Und was spricht man in Belgien?

Gleich drei offizielle Sprachen gibt es in Belgien: Niederländisch, Französisch und Deutsch. Eine eigenständige Sprache „Flämisch“ gibt es nicht; in der Region Flandern spricht und schreibt man Niederländisch. Das gesprochene Niederländisch in Flandern unterscheidet sich jedoch in der Aussprache, der Satzmelodie, ideomatisch und – in geringem Maße – syntaktisch von dem, was in den Niederlanden gesprochen wird.

Zuletzt aktualisiert am 5. Januar 2013

Gleich drei offizielle Sprachen gibt es in Belgien (België). Etwa 60 Prozent der Belgier haben Niederländisch als Muttersprache, 40 Prozent sprechen von Haus aus Französisch und weitere 74.000 Menschen im Osten des Landes – eine sehr kleine Minderheit also – verständigen sich auf Deutsch. Insgesamt hat Belgien etwa zehneinhalb Millionen Einwohner.

Politisch gesehen unterteilt sich Belgien in drei Teile, so genannte gewesten: Die Niederländisch sprechenden Vlamingen (Flamen) findet man im Vlaams Gewest (Region Flandern – Vlaanderen), die Französisch sprechenden Walen (Wallonen) sowie diejenigen, die Deutsch sprechen, im Waals Gewest (Region Wallonien).

Eine Sonderposition nimmt die Region Brüssel-Hauptstadt ein (Brussels Hoofdstedelijk Gewest – die Hauptstadt Brüssel und die umliegenden Gemeinden): Hier bestehen Niederländisch und Französisch offiziell gleichwertig nebeneinander. In der Praxis habe ich jedoch das Gefühl, dass Französisch in der belgischen Hauptstadt einen höheren Stellenwert hat.

Flämisch

Niederländisch (rot) und Französisch (blau) in Belgien.
Bild: Wikimedia Commons, Autor: Ssolbergj, Lizenz: Creative Commons, Namensnennung 3.0 Unported

Flämisch?

Im Gegensatz zu dem, was machmal gedacht wird, ist Flämisch keine eigenständige Sprache. Die Amtssprache und allgemeine Schriftsprache im flämischen Teil Belgiens ist Niederländisch.

Wohl unterscheidet sich das gesprochene Niederländisch in Flandern in der Aussprache, Satzmelodie, idiomatisch und – in geringem Maße – syntaktisch von dem, was in den Niederlanden gesprochen wird. Am Besten vergleicht man die Situation mit dem unterschiedlichen deutschen Sprachgebrauch in Deutschland und in Österreich. Es klingt anders, aber verstehen tut man sich trotzdem.


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Geschrieben von alex

Ursprünglich komme ich aus den Niederlanden, seit 1997 ist Deutschland meine Wahlheimat. Hier im Blog findest Du fast 400 Artikel über die Unterschiede zwischen der deutschen und der niederländischen Sprache und Kultur.

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  1. […] bei uns zu Hause nannten wir diese Buden frituur. Das lag jedoch daran, dass wir fünf Jahre im flämischen Teil von Belgien gelebt haben, wo diese so heißen. Natürlich kann man die Pommes gleich dort verzehren. Allerdings […]

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  2. […] ließen sich nieder, neue Immigranten kamen aus Europa. Das waren nicht nur Niederländer und Flamen sondern auch Deutsche aus den Grenzgebieten zu Holland und Belgien sowie französiche Hugenotten. […]

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  3. […] Nederlands wird nicht nur in den Niederlanden gesprochen, sondern ist auch die Amtssprache in Belgien (neben Französisch und – an der Ostgrenze des Landes – Deutsch) und auf den […]

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  4. […] klingen. Neben der Aussprache in Standardniederländisch kann man hier auch der Aussprache in der belgischen Variante des Niederländischen […]

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  5. […] Flandern, dem niederländischsprachigen Teil Belgiens, sagt man zu Cousin auch kozijn. Das jedoch sollte man in den Niederlanden besser nicht tun, denn […]

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  6. […] aus Steuergeldern bestritten. Das Gleiche gilt für Flandern, den niederländischsprachigen Teil Belgiens. Die Abschaffung des kijk- en luistergeld ist damit für Flamen und Niederländer (und für die […]

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  7. […] Große Diktat der niederländischen Sprache hat Tradition: Schon seit 1991 treten Niederländer und Flamen in diesem prestigeträchtigen Sprachwettkampf gegeneinander an. Er findet im prunkvollen großen […]

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  8. […] In Flandern, dem niederländischsprachigen Teil von Belgien, wird poepen auch als derbe Bezeichnung für Geschlechtsverkehr […]

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  9. Schade. Das war etwas zu kurz.

    Hätte gerne mal ein paar Beispiele gesehen, besonders in sprachlicher Art.

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    1. Wow, ein Leserkommentar – nach mehr als zwei Jahren – dankeschön Andy ;-)

      Du hast Recht: ein paar Sprachbeispiele wären schön gewesen, aber leider ist mein flämischer Akzent etwas rostig. Vielleicht versuchst Du es mal beim Internet-Radio der VRT: http://internetradio.vrt.be/dab/home/home.html

      Viel Spaß!

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      1. Ja, das mit den 2 Jahren kann hinkommen, diesen Blog kenne ich ja nun gerade mal drei Tage.
        Hmm…Internet-Radio, im Ernst? Also ich gehe bereits ohne es je gehört zu haben davon aus, dass man entweder permanent oder in Spezialsendungen Flämisch in der Radiomoderation hört – aber was bringt das? Mich interessiert doch die Gegenüberstellung FLA-NL.

        Und ein Internetradio ist kein Deutschlandradio, das solche sprachrelevanten Beiträge bringt.– Nee, dieser Versuch deutet irgendwie auf eine Sackgasse hin.

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        1. Hallo Andy,

          der auffälligste Unterschied ist sicher das „zachte g“, dass die Flamen entlarvt – im Süden der Niederlande allergings auch noch anzutreffen.

          Ob es wirklich etwas gibt, dass das Flämisch und das Niederländische gegenüberstellt, weiss ich allerdings nicht. Vielleicht weiß irgendwer anders mehr? Aber wenn Du mal einen niederländischen sender und mal einen beglsichen Sender (TV oder Radio) hörst, wirst Du den Unterschied sicher hören.

          Viele Grüße!

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  10. […] vererbt eine Abkürzung das Geschlecht des ganzen Wortes, wäre dann [ … ] Farina on Und was spricht man in Belgien?Hallo Andy, der auffälligste Unterschied ist sicher das "zachte g", dass die Flamen entlarvt – im […]

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  11. Im Flämischen sind auch einige französische Wörter mit drin. Ich habe mir mal so ein kleines Flämisch-Deutsch Wörterbuch (mit Sätzen) gekauft und finde das recht interessant.

    Ist auf jedenfall für meinen diesjährigen Belgien-Urlaub ziemlich nützlich.

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  12. In Flamisch hat man das Wort „Amai“ und bedeuet in die Niederländische Sprache „oei!“ oder „jeetje“ ((Deutsch: „Uh!“).
    „Plezant“ in Flamisch ist in NL „leuk“ und D „Toll“.
    „Muizenkeutels“ ist Flamisch für „Hagelslag“ in NL, und finde ich die witzigste die ich bisher gehört habe in Flamisch. In die Niederländische Sprache bedeutet „Muizenkeutels“ nämlich „Mäusekötel“. ( D: Schokostreusel)

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    1. Hm, muizenkeutels klingen nicht unbedingt so appetitlich …

      Zu hagelslag gibt es hier auf buurtaal einen eigenen Beitrag.

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      1. Das stimmt aber fand es doch witzig:-) Ich war mal in Brussel und wüsste nicht wie ich mein Hotel finden sollte und fragte der Polizei nachdem ich schon viele leute gefragt hatte aber die meiste leute verstanden kein Niederländisch und sprachen Franzosisch. In jeden fall sollte der Polizei mir begleiten und müsste ich hinter ihre auto fahren…bis der Polizei auf einen Parkplatz halt machten weil sie es eigentlich auch nicht wirklich wüssten und dann sagten sie zu mir…bei der nächsten Kreuzung rechts und dann kommst du auf der „meisjesstraat“ und die weiter fahren unsw. Ob ich wüsste was der „meisjesstraat“ war fragte der Polizei mir. Nein, wüsste ich nicht und der Polizei fand das typisch weil jeder doch wüsste was das bedeutete. In jeden fall sollte ich dann bestimmt mitbekommen was „meisjesstraat“ bedeutet wurde mir gesagt…und ja…das habe ich mitbekommen…es war der Red light strasse in Brussel. Also „meisjesstraat“ ist auch en Flamisch Wort.

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    2. Plezant klingt ähnlich wie aus dem französisch „plaisant“ was eher angenehm bedeutet.
      Hallo Andy, ich bin gerade auf deinen Blog „gelandet“. Ich bin französin aber wohne seit 15 Jahren in Nürnberg. Ich arbeite in der Kundenbetreuung und hatte vor ein bischen niederländisch zu lernen. DIese Sprache ist manchmal so ähnlich wie deutsch ….. und manchmal gar nicht: Das ist fazinierend finde ich.
      Zwischen französisch und „belgische französisch“ gibt es auch ein paar Unterschiede.
      Ein paar Beispiele: der Anrufbeantworter.
      Auf französisch: le répondeur (Antworter). In Belgien la boite À message (Mailbox).
      Ich lese dich weiter:

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  13. In diesen Kontext ein kleiner Programmhinweis: Letzten Herbst war da auf NL2 eine Sendereihe, die noch immer auf uitzendinggemist.nl zu finden ist. Es ist die Reihe „Het Belgie van…..“ Und die eignet sich prima, um mal in dieses seltsame Land hineinzuschnuppern. Aus dem Original-Begleittext:

    Vijf Belgische hoofdpersonen tonen hun vaderland aan ons. Schrijfster Annelies Verbeke, schrijver David van Reybrouck, journalist Christophe Deborsu, popartiest Daan Stuyven en theatermaakster Laurence Vielle zijn elk in één aflevering de eigenzinnige ontdekkingstocht in eigen land. [ … ]

    Weblink:

    http://www.uitzendinggemist.nl/programmas/8820-het-belgie-van#

    Also ich bin neugierig geworden und werde bald öfter mal in Belgien reinschnuppern. Habe ja auch nur 50 km bis zur Grenze :-)

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    1. Das klingt interessant Patricia! (Ich habe den Text etwas gekürzt – wer mehr lesen möchte verweise ich auf den Weblink.)

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    2. Dank an Patricia für den Link. Ich habe die Folge mit Daan Styver gesehen und die vermittelt auch jenseits des Sprachinteresses sehr viel über die Eigenart der Belgier und ist teils sehr drollig und absolut sehenswert.

      Zu den Ausspracheunterschieden gibt es mehr hier
      http://neon.niederlandistik.fu-berlin.de/nl/nedling/langvar/belgischnederlands/
      und
      http://taalschrift.org/editie/89/ooit-spraken-nederlanders-en-vlamingen-dezelfde-taal
      allerdings wel in Nederlands.

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    3. Um nochmal einen draufzulegen, hier ein kleines Update: Wer an Reisen interessiert ist, kann sich mal „Vlaanderen vakantieland“ anschauen, das jeden Samstag um 19.45 auf Satellit auf BVN ausgestrahlt wird. In dieser Sendung werden verschiedene Ziele – nationale Nahziele und internationale Fernziele – in drei Beiträgen von jeweils einer Viertelstunde abgehandelt. Einzelne Beiträge sind auch über die Karte auf „www.een.be“ örtlich zu lokalisieren. Hier der Link:

      http://www.een.be/programmas/vlaanderen-vakantieland/alle-videos-uit-het-archief

      Antworten

      1. Bedankt voor de tip!

        Antworten

  14. …wir haben uns schon halbtotgelacht, wenn wir irgendwelchen Deppen von Sprachführern und Wörterbüchern auf „Belgisch“ erzählten und die es auch noch geglaubt haben.. :-))

    Ist halt Regionsache – ich als Bayer werde in Wien auch für einen Tiroler oder Oberösterreicher gehalten…

    In B/NL wird es nicht anders sein…

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  15. bananalars 09-06-2013 at 17:49

    Die Flamen sprechen meines Erachtens besser und auch lieber Deutsch.
    Beispiel: ich wohnte ja vier Jahre in Antwerpen. Fast zwei Monate lang wurde ein deutscher Film in einem größeren Kino in deutscher Sprache mit niederländischen Untertiteln gezeigt.

    Sowas kann ich mir in den Niederlanden nicht vorstellen ? Und egal ob bei Belgacom, im Restaurant usw. ich sprach in Niederländisch mit deutschen Akzent, ich bekam die Antwort fast immer in sehr guten Deutsch. Im Prinzip ging es mir wie einen Engländer z.B in Frankfurt, sobald der versucht Deutsch zu sprechen kommt die Antwort sofort in Englisch.

    Ohhh, wer hat eine Idee wie der berühmte deutsche Film hieß der zwei Monate im Kino von Antwerpen lief ???

    Antworten

    1. Das Leben der Anderen?

      Antworten

      1. Hallo Phil, bitte beachte in Zukunft bitte meine Spielregeln für Kommentare (gültige E-Mail-Adresse), sonst kann ich Deine Beiträge nicht freischalten.

        Antworten

  16. Danke für den ausführlichen Einblick. Ich bin jetzt beruhigt?

    Antworten

  17. Erik Van Poucke 24-10-2013 at 17:56

    In Brüssel ist Französisch eher Lingua Franca, die Sprache die die meisten Einwohner als zweit- oder Drittsprahe sprechen.

    Antworten

  18. Hallo zusammen,

    mich würde einmal interessieren, ob man anhand der Sprache (Französisch oder Flämisch) Rückschlüsse auf die Einkommensverhältnisse schließen kann.

    Also zB. sind die französisch sprechenden Brüsseler vermögender als die Flamen? Kultureller interessiert? in besseren berufliche Positionen?

    danke

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    1. Ich könnte mir vorstellen, dass es dazu Studien gibt. Selbst kann ich dazu nichts sagen.

      Antworten

    2. Noch in den Achzigern des 20. Jhd.s war die französischsprachige Gemeinschaft Belgiens reicher, und es hieß: jeder von uns Wallonen finanziert jedem von euch Flamen innerhalb von soundso viel Zeit einen PKW. Dann ging es u.a. mit dem Bergbau in der Wallonie bergab, und plötzlich hieß es: jeder von uns Flamen finanziert jedem von euch Wallonen innerhalb von soundso viel Zeit einen PKW. Das wurde und wird natürlich alles politisch ausgeschlachtet. Aber ob das etwas mit der Sprache zu tun hat, ist fraglich. In Deutschland haben wir ein Süd-Nord-Gefälle und ein West-Ost-Gefälle, ohne das auf verschiedene Sprachen schieben zu können. – Speziell zu Brüssel kenne ich auch keine Studie, aber da ist die Situation wirklich sehr vertrackt, auch, weil 27% der Brüsseler zu Hause noch eine andere Sprache als Niederländisch oder Französisch sprechen und weil sich täglich extrem viele Pendler von außerhalb im Stadtgebiet aufhalten.

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  19. Besagter „höhere Stellenwert“ vom Französischen in Brüssel liegt der Tatsache zugrunde, dass die ursprünglichen flämischen Einwohner Brüssels von den frankophilen Machthabern dazu gezwungen wurden, in französischer Sprache Unterricht zu erhalten. Flämisch bzw. niederländisch galt sehr lange als hinterwäldlerisch. Das lag wohl daran, dass das gemeine Volk arm, ungebildet und flämischsprachig war. Andererseits gab es dann eine frankophone Elite, die sich von der Mehrheit ihrer Landsleute abgrenzte. Der typische, gerade französischsprachig gewordene flämische Parvenü in Brüssel verachtet seine ehemaligen flämischen Landsleute, weil ihn ihre Sprache an seine einfachen Verhältnisse erinnert. Er ist immer noch der Überzeugung, dass das flämische Volk nahezu ausschließlich aus Kaffern besteht, während er sich selbst zu den Trägern der raffiniertesten Kultur der Welt rechnet.

    Antworten

    1. Sebastiaan 14-01-2016 at 21:57

      Hegen die Brüsseler heutzutage denn einen solchen enormen Hass gegen die Flamen, dass die Brüsseler die Flamen wirklich verachten?? Ich glaube, Sie leben noch im 20. Jahrhundert. Übrigens, Ihr Beitrag hat nicht im Geringsten mit dem Thema der Post zu tun.

      Antworten

      1. Sebastiaan 15-01-2016 at 01:57

        *des Posts

        Antworten

  20. […] nicht jedem Deutschsprachigen sofort erschließen. Ich habe diese Szene mal in Antwerpen in Belgien fotografiert, da man sich so offensichtlich nicht daran […]

    Antworten

  21. Alfonso Cuesta 17-11-2015 at 16:31

    Hallo Alex!

    Ik heet Alfonso en ik woon in Valencia, in Spanje.
    Die deutsche Sprache kenne ich seitdem ich 13 Jahre alt war.
    De Nederlandse taal heb ik later mijn leven geleerd.
    Ik hou van allebei talen en ik geniet van hun verschillen.

    Vielen Dank für den Blog!

    m.v.g.
    Alfonso

    Antworten

    1. Hoi Alfonso, hartelijk welkom hier op buurtaal. Ich freue mich, dass Dir sowohl Deutsch als auch Niederländisch gefallen.

      Antworten

  22. Ralf aus Bonn 29-07-2016 at 15:30

    „de intensiteit waarmee hij zijn gitaar blijft beroeren sneed in je ruggenmerg“
    schreibt der Redakteur einer belgischen Zeitung sehr zutreffend zum David Gilmour-Konzert in Tienen.
    Ich verstehe „die Intensität, mit der er seine Gitarre berührt, schneidet Dir in’s Rückenmark“.
    Aber was heißt da das „blijft“?
    „mit der er seine Gitarre berühren bleibt“??

    Kannst Du mich aufklären?

    Im voraus vielen Dank.

    Ralf aus Bonn

    Antworten

    1. Hoi Ralf, blijft beroeren bedeutet: immer wieder berührt oder auch stets berührt. Es geht darum, dass er nicht aufhört, das zu tun. Ich hoffe, so ist klar, was gemeint wird.

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  23. Die Erklärung hat mir sehr gut gefallen. Kurz, bündig und aussagekräftig.

    Antworten

    1. Das freut mich, Sigrud!

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  24. Vielen Dank für den interessanten Beitrag!!
    Ich bin gebürtige Hamburgerin und war noch nie in Belgien. Obwohl es einer unserer Nachbarländer ist, habe ich außer politischen Begebenheiten, ein paar Gesetzen dort und dass man dort Weed rauchen darf, nicht viel darüber gehört. Auch in der Schule lernten wir nicht viel über Belgien…
    Nun las ich ein Buch von Agatha Christie. Einer ihrer besten Charaktere, Hercule Poirot, soll aus Belgien kommen. Ständig fügt er französische Worte zu seinen Sätzen hinzu oder ruft etwas auf Französisch aus.
    Ich wunderte mich sehr, da die Autorin eigentlich viel Recherche betrieb, bevor sie etwas in ihren Büchern beschrieb.
    Also habe ich bei Google eingegeben „Sprechen Menschen in Belgien Französisch?“ und bin auf Ihrer Seite gelandet.
    Nun bin ich um einiges schlauer…und weiß auch endlich, wo der kleine Niklaas her kam ;)
    Wusste vorher nicht, wo Flandern liegt…
    Es hat mich irgendwie erschüttert, dass ich viel mehr über Japan, China, Indien, die USA, Arabien, Mexico, die Türkei und viele andere Länder weiß, als über unser Nachbarland.
    Das werde ich nun hoffentlich schnell ändern!

    Liebe Grüße und vielen Dank noch mal!

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    1. Liebe Mimi,

      es freut mich sehr, dass mein Blogbeitrag dich „aufgeklärt“ hast :)

      Es ist auch meine Erfahrung, dass die meisten Deutschen kaum etwas über die Niederlande und Belgien wissen (aber umgekehrt genauso). Es macht mir sehr viel Spaß, hier im Blog über die kleinen und großen Unterschiede zwischen diesen Ländern zu schreiben. Die Themenliste wächst eher, als dass sie schrumpft ;)

      Heel veel groetjes,
      Alexandra

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