Rasen oder schleichen?

Viele Leute lieben das Gefühl der Freiheit und den Geschwindigkeitsrausch, die sie auf deutschen Autobahnen erleben. Irgendwie ist es erstaunlich, dass es in Deutschland keine Höchstgeschwindigkeit gibt, wo doch sonst so vieles durch Bestimmungen und Gesetze festgelegt wird.

Zuletzt aktualisiert am 31. Januar 2018

Die Niederlande sind gerade dabei, die Maximalgeschwindigkeit auf Autobahnen auf 130 km/h zu erhöhen. Ich sehe diesen Schritt eher als Politikum, denn auf den vielbefahrenen niederländischen snelwegen ist man meist froh, wenn man überhaupt vorankommt.

Keine Geschwindigkeitsbegrenzung

Deutschland kennt keine allgemein verbindliche Höchstgeschwindigkeit, wohl aber Tempolimits auf Teilstrecken. Im Prinzip darf jede(r) so schnell fahren wie er oder sie will, vorausgesetzt, die Verkehrslage und das Wetter lassen dies zu. 130 km/h gelten in Deutschland als Richtgeschwindigkeit.

Irgendwie erstaunlich, dass für diesen Bereich keine Regeln gelten, wo doch sonst so vieles durch Bestimmungen und Gesetze festgelegt wird. In den meisten anderen europäischen Ländern ist spätestens bei 130 km/h offiziell Schluss. In kaum einer anderen Nation jedoch ist die Autolobby so stark wie in Deutschland.

Freiheit gegen Sicherheit?

Viele Leute – Niederländer und Deutsche – lieben das Gefühl der Freiheit und den Geschwindigkeitsrausch, die sie auf deutschen Autobahnen erleben.

Ich selbst bin für eine Begrenzung. Zum einen führt sie zu geringerem Kraftstoffverbrauch sowie CO2- und sonstigem Schadstoff-Ausstoß. Zum anderen schont es meine Nerven, wenn ich beim Überholmanöver auf der linken Spur bei Tempo 150 nicht auch noch ständig damit rechnen muss, dass plötzlich im Rückspiegel ein Bolide auftaucht, der mit 220 km/h vorbeizischen will.

Höhere Tempi bedeuten größere Geschwindigkeitsunterschiede und dadurch mehr Unfallpotenzial. Für die einen macht gerade dieses Wechselspiel zwischen Beschleunigen und Bremsen den Reiz aus; ich kann gut darauf verzichten. Umwelt und Sicherheit zuliebe erreiche ich mein Ziel gerne ein paar Minuten später.

Eure Meinung

Mit meinem Standpunkt dürfte ich in Deutschland zu einer Minderheit gehören. Und was meint Ihr? Stimmt ab in meiner Mini-Umfrage und hinterlasst doch Eure Begründungen in den Kommentaren. Ich bin gespannt!

umfrage-rasen-schleichen

[Update am 07.04.2011]
Die Umfrage ist jetzt beendet. Vielen Dank für Eure Teilnahme!

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Geschrieben von alex

Ursprünglich komme ich aus den Niederlanden, seit 1997 ist Deutschland meine Wahlheimat. Hier im Blog findest Du mehr als 400 Artikel über die Unterschiede zwischen der deutschen und der niederländischen Sprache und Kultur.

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  1. Ich bin für eine Höchstgeschwindigkeit, weil es die Umwelt und die Nerven schont. Während meiner Aufenthalte in den Niederlanden empfand ich das Fahren mit 120 km/h als sehr angenehm. Generell ist, meiner Meinung nach, das niederländische Straßensystem deutlich besser als das deutsche. Ob die Erhöhung der Maximalgeschwindigkeit um 10 km/h irgendeinen Vorteil bringt, ist aber doch sehr fraglich.

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  2. Ich bin ganz der Meinung von Alex (und Carsten) und also für ein Tempolimit. Wann immer ich im ruhigeren Ostteil der Niederlande „nur“ 120 km/h fahren darf, finde ich das Fahren wesentlich entspannter als im ebenso ruhigen Westteil Deutschlands, wo viele so fahren, als säße ihnen der Teufel im Nacken. Am Grenzübergang bei Bad Bentheim fällt mit der Unterschied immer sehr auf. Besonders angenehm finde ich das Fahren auf schwedischen Autobahnen mit höchstens 110 bis 120 km/h – zugegebenermaßen gibt es dort im Verhältnis zur Größe des Landes weniger Menschen, was die Dichte auf den Autobahnen natürlich wesentlich mindert.

    Im übrigen finde ich die Raserei gerade auf deutschen Autobahnen nervig und gefährlich. Selbst wenn ein Auto auf schnelles Fahren ausgerichtet ist, heißt das ja noch lange nicht, dass die Person am Steuer diese Geschwindigkeiten auch beherrschen kann. Unter diesem Aspekt finde ich 120 oder 130 km/h schon kritisch, denn wenn etwas Unvorhergesehenes passiert, dann ist meist auch hier die menschliche Reaktionszeit zu kurz. Selbstüberschätzung ist meiner Meinung nach das größte Übel im Straßenverkehr.

    Außerdem gibt es zu viele armselige Menschen, die ihr Selbstwertgefühl durch den Besitz eines dicken und/oder schnellen Wagens zu stärken versuchen. Nicht dass man mich jetzt falsch versteht: ich fahre ganz gerne Auto und möchte meine Mobilität nicht missen. Ich vergesse aber nie, dass ich nicht alleine auf den Straßen bin.

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  3. Danke für Eure Meinungen, Carsten und Steff!

    Gerade gelesen: Spanien setzt die Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h auf 110 km/h herab. Dies in Zusammenhang mit dem hohen Ölpreis. Ich glaube, so etwas wäre in Deutschland völlig undenkbar …

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  4. Für ein Tempolimit bin ich auch – finde es aber persönlich bei 120 zu niedrig angesiedelt weil ich dann als Dauergeschwindigkeit wesentlich weniger fahren müsste um noch Luft nach oben für Überholmanöver zu haben. Daher bin ich mehr für 130 mit „holländischer Luft nach oben bis 139“!). Raser braucht kein Mensch und schon gar nicht die Leute, die ihr Selbstwertgefühl aus ihren Autos beziehen.

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  5. Auf deutschen Autobahnen fahre ich gerne auch mal schnell. Seit ich in den Niederlanden wohne habe ich aber auch festgestellt, dass das Autofahren hier viel relaxter ist als in Deutschland, da die Geschwindigkeitsunterschiede der einzelnen Autos nicht so groß sind.
    Ein Tempolimit finde ich gut, aber dann lieber 130 als 120km/h.

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  6. Anmerkung: Ich suche die Abstimmung fuer ‚Ich bin (noch) Deutsche, lebe in den Niederlanden und bin gegen ein Tempolimit‘ ;-)

    Warum? Ganz einfach: Ich bin bei einer Stunde Fahrzeit mit 250km/h konzentrierter als bei 2 Stunden Fahrzeit mit 120km/h. Dieses gleichmaessige Gezockel fuehrt bei vielen Fahrern zu einer Art Muedigkeit und sie sind leichter abzulenken (Nebentaetigkeiten wie Radiosender einstellen, Telefonieren, Landschaft gucken). Genau diese Monotonie fuehrt zu Auffahrunfaellen, die meist der Grund fuer die Staus sind. Es sind nicht die Porsches und Audis, die sich in die Leitplanken verkeilen und damit fuer Staus sorgen, sondern die vielen Fiestas, Golfs und Prius, die ganz einfach dem Vordermann den Kofferraum verkuerzen.

    Auch hat ein schnelles Auto nichts mit dem Selbstwertgefuehl zu tun. Es gibt Menschen, die es auch ab und zu geniessen, mit einem ’schnellen‘ Auto einfach mal durch die Gegend zu cruisen. Besonders dann, wenn sie aus einem Schrotthaufen wieder ein vorzeigbares Fahrzeug gemacht haben. Viel PS bedeutet nicht unbedingt, dass man immer nur am Rasen ist, aber ab und an moechte ich die Pferdchen schon mal laufen lassen (ohne dass ich auf irgendeiner Rennstrecke im Kreis fahren muss).

    Fuer den taeglichen Gebrauch haben wir einen Hyundai Coupe. Daneben, fuer Schoenwettertouren, Meetings und Oltimershows, einen selbst restaurierten Ford Mustang, Baujahr 1965, und das neue Spielzeug steht seit Freitag in der Garage http://grenzerfahrungen.blogspot.com/2011/02/speelgoed.html

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  7. Dankeschön Sylvia, Angela und Mendian!

    @ Mendian,
    schön, dass sich auch eine Gegnerin des Tempolimits zu Wort meldet ;-)

    Aus meiner – sehr persönlichen – Perspektive ist es genau umgekehrt: Ich fahre bei einer Geschwindigkeit zwischen 100 und 130 km/h viel entspannter als bei deutlich höheren Tempi (mal davon abgesehen, dass mein Auto mehr als 170 gar nicht hergibt …)

    Ohne es direkt belegen zu können bin ich davon überzeugt, dass große Tempo-Unterschiede zu mehr Unfällen führen als die von Dir genannte Monotonie. Die ganz Schnellen können die Langsameren ebenso schlecht einschätzen wie umgekehrt. Das führt dann gerne mal zu Fehlentscheidungen.

    Ganz allgemein bin ich der Meinung, dass schon viel gewonnen wäre, wenn Verkehrsteilnehmer (nicht nur auf der Autobahn!) etwas mehr Rücksicht aufeinander nehmen würden. Das gilt sowohl für die Raser als auch für die notorischen Linksfahrer und ebenso für alle anderen. Es ist schon erstaunlich, wie viele Leute im Verkehr „allein auf der Welt“ sind.

    Übrigens kann ich schon verstehen, dass man vom liebevoll restaurierten Oldtimer auch etwas haben will. Was das angeht, wohnt Ihr in Enschede wirklich strategisch günstig ;-) (Allerdings hoffe ich nicht, dass Du jemals in meinem Rückspiegel auftauchst …)

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  8. Lucy van Pelt 27-02-2011 at 14:14

    Eigentlich wollte ich hier meine Meinung kundtun, als Autofahrerin mit mehr als 45 unfallfreien Jahren in westdeutschen Landen. Aber dann habe ich gesehen, daß sie sich deckt mit dem Kommentar von Steff. Ich bin aber für ein Tempolimit von 130 km/h.

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  9. Ich bin ebenfalls für ein Tempolimit.
    Als ich noch jung war hatte für mich das schnelle Fahren mit dem Auto einen ziemlich großen Reiz. Das hielt so lange an, bis ich selbst beinahe an einem Unfall beteiligt gewesen wäre, wo ich sicherlich nicht lebend herausgekommen wäre, wenn der Andere nicht schnell gehandelt hätte.
    Seitdem sehe ich das Ganze kritischer. Mich stört es zum Beispiel auch, dass man mit 130 links überholt und 3 Sekunden später ein Auto hinten an meinem Kofferraum klebt und mit Lichthupe signalisiert, dass er/sie überholen will…
    Meiner Meinung nach wird in Deutschland auch schnell gefahren, weil viele meist im Stress sind und schnell irgendwo hin müssen. Das finde ich zum Beispiel als typisch deutsch. In den Niederlanden hatte ich kein Problem mit dem „langsamer fahren“. Das muss ich auch, denn sonst verpass ich die Ausfahrt ;-)
    Für mehr Rücksicht auf der Straße bin ich allerdings auch, und weniger Hektik und Stress.

    LG

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    1. Raserei als Symptom einer hektischen Gesellschaft – ein interessanter Gedanke. Vielen Dank für Deinen Beitrag Christian!

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  10. Ich wollte auch fast dasselbe wie Steff schreiben, nur mit dem Unterschied, dass ich nicht gern Auto fahre. ;) Und wenn es denn schon mal sein muss, schwimme ich lieber in einem relativ gleichmäßigen Verkehrsfluss mit. Bei Autobahnfahrten in Deutschland fühle ich mich immer recht unwohl, eben wegen der plötzlich im Rückspiegel auftauchenden Boliden. Ausnahme: Die A31 vom Ruhrgebiet nach Emden – die ist meistens schön ruhig.

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    1. Ausnahme: Die A31 vom Ruhrgebiet nach Emden – die ist meistens schön ruhig.

      Das wird sich aendern. *denkt* ;-)

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  11. (In Deutschland wohnender Niederländer, FÜR Tempolimit).

    Ob mit schnellerem Fahren auch mehr Unfälle passieren ist eine Frage der Statistik. Das müsste doch zu klären sein. Ich habe das früher schon mal nachgeschaut, und ich meine dass in Deutschland relativ zur Bevölkerung mehr Verkehrsunfälle mit tödlichem Ablauf passieren. Die häufigste Unfallsursache ist laut Deutscher Polizei Überhöhte Geschwindigkeit. (Wobei das nicht immer so eindeutig ist.)

    Unbestritten ist auf jeden Fall dass ein Unfall schlimmer ausfällt, um so höher die Aufprallgeschwindigkeit ist.

    Schnell fahren bringt Fahrspaß, das stimmt. Aber ist das auch das höhere Risiko wert? Vor allem, es ja nicht nur ein Risiko für den Schnellfahrer, sondern auch für die andere Verkehrsteilnehmer.

    Der alleinige Grund für die Deutsche Gesetzeslage ist die Deutsche Auto-Industrie. Die glaubt dass sie mit einem Tempolimit weniger high-end Autos verkauft. Die Frage ist ob das überhaupt so ist. Ich bin mal mehrere Wochen in Australien Auto gefahren, wo ein generelles Tempolimit von 110 kmh gilt, und das wird streng eingehalten. Nichtsdestotrotz fahren viele Australier (mehr als in Holland) mit sehr PS-starken Autos.

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    1. Laut Unfallstatistiken sind die deutschen Autobahnen die sichersten Strassen in Deutschland. Die meisten Unfälle auf deutschen Autobahnen passieren in Baustellen, also dort, wo langsam gefahren wird. Die schwersten Unfälle passieren mit LKW, die auch nur relativ langsam fahren dürfen, dabei ist die häufigste Ursache das einschlafen der Fahrer, der sogenannte Sekundenschlaf. Die meisten Unfälle in Deutschland passieren in Städten, also dort, wo man auch langsam fahren muss. Darauf bezieht sich auch die von Dir erwähnte „häufigste Unfallursache überhöhte Geschwindigkeit“.
      Was ist überhaupt „rasen“? Für mich bedeutet das, eine den Verkehrs- und Strassen- so wie Wetterverhältnissen nicht angepasste Geschwindigkeit! Auf einer freien Autobahn mit 200 km/h und mehr zu fahren, ist für mich nicht rasen, sondern lediglich schnell fahren. Dabei empfinde ich keinen Geschwindigkeitsrausch und auch mein Puls schlägt nicht höher. Ich bin allerdings auch damit aufgewachsen und fahren ist für mich wie atmen, das registriert man nicht bewusst. Gefählich ist das allerdings für Personen, die den Umgang mit höheren Geschwindigkeiten nicht gewöhnt sind, wie z.B. viele Ausländer (auf D bezogen), die meinen, sie müssten in Deutschland mal „die Sau rauslassen“. Zur Ergänzung, ich fahre seit 40 Jahren unfallfrei mit einer jährlichen „Kilometerleistung“ von mindestens 40.000 Kilometern. Ich bedränge keine anderen Autofahrer (ich fluche in mich hinein) und ich sage Mitfahrern, das sie mich informieren sollen, falls es ihnen zu schnell ist, da ich nicht möchte, das jemand in meinem Wagen Angst aht.

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  12. Ik ben heel blij als ik niet harder „mag“ dan 120 kilometer per uur.
    Wij hebben een auto die dat goed aan kan, maar ik rijd zelf liever 100-110
    vanwege mijn grote fantasie, wat er zoal allemaal kan gebeuren als er plotseling iets gebeurt in het verkeer.

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  13. Ich empfinde es als sehr angenehm in den Niederlanden auf der Autobahn zu fahren. Bei uns ist es stressiger.
    Also, lieber schleichen als rasen.

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  14. Vielen Dank für Eure Beitrage, Bob, Annemarie und Chris.

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  15. Ich lese immer wieder, daß das Autofahren in den den Niederlanden so entspannt ist. Wirklich? Jedes mal wennn ich dort unterwegs bin und mich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halte, kommen von hinten Autos/Transporter aller Art angesaust und blinken einen zur Seite. In den meisten Fallen mit gelben Nummernschildern :-)
    Besonders auf den Hauptstrecken, da ist nix mit entspannten fahren.
    Da fahr ich lieber auf einer deutschen Autobahn mit 200 km/h auf der linken Spur ( wenn der Verkehr es zulässt) . Da muss ich nicht ständig nach hinten schauen, wenn einer schneller ist werde ich ihn dann schon sehen.
    Ich habe aber noch eine andere Beobachtung gemacht. Zu Zeit fahre ich einen uralten Opel. Das Ding schafft es gerade mal auf 150 km/h. Und was glaubt ihr, wer drängelt wie besche…..
    Der „kleine Mann“ mit seinem Dacia, Skoda, Polo usw.
    Nich die fetten Karren, die sehen die Möhre, warten bis ich überholt habe und verschwinden am Horizont. Liegt aber vieleicht daran, daß ich beim Überholen in den Rückspiegel schaue und nicht einfach rausziehe , wenn ein offensichtlich schnelles Auto angesaust kommt.
    Der „Kleine Mann“ aber, sieht in der alten Möhre vor sich endlich mal ein Opfer, dem er zeigen kann wo der Hammer hängt. Der Mensch tritt wohl immer gerne auf den vermeintlich kleineren.
    groetjes

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    1. Drängeln passiert leider überall – in den Niederlanden wie in Deutschland. Wenn einfach alle Verkehrsteilnehmer etwas rücksichtsvoller wären, sähe die Welt – aus meiner Sicht – viel entspannter aus …

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      1. Da gebe ich Dir Recht.
        Aufs Autofahren ganz einfach zu übertragen.
        Ich fahre schnell. Sehe aber weit vor mir ein Auto, welches bestimmt gleich überholen möchte. Ich gehe kurz vom Gas, lasse den langsameren überholen und gut ist.
        Ich fahre langsam und möchte überholen. Ich schaue in den Rückspiegel und überhole, ohne andere in Lebensgefahr zu bringen.
        Eigentlich einfach :-)

        Wünsche ein sonniges staufreies Oster WE

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        1. Danke – ebenso!

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    2. Totally agree!

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  16. Das man mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen autobahnen den CO2 Ausstoß verringern könnte halte ich für kaum vertetbar.
    1. In Städten verbrauchen Autos mindestens genauso viel Benzin
    2. Die CO2 abgase der Autos macht in Deutschland sage und schreibe 12% aus während die Kohlekraftwerke das doppelte ausstoßen.

    Dann zu der Aussage man könne die Unfallrate drastisch senken ist völliger blödsinnig, weil 5* so viele tötliche verkehrsunfälle auf Landstraßen und Städten passieren.

    Viele EU-Länder besietzen ein Temposimit, trotzdem passieren dort immer noch mehr unfälle als bei uns in Deutschland. Würde das Tempolimit die Unfallrate so stark senken, währen deutsche Autobahnen nicht einer der sichersten Straßen der Welt

    Ein zitat: Wer die Freiheit weggibt um dadurch Sicherheit zu gewinnen wird am Ende beides verlieren!

    Und deshalb bin ich klar gegen ein Tempolimit aus deutschen Autobahnen.

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  17. Peter Hansinger 11-01-2013 at 01:49

    Ich finde, deine Thesen sind nicht ausreichend belegt bzw. gar nicht belegbar. Die deutsche Autobahn hat – gerade im Vergleich zu anderen Ländern mit sehr niedrig angesetzter Geschwindigkeitsbegrenzung – eine gute Sicherheitsstatistik. So passieren etwa auf den amerikanischen Interstates deutlich mehr Unfälle, trotz gefühltem 30er Zonen-Schneckentempo.
    Interessieren würde mich auch, woher du die Daten zum geringeren CO2-Ausstoß bzw. Kraftstoffverbrauch hast. Dieses Argument wird ja gerne und viel angesprochen.
    Natürlich braucht ein Auto, das doppelt so schnell fährt, auch mehr Benzin. In den Geschwindigkeitsbereichen, von denen wir hier sprechen, braucht es aber weniger als doppelt so viel. Je nach Geschwindigkeit kann ich also den CO2-Ausstoß verringern, indem ich schneller fahre. Bitte prüfen, denn die Daten sind für viele aktuelle Fahrzeuge frei verfügbar!

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