pfennigfüchser; das sieht man auch daran dass in Holland alle Beträge auf 5 Cent gerundet werden und hier nicht.

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    1. Über das Runden von Cent-Beträgen habe ich hier auf buurtaal auch schon mal geschrieben: Wechselgeld

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      1. Dazu: Ich kenne ehrlich gesagt nur welche, die eine Fünf-Cent-Rundung auch hier befürworten würden. ;-)

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        1. Mal schauen, ob wir das hier in Deutschland noch mal erleben ;-)

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          1. Das glaube ich nicht. Habe das in den Grenzstädten auch noch in keinem einzigen Geschäft gesehen. Die kennen da „ihre“ Deutschen und wissen, was das an der Kasse für ein Geschrei geben würde.
            Nach meiner Meinung hätte man sich die ganzen Kupfermünzen schenken sollen. Die Preise in D enden doch eh fast immer auf 9 und in NL ist mir in letzter Zeit aufgefallen, das sie oft auf 4 enden. Würde man sie direkt auf 0 oder 5 enden lassen, könnte man sich das „runden“ direkt sparen.
            Putzig fand ich es früher in Italien. Wenn da ein Betrag nicht wechselbar war (50 Lira war die kleinste Münze), bekam man in den Supermärkten Bonbons statt passendem Wechselgeld in die Hand gedrückt.

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            1. Wenn tatsächlich die Preise von 4 oder 9 Cent auf 5 bzw. 10 Cent aufgerundet werden, findet aber in der Tat eine Preiserhöhung statt. Mit der jetzigen Regelung ist es Zufall, ob erhöht oder gesenkt wird, nur bei sehr kleinen Einkäufen ist es fast immer eine leichte Erhöhung.

              Im Albert Heijn in Enschede direkt am Markt wird übrigens auch gerundet, und da bin ich sicher nur einer von tausenden Deutschen, die dort ein- und ausgehen.

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              1. Es würde ja keiner gezwungen z.B. von 1,84 auf 1,90 zu erhöhen, man könnte ja auch auf 1,80 gehen, was ja dem mathematischen Runden entsprechen würde. Allerdings ist mir klar, das es mit Sicherheit anders gehandhabt würde. In D würde halt um einen Cent aufgeschlagen, dafür hätte man aber nicht mehr die ganzen Taschen voller Kleingeld.
                Sorry, hätte korrekterweise „in den südlichen Grenzstädten“ schreiben müssen, also z. B. Maastricht, Roermond, Venlo, die man von Köln in unter einer Std. Fahrtzeit erreichen kann. Habe ja auch nicht geschrieben, das es das Runden nicht gibt, sondern, das ich es noch nicht gesehen habe. Dafür durfte ich vor einigen Wochen erleben, wie sich ein Herr aus dem Ruhrgebiet an der Kasse wegen einiger Cent, die er nach seiner Meinung zuviel bezahlen sollte, aufregte und schliesslich seinen vollgepackten Einkaufswagen stehen liess und wutentbrannt das Geschäft verliess.

                Off topic: Gibt es in der Gegend von Enschede so was wie das Designer Outlet in Roermond?
                @Alex: Ich weiss das gehört nicht hierhin, konnte aber nicht widerstehen zu fragen. Sorry!

                Antworten

                1. Ich glaube, dass es Menschen vom Typ „Herr aus dem Ruhrgebiet“, den du da beschrieben hast, Günter, überall mal gibt. Den kennen wohl alle Kulturen, und so richtig mag die ja kaum einer, egal wie pingelig oder großzügig die jeweilige Kultur wahrgenommen wird (oder sich selbst wahrnimmt). Das ist wohl eine Frage der Angemessenheit. Ich habe auch in Frankreich (noch vor dem Euro) Menschen kennen gelernt, die auf dem Flohmarkt eine halbe Stunde ernsthaft wegen 50 centimes für einen Bilderrahmen feilschten, der 1 Franc (!) kosten sollte (die Umrechnung in cent erspare ich mir hier). Dahinter, so glaube ich, steckt weniger eine Kultur (DE oder NL oder wasauchimmer) bzw. eine materielle Bedürfnislage als eine Persönlichkeitsstruktur oder ein persönliches Thema, das genau so gut in anderen „Kleinigkeiten“ ihren Ausdruck finden könnte…

                  Antworten

                2. Off topic: Gibt es in der Gegend von Enschede so was wie das Designer Outlet in Roermond?

                  Nein, gibt es in Enschede (Gott sei Lob und Dank) nicht. Aber in Lelystad –> http://www.bataviastad.nl

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    2. In Nederland worden inderdaad de eindbedragen afgerond.

      We waren dat al gewend: voor het eurotijdperk hadden we in Nederland de gulden, die 100 cent waard was. De cent is op een gegeven moment helemaal afgeschaft als wettig betaalmiddel en er werd net zo afgerond als nu met de eurocent het geval is.

      Een belangrijke reden voor het afschaffen van de cent was: de productiekosten per cent lagen hoger dan de waarde van de cent. Als de eindbedragen worden afgerond kom je gemiddeld goed uit. Als je de prijs per artikel zou afronden is het risico groot dat je als consument uiteindelijk te veel gaat betalen.

      In elk geval: in Nederland waren we al helemaal aan dat afronden gewend, en de roep om dat weer te gaan doen kwam al heel snel.

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  17. Stimmt, mit manchen Leuten sitzt man ungerne an einem Tisch.
    Das hat noch nicht mal was mit dem Bezahlen zu tun, sondern mit einer sozialen Inkompetenz und Ausdrucksweise.

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  18. Das Folgende kann ich dazu sagen:
    1. Ich finde es besonders höflich, dass man von der Bedienung gefragt wird wie die Rechnung aussehen soll. Das bedeutet, dass das Abkassieren vollig nach den Wünschen der Gäste erfolgt und dass kein langes Gesicht gezogen wird, sobald Rechenwerk erfoderlich ist.
    2. Meine deutsche Mutter hat bisher jede Rechnung, egal für wieviel Personen selbst beglichen. Sie ist nicht die Einzige, ich kenne viele (ältere) Menschen in D, die es sich nicht nehmen lassen, um zu bezahlen und so die anderen Gäste zu verwöhnen.
    3. Hier in NL hab ich mich auch so manches Mal erschrocken, als ich extra sparsam mit Preis und Kalorien umging und hinterher alle Bananasplits von anderen sowie ein weinselig hohes Trinkgeld mitbezahlen musste (sollten die Vielbesteller damit gerechnet haben, dass hinterher geteilt wird? Ich hatte keine Ahnung).
    4. Es ist mir tatsächlich passiert in NL, dass ein Mann fragte, ob wir „Uit eten“ zullen gaan und er hinterher geärgert war, dass ich mich eingeladen fühlte. Ganuso wie im Supermarkt wurde von mir (unter irgend einem Gemurmel von Emanzipation) erwartet, dass ich meinen eigenen Anteil bezahle.
    5. Ich kenne mehrere Frauen in NL, die (unter irgend einem Gemurmel von Emanzipation) immer darauf bestehen, um ihre eigene Rechnung zu bezahlen wenn sie mit einem Mann ausgegangen sind. Sie würden sich schwach und abhängig fühlen, wenn die Rechnung vom Mann beglichen wird. Manchmal wird es auch peinlich genau abgewechselt.
    6. Ich bezahle gern alle häuslichen Kosten, zu Zweit ausser Haus lieber nicht, weil ich dann das Gefühl bekomme, dass ich dem Anderen wenig Wert bin. Wenn ich mich allerdings aus irgend einem Grund als Gastgeberin im Lokal fühle (Geburtstag oder so), dann geht natürlich alles auf meine Rechnung.
    7. Kenne ich die Leute nicht wirklich gut, gefällt es mir am Besten, wenn jeder seine eigenen Entscheidungen fällt und die Konsequenzen selbst trägt.

    Dass die Bedienung dies möglich macht in D, finde ich sehr zuvorkommend.

    Antworten

    1. Ich bäte nahezu um Pardon, mich hier schon wieder zu melden – ich möchte nicht nerven, aber das Thema interessiert mich wirklich.

      4. Es ist mir tatsächlich passiert in NL, dass ein Mann fragte, ob wir “Uit eten” zullen gaan und er hinterher geärgert war, dass ich mich eingeladen fühlte.

      Das geht natürlich gar nicht. Wenn ein Mann eine Frau fragt, ob „wir essen gehen wollen“, hat er natürlich auch zu bezahlen! Und umgekehrt heute eigentlich auch, würde ich als Sozi sagen. Überhaupt kann ich mir schwer eine Lage denken, in der beim Essen von zwei Leuten nicht einer bezahlt…

      Überhaupt bekomme ich den Eindruck, daß das alles keine Frage von deutschen oder niederländischen Sitten ist, sondern von guten oder schlechten.

      Zu Punkt 3: Wenn da eben eine Frau eine Diät macht (oder so), sollte der Chef der Runde anordnen, daß sie eben nichts bezahlt und ihr Salatteller von den anderen, die richtig zugeschlagen haben, mitbezahlt wird.

      Zu Punkt 2: Ein Hoch der alten Dame! :-)

      Die Maxime sollte doch immer sein, daß man nach Kräften für andere mitbezahlt und nach Kräften vermeidet, anderen für sich bezahlen zu lassen. Es geht nicht um eine kleinliche Gerechtigkeit, sondern um schöne, gerne auch etwas protzige Gesten. Wer es sich leisten kann, soll für andere zahlen. Nichts schlimmer als Knickerigkeit auch noch dann, wenn gefeiert werden soll.

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  19. Ich bin damit gross geworden, das jeder bezahlt, was er bestellt und halte das auch für die korrekteste Lösung. Wo ist das Problem? Der Kellner nimmt die Bestellungen einzeln auf, also kann er sie auch einzeln abrechnen und kassieren. Ich schreibe ausdrücklich vom Essen in einem Restaurant und nicht von einigen Bieren mit Frikadellen oder „Biere und Pizzen im angetrunkenen Zustand“ in irgendeiner Studentenkaschemme. Mag ja sein, das ich ein NERD bin, aber mir ginge es da wie Christian, das ich beim bestellen gehemmt wäre, wenn z.B. jemand ankündigt, alleine die Rechnung zu übernehmen. Da halte ich es dann für die elegantere Lösung, wie erst neulich, dies nicht anzukündigen, sondern die Rechnung z.B. beim vorgetäuschten Gang zur Toilette zu begleichen, ohne die Anderen vorab zu informieren.
    Natürlich gibt es da auch Ausnahmen, aber das hängt dann von den Umständen und der Gesellschaft ab.
    Ich habe meine Erinnerungen durchforscht und muss sagen, mir ist auch in den Niederlanden noch nie gross aufgefallen, das am Nachbartisch alles zusammengeworfen wurde. In meiner Erinnerung, wurde da auch immer getrennt bezahlt. Den Fall das alle zusammenlegen, kenne ich eigentlich nur aus Nicht-Touristenlokalen in Italien und Frankreich. Da wo Touristen sind, wird auch da stets gefragt, getrennt oder zusammen und auch da habe ich es noch nie erlebt, das Niederländer zusammen bezhlt haben. Anscheinend verhalten sie sich im Urlaub typisch Deutsch. -lol-

    @Klaas: 1. „Das Auseinanderklamüsern der Biere und Pizzen im angetrunkenen Zustand ist eine absolut lächerliche Unsitte von irgendwelchen popeligen Studenten. Das macht man nicht.“
    Das ist doch der Job des Kellners und nicht des Gastes, oder? Nebenher, wenn ich mich in einem Restaurant so besaufe, das ich nicht mehr weiss, was ich gegessen und getrunken habe, wird man in einem guten Restaurant schon lange vor erreichen dieses Zustandes zum zahlen aufgefordert.
    2. Für viel bedenklicher als die Art sein Essen zu bezahlen, halte ich es, Personen die nicht Deiner Meinung sind, durch diffamierende Bemerkungen herabzuwürdigen.

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  20. Ruud Jacobs 06-09-2011 at 12:38

    Bei uns in der Kneipe macht der Wirt immer strichen auf dem Bierdeckel. Nachher gibt es kaum ärger.

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  21. In Holland muß man manchmal sogar Restaurantrechnungen bezahlen, an denen man gar nicht beteiligt war, wie ich mit Erstaunen in meinem Buch gelesen habe. Ich hatte es ja schon mal an anderer Stelle erwähnt, daß ich gerade die Autobiographie der Kirmesmusikanten übersetze. Henny, der männliche Teil des Duos, hatte seine Stammtischrunde, einen gewissen „Montag-Avond-Club“, kurz MAC genannt, bestehend aus etwa sieben Personen. Die haben sich, wie der Name schon sagt, immer montags abends in so einem donkerbruin café in Amersfoort getroffen und dort ihre Sauforgien abgezogen. Und anscheinend wurde auch dort der Rechnungsbetrag dann durch die Personenzahl geteilt, und zwar durch alle Personen, egal, ob sie anwesend waren oder nicht. Nun konnte Henny aufgrund seines Berufes nicht bei jedem Treffen dabeisein, manchmal war er ja monatelang auf Tournee. Trotzdem mußte er seinen Anteil an der Rechnung bezahlen:„Zo stond er altijd een rekening voor mij, als ik na lange tijd weer op de club kwam, ik betaalde procentgewijs mee an hun drankjes als ik er niet was.“ Auf deutsch, wenn ich es richtig übersetzt habe:„So stand dann immer eine Rechnung vor mir, wenn ich nach langer Zeit wieder in den Club kam, ich bezahlte prozentual mit an ihren Getränken, wenn ich nicht da war.“
    Er mußte also Getränke bezahlen, von denen er nicht einen einzigen Schluck abbekommen hatte. So kann man die Leute auch ausnehmen; Abzocke auf Niederländisch. Nun ja, wer es sich gefallen läßt …

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    1. Hi Tina, das ist nun aber wirklich ein Spezialfall. Außerdem sehe ich nicht ein, wieso das eine Abzocke sein soll, wenn sich doch diese Gruppe darauf verständigt hat, das so zu handhaben ;-)

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      1. Das ist es ja, was ich nicht verstehe, wie man solche Sitten überhaupt erst einführen kann, daß jemand Getränke bezahlen soll, die er überhaupt nicht zu Gesicht bekommen, geschweige denn zu sich genommen hat. Und wer weiß denn in so einem Fall, ob das alles stimmt, was auf der Rechnung steht, die hätten ihm ja sonst was erzählen können.
        Na ja, mein Problem ist das zum Glück nicht, und wer sich auf so was einläßt, ist letztlich selber schuld. Ich wollte nur mal mit anführen, was es in Holland noch so für „Zahlungsmodalitäten“ gibt ;-).

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        1. Da gebe ich Alex völlig Recht, das ist ja nicht speziell niederländisch, sondern eine private Vereinbarung, zu der wohl niemand gezwungen wurde und mit „Sitten“ und Zahlungsmodalitäten hat das nichts zu tun. Wenn der gute Mann weiss, das er die meiste Zeit nicht da ist und sich auf so eine Vereinbarung einlässt, weil er vielleicht unbedingt zu dem speziellen Club gehören will, darf er hinterher auch nicht jammern.

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          1. Er hat ja auch nicht gejammert, er hat es nur so geschildert, wie es war. Nur ich finde es trotz allem, gelinde gesagt, etwas merkwürdig, solche Vereinbarungen überhaupt erst aufzustellen und jemanden derart auszunehmen. Aber na gut, ich komme ja auch nicht aus Holland, die sehen das vielleicht anders ;-).

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            1. Merkwürdig ist da für mich eigentlich der Kirmesmuskant. Hat der Geld zuviel? Das ist ja, als wenn ich mir eine Jahreskarte für meinen Lieblingsverein kaufe, obwohl ich weiss, das ich die Mehrzahl der Spiele wegen Abwesenheit nicht sehen kann.

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              1. Nun ja, die Kirmesmusikanten waren ja sehr bekannt, haben viele CDs herausgebracht und infolgedessen natürlich auch gut verdient. Kennst du sie denn nicht? Vielleich sagt dir der Name „Kermisklanten“ eher etwas, so hießen sie in den Niederlanden.
                Und es stimmt, sie haben manchmal wirklich ganz schön mit dem Geld um sich geworfen; andauernd neue Autos, immer mal wieder neue Akkordeons (natürlich Luxusausführungen vom Feinsten, die ein Vermögen kosten), und wie alle Niederländer natürlich andauernd umziehen. Schlußendlich haben sie sich dann noch ein eigenes Haus gebaut. Und sie sind auch privat viel verreist. Na ja, wer hat, der hat ;-).

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                1. Sorry, bin ja auch kein Niederländer und so was wie Kirmesmusik versuche ich immer „weiträumig zu umfahren“. :-)
                  Bin zwar eine Leseratte, aber kein Anhänger solcher Biographien, es sei denn, sie haben einen geschichtlich interessanten Hintergrund.

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  22. Zwischendurch mal mag ich Alex für dieses Thema danken, das eine solche fruchtbare und erhellende Diskussion zutage gefördert hat. Ich finde das sehr bereichernd!

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    1. Danke, Anke! Meine bescheidene, kleine Rolle in der Völkerverständigung ;-)

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  23. Im Urlaub in Amerika war auf einmal zu Mittag zusammen mit unserer Reisegruppe in einem netten kleinen Lokal in der New Yorker Innenstadt. Wir waren insgesamt ca. acht Leute. Nach dem Essen wollten wir naemlich zahlen und da kriegten wir einen (Kultur)schock; alles stand auf derselben Rechnung! Also Vorspeisen, Hauptgerichte, Getraenke usw.. eins nach dem Anderen auf einer Liste. „Stellt Euch nur vor, wenn wir zwanzig waeren!“, fragte ich laut vor mich hin.

    Ich bat die Kellnerin herueber zum Tisch und erklaerte ihr ruhig, dass es uns lieber waeren, wenn wir getrennt zahlen koennten. „Tut mir leid, sowas gibt’s bei uns nicht! Ihr muesst Euch wohl merken, was ihr bestellt habt. Ich kann einfach nicht jeder Person ihre einzelne Rechnung geben, denn ich bin zu beschaeftigt. Das machen wir sogut wie nie!!“

    Um einen weiteren Heckmeck mit der Rechnerei zu vermeiden, bezahlte ich schliesslich der Gruppe das Essen mit meiner Kreditkarte. Der Rest meiner Kollegen aber hatten das Restaurant ganz empoert verlassen. „Recht komisch sind diese Amis, oder?“ sagte mir einer. „Naja“, erwiderte ich, „andere Laender, andere (Un-)sitten!-:)

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    1. Im globalen Vergleich sind es die Deutschen mit ihren getrennten Rechnungen, die „komisch“ sind, Gernot ;-)

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  24. Dabei sind doch eigentlich gerade die USA das Musterland für Kundenfreundlichkeit. Vielleicht ist New York da eine Ausnahme, denn sogar in Kalifornien, wo ja lt. anderer Amerikaner „the most rude Americans“ leben, wurde ich gefragt, ob zusammen oder getrennt bezahlt wird und das obwohl ich nur mit meinem Sohn im Restaurant war. Anders ist das natürlich, wenn vorab von einer Person ein Tisch für eine Gruppe bestellt wird. Dann geht man davon aus, das diese Person auch bezahlt. Das ist aber in Deutschland auch nicht anders, es sei denn, man erwähnt vorher, das jeder getrennt bezahlt.
    Haben Dir deine empörten Kollegen denn wenigstens ihren Anteil an der Rechnung erstattet? Das fände ich nämlich empörend, wenn man sich vorher über den „Brauch“ aufregt, Dich dann aber auf der Rechnung sitzen läßt!

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  25. Leider habt ihr aber Recht, Alex & Gunter!

    @Alex, mag sein, dass wir ‚Piefken‘ schon zum Analen tendieren, ist doch im Endeffekt wesentlich leichter, ja auch mal KUNDENFREUNDLICHER, auf die Bitte des Gasts einzugehen und vorm Abkassieren jedem Kunden seine eigene Rechnung auszuhaendigen, anstatt als Pauschalsumme zusammenzuschreiben. Das vergaellt dann dem Speisegast das Vergnuegen daran, um den Tisch nach einer reichlichen Mahlzeit in Ruhe zu sitzen und zu kloenen. Naja, vielleicht sind wir ja verwoehnte Europaeer, aber so bin ich und kann mich nicht aendern. Im Vergleich zu Deutschland finde ich in mancher Hinsicht amerikanisches Dienstpersonal furchtbar faul, zuckersuess im Gesicht, nur ebenfalls passiv-agressiv-:)

    @Gunter,
    Jawohl! New York wurde neulich die Grobheits-Hauptstadt der Welt (The Rudeness Capital in the World) gewaehlt, hat dieses Jahr sogar Berlin uebertrumpft LOL

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    1. Da habe ich völlig gegenteilige Erfahrungen. Allerdings ist das gesellig am Tisch sitzen und klönen in den USA unbekannt. Da isst man und geht ganz schnell um den Tisch frei zu machen. Geklönt wird dann z.B. in einer Bar. Vielleicht sah die Kellnerin in der Rechnung die letzte Möglichkeit euch loszuwerden.

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  26. Anhang.

    Ja, Gunter, natuerlich haben meine Wegkumpane ihre Haelfte der Rechnung bezahlt, bloss urkomisch fanden sie, dass die Kellnerin so bockig war

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  27. Eben, Gunter! Und zwar wenn man von ‚Geselligkeit‘ (gezelligheid = Gemuetlichkeit) beim Essen spricht, sind scheinbar die USA kaum das Land, woran man denkt.

    Obwohl nur einmal in den Staaten gewesen, verschlaegt mich keine grosse Lust wieder dorthin zu gehen, gerade wegen dieses Mangels an gepflegten Tischsitten. Zu dem Zeitpunkt muss ich nur einraeumen, ich bin bislang niemals zu Gast bei Amerikanern, kenne also ihre Privatsphaere nicht, die wahrscheinlich, ja hoffentlich, schon gepflegter sei als z.B. vor dem breiten New Yorker Publikum!

    Ich habe allerdings erfahren, Boston, vielleicht San Francisco, seien etwas europaeischer als andere amerikanische Staedte.

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  28. Freilich zugegeben, ist die Esskultur nicht universell. Tja, mit Woelfen muss man heulen, nicht wahr?
    -:)

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    1. Ich würde da eher sagen, „When you’re in Rome, do as the Romans do“.

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      1. Und mit diesen geflügelten Worten würde ich den Nebenschauplatz USA gerne wieder verlassen ;-)

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        1. Immerhin wurde New York ja von den Niederländern gegründet, so weit weg waren wir also gar nicht…..Vielleicht kommt’s ja daher, dass die nur Gesamtrechnungen erstellen. ;-)

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  29. ….und zu den Hauptschauplaetzen Deutschland und den Niederlanden am liebsten zurueckkehren-::)))! Prima Idee, Alex & Co.

    Mein 19jaehriger Sohn sagt mir apropos dieses Thema, der Trend sei jetzt in mehreren Restaurants hier in Hamburg auf die amerikanische Art lieber zusammen zu zahlen, als getrennt. Bejahrt wie ich wohl sein mag, werde ich mich immer noch nicht daran gewoehnen.

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  30. [MARKED AS SPAM BY ANTISPAM BEE | Server IP]
    […] gasten negatief wordt beoordeeld. Persoonlijk heb ik er nog nooit moeite mee gehad. Alleen dat getrennt zahlen is wel eens lastig. Maar met een beetje overleg is daar een mouw aan te […]

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  31. Leuk verhaal. Ik ben zo vrij geweest om het te linken in een blog van mijn over de Waddeneilanden: http://wp.me/p1zDUu-1nS.. Verder heb ik eerder iets geschreven over een iets gevoeliger onderwerp: (laat je niet misleiden door de titel !): http://wp.me/p1zDUu-12F.

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    1. Das ist wirklich ein Post, der zum Nachdenken anregt, Peter. Ich hoffe, dass ihn viele Lesen. Meine eigene Beobachtung ist, dass die anti-deutsche Stimmung in den Niederlanden in den letzten fünfzehn bis zwanzig Jahren deutlich nachgelassen hat. Und das ist gut! Danke Dir für den Link!

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  32. Ik zat weer eens op een van mijn favoriete cartoonsites te lanterfanten en kwam dit rijtje van zeer „so true“ observaties tegen. Die over „Math“ deed me direct aan deze post denken!
    http://theoatmeal.com/comics/senior_year

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    1. Ich finde „The Oatmeal“ großartig und dieses Cartoon zeigt mal wieder, dass ein Bild mehr als tausend Wörter sagt ;-)

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  33. […] gasten negatief wordt beoordeeld. Persoonlijk heb ik er nog nooit moeite mee gehad. Alleen dat getrennt zahlen is wel eens lastig. Maar met een beetje overleg is daar een mouw aan te […]

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  34. […] niederländischen Geiz beim Begleichen von Restaurant- und Kneipenrechnungen. Ich habe es genau andersherum […]

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  35. Ich halte es für Unsinn gemeinsam zu zahlen. Regelmäßig setzen sich FREMDE Personen in meine Nähe oder zu meinem Tisch (weil zB das Wirtshaus voll ist), und warum sollte ich dann für vollkommen fremde Personen die Rechnung mitbezahlen?! Selbstverständlich hat jede Person für IHR EIGENES Essen zu zahlen. Im Supermarkt bezahle ich ja auch nicht den Einkauf meiner Freunde mit, bloß weil sie sich direkt hinter mir befinden.

    Angenommen es wäre PFLICHT gemeinsam zu zahlen, das würde dann dazu führen, dass ich nur noch alleine auf einem Tisch sitzen „dürfte“, wenn ich nur für mein eigenes Essen zahlen möchte. Das wäre doch totaler Quatsch, absolut umständlich.

    Selbst wenn ich alleine auf einem Tisch sitze, kommt es vor, dass ich auf getrennte Bezahlung bestehe, denn mein Arbeitgeber übernimmt genau EIN MITTAGSMENÜ, welches kein Getränk beinhaltet. Sollte ich also etwas trinken, muss dieses ich selbst bezahlen, und das MENÜ geht auf Rechnung der Arbeit (muss ich bestätigen lassen). Das ergibt dann zwei Rechnungen. Gehe ich also mit einem Arbeitskollegen essen, dann sind wir 2 Personen und 4 Rechnungen.

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    1. In dem Beitrag ging es nicht um die Situationen, die Du hier schilderst. Thema verfehlt, Allen …

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      1. Warum Thema verfehlt? Es geht doch um das Thema gemeinsam oder getrennt zahlen, in JEDER meiner genannten Situationen fragte mich der Kellner ob zusammen oder getrennt gezahlt werden soll. (Ich schreibe die Situationen aus deutscher und österreichischer Sicht).

        Eines sollte weltweit gleich sein; der Kellner wird nicht wissen können, ob die Person, die neben mir sitzt, zu mir gehört oder nicht. Oder ob es die Ehefrau ist, oder einfach nur eine ferne Bekannte. Denn für eine ferne Bekannte zahle ich bestimmt nicht die gesamte Rechnung mit.

        PS: Heute ein ähnliches Erlebnis im Kino beim Kartenkaufen gehabt. Wir gehen zu dritt zur Kassa, weil wir nebeneinander sitzen möchten, und haben dann natürlich auch getrennt gezahlt. Anschließend in eine Pizzeria, auch da haben wir getrennt gezahlt.

        Ich halte es für vollkommen normal getrennt zu zahlen, denn auf Dauer kann ich es mir finanziell nicht leisten zB DREI Personen im Restaurant oder im Kino oder im Supermarkt einzuladen. Und es gibt Personen, die treffe ich nicht so oft, es wäre folglich viel zu umständlich sich dann immer zu notieren, wer beim nächsten Mal wen einladen soll (und mit welcher Geldsumme), damit das Geld untereinander gerecht aufgeteilt wird.

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        1. Typisch deutsches Denken :D auch viele Schweizer denken so. Bei unbekannteren Personen ist dieses Vorgehen auch plausibel, bei guten Freunden hat man doch mehr oder weniger den Überblick und sonst tuts auch nicht ganz so weh, einem netten Menschen eine Freude zu machen =)
          (natürlich, bei Geldnot ist dies schmerzhaft und wird oft befremdlich aufgenommen)

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  36. Von einem niederländischen Geiz habe ich bis heute nichts gehört…

    Bei Fremden wäre ich da eher spießig, aber bei guten Freunden schätze ich das getrennte Zahlung – jeder nur für sich – nicht sehr, sondern es wird Pi mal Daumen zusammen bezahlt., also ähnlich der niederländischen Eigenheit. Mit der Zeit verläuft sich das: mal zahlt der eine mehr, mal der andere. Das nimmt sich nichts.

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  37. Diese Frage erhitzt doch immer wieder die Gemüter – egal ob verschiedene Nationen oder Gesellschaftsschichten (wie Arbeitenden und Studenten) zusammenkommen. In der Schweiz ist es üblich, dass jeder für seinen Konsum selbst aufkommt, da sonst nicht „fair“ bestellt wird, wenn verschiedene „Schichten“ an einem Tisch sitzen. Unter Freunden kommt es aber auch gerne dazu, dass in etwa abgeschätzt wird, mit wie viel sich jeder zu beteiligen hat und am Ende rechnet sich das Kleinvieh (aufgerundete Beiträge) zu einem ordentlichen Trinkgeld oder der/die „Initiator(in)“ des Anlasses bezahlt einen kleineren Anteil, da er/sie ja die Organisation übernommen hatte.
    In einer Stadt wie Zürich ist die Bedienung es sich gewohnt, auch direkt am Tisch die Rechnung aufzuteilen. Klappt meistens ganz gut =)

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  38. Bei uns im Freundeskreis hat sich, wenn keiner einlädt, eingebürgert, den Gesamtrechnungsbetrag durch die Anzahl der Personen zu teilen. Funktioniert wunderbar – jedenfalls gab es noch nie den Fall, dass sich einer übervorteilt gefühlt hat, weil der andere noch eine Suppe gegessen oder ein Bier mehr getrunken hat…

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  39. Ich binn ein Kroatischer Staatbürger ..
    Seit ich hier bin (3 jahren) habe ich schon den meisten bekannten und freunden zu gewonheit gebracht das wenn ich jemanden zu kaffe oder drink einlade heisst das das ich die rechnung bezahle… bei nächste besuch rechnung kommt an den wer wieder das telefon nimmt und sagt “ hey alter gehen wir was trinken“ kann sein das ich wieder der bin oder auch nicht… ist doch egal wer die scheiss rechnung bezahlt… hauptsache das wir uns gut unterhalte und spass mitteinander haben.. die paar euro wird mich nicht reich machen aber auch nicht arm.. denn freundschaft hatt kein preiss…
    Ach ja… auch anzahl von eingeladene freunde spielt keine rolle.. einer? 10? Egal mann

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