Geschlechterwahlfreiheit

Substantive sind im Deutschen und im Niederländischen normalerweise entweder männlich, weiblich oder sächlich. In einigen Fällen hat man jedoch die Qual der Wahl. Hier entscheidet das Sprachgefühl oder auch die regionale Herkunft. [ … ]

Zuletzt aktualisiert am 31. Januar 2018

Substantive sind normalerweise entweder männlich, weiblich oder sächlich. In einigen Fällen hat man jedoch die Qual der Wahl. Hier entscheidet das Sprachgefühl oder auch die regionale Herkunft.

Substantive haben sowohl im Deutschen als auch im Niederländischen ein sogenanntes grammatisches Geschlecht. Sie sind entweder männlich (Maskulinum), weiblich (Femininum) oder sächlich (Neutrum). Das muss übrigens nicht in beiden Sprachen gleich sein: Es gibt eine beachtliche Menge an Hauptwörtern, die im Deutschen ein anderes Genus haben als im Niederländischen.

buurtaal – das Blog

Für mich eine eindeutige Sache: Buurtaal – das Blog.

Das Blog oder der Blog?

Aber auch innerhalb einer Sprache herrscht nicht immer Einigkeit. So las ich letztens im Sprachlog, das Blog sei tot. Die Mehrheit der Internetnutzer würde sich inzwischen zu der Blog bekennen und damit dem Neutrum eine klare Absage erteilen.

In den Niederlanden ist die Situation ähnlich. Auch hier scheiden sich die Geister. Die Mehrheit gibt jedoch de blog (der männlichen Form) gegenüber dem sächlichen het blog den Vorzug. Und ebenso wie im Deutschen sind beide Varianten korrekt.

Bei der englischen Neuschöpfung Blog handelt es sich um die Kurzform von Weblog, einer Art Logbuch im Internet. Das Blog und het blog sind im Deutschen und Niederländischen die älteren, ursprünglichen Formen. Die maskulinen Varianten kamen später auf, als bloggen Gemeingut wurde.

Im Niederländischen zeigt sich zudem noch ein anderes Phänomen. Während Blog im Deutschen – wie in der Herkunftssprache Englisch – für die gesamte Website steht, nutzen viele Niederländer es als totum pro parte, also als die Bezeichnung für einen einzelnen Beitrag: Ik heb vandaag een nieuwe blog geschreven. (Meine Frage an diejenigen, die diese Form bevorzugen: Wie nennt Ihr denn das ganze Blog?)

Schoßrechner

Blog ist jedoch nicht das einzige Wort aus dem Computerzeitalter, wo zwei Varianten nebeneinander bestehen. Gleiches gilt im Deutschen zum Beispiel für Account und Laptop. Auch die kommen als Maskulinum und als Neutrum vor. Notebook hingegen zeigt sich durch die starke Nähe zu Buch ausschließlich von seiner sächlichen Seite.

Auf account trifft im Niederländischen das gleiche zu, auf laptop nicht: Dieser niederländische Schoßcomputer ist ein ganz klares de-Wort. Interessanterweise sind bei notebook sowohl het als auch de erlaubt.

Aber auch abseits des Internets gibt es in beiden Sprachen noch eine Reihe Substantive, bei deren Genus Wahlfreiheit besteht. Im Deutschen gehören dazu zum Beispiel Virus (der/das), Barock (der/das), Zaziki (der/das) und Nutella (die/das). Manche Unterschiede sind regional bedingt. So gibt es Gegenden, in denen es nicht die Butter sondern der Butter heißt.

Im Niederländischen fallen mir matras und deksel (Deckel) ein. Hier sind sowohl de als auch het erlaubt. Leser Tessel nennt in den Kommentaren noch ein paar gute Beispiele.

Gleiche Form, unterschiedliche Bedeutung

Und dann gibt es auch noch Substantive, wo die Entscheidung für das eine oder das andere Genus mit einem (manchmal subtilen) Bedeutungsunterschied einhergeht. Dazu gehören im Deutschen zum Beispiel Erbe, Heide und See; im Niederländischen idee. Diese besondere Gattung hebe ich ich mir jedoch für einen anderen Post auf …

Kennt Ihr noch mehr Wörter, bei denen das grammatische Geschlecht nicht klar festgelegt ist?

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Geschrieben von alex

Ursprünglich komme ich aus den Niederlanden, seit 1997 ist Deutschland meine Wahlheimat. Hier im Blog findest Du mehr als 400 Artikel über die Unterschiede zwischen der deutschen und der niederländischen Sprache und Kultur.

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  1. Mit meinem Umzug vor vielen Jahren nach Rheinland-Pfalz habe ich gleich eine ganze Liste Wörter kennengelernt, die hier ein anderes Geschlecht im regionalen Sprachgebrauch haben.

    Als erstes wurde mir „Kommst du mit ins Ort?“ entgegengeschmettert und ich musste mich kurz schütteln. Das Ort?? Hallooooo? Aber das sagen die hier so für Ortsmitte, das Ortszentrum, der Ort = das Ort. Das ist zwar deutschgrammatikalisch falsch, aber dafür tief verwurzelt.

    Weitere Wörter **brrrrr**
    – das Radio heißt hier „der Radio“ (Mach doch mal den Radio aus! – und sich dann wundern, wenn ich nicht reagiere ;-))
    – das Kabel heißt auch „der Kabel“

    Gut, aber ansonsten fallen mir nur die von Dir genannten Wörter ein. Ich persönlich bevorzuge auch „der Blog“ für die Gesamtheit aller Seiten (Ich habe einen Blog./Darüber habe ich einen Artikel auf meinem Blog geschrieben.) und sage zu einzelnen Blogpost eben genau das: der (Blog)Post, der Artikel oder der Beitrag. Männlich ist bei mir auch der Laptop. Ich mags halt eher maskulin als neutral ;-)

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    1. Ganz strittig ist „die Butter/ der Butter“. Wir Schwaben sagen der Butter und sind stolz darauf, dass dies eigentlich richtig ist; denn es ist von it. il burro bzw. lat. „butyrum“ abgeleitet. Die Form mit „die“ ist wohl auf den Anklang mit „Mutter“ zurückzuführen. Die haben vermutlich die dummen, unkultivierten Norddeutschen eingeführt.

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      1. Ich kenne im Schwäbischen auch noch „der Schok’lad'“, „der Klo“ und „das Teller“. Wo auch immer das herkommen mag, ist mir allerdings ein Rätsel. Außerdem sind die Finessen der Dialekte mitunter ja schon von Dorf zu Dorf unterschiedlich.

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      2. Zu Rainer Scherer: ha, ha, ha! Das finde ich lustig. Komme aus Norddeutschland und habe die Verwandtschaft zwischen den beiden Wörtern natürlich schon immer gespürt, besonders in dem Satz „Meine Mutter – schmiert die Butter – immer an der Wand lang …“. Wobei Ihr Schwaben schon auch manchmal einen seltsamen Dialekt sprecht. „Der Klo“ habe ich übrigens auch schon in Köln gehört. Butyrum (lateinisch) ist sächlich, nicht männlich. Es müsste also übersetzt „das Butter“ heißen.
        Zu den Nomen mit sich verändernden Artikeln gehören oft die unter „Teekesselchen“ bekannten Substantive, z.B. der Kiefer, die Kiefer.

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    2. in het Nederlands is het de radio en de kabel.

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    3. Nun, der Radio kenn ich auch von österreichischen Verwandten. Dort wird der benutzt, da Radio eine Abkürzung bzw. ein Kurzwort für Radioapparat ist.

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  2. Deze blog zet mij aan het denken; en dan bedoel ik dus inderdaad de bijdrage over het woordgeslacht.
    Ik heb er nog niet eerder over nagedacht: het blog, de blog.
    Ik denk dat ik inderdaad beide als juist ervaar.
    Ik zeg: ik heb de blog gelezen.
    Voor de website als geheel gebruik ik, denk ik, het woord weblog.
    Dus dan volg ik de weblog buurtaal, en ik lees een nieuwe blog van buurtaal meestal zodra ik zie dat er weer een nieuwe blog is geplaatst op de weblog van buurtaal.

    Ik weet niet hoe dat is voor andere Nederlanders.

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    1. Interessant om te horen Trijntje – dank je wel!
      Ik ben inderdaad ook zeer benieuwd naar wat andere land- en taalgenoten zeggen.

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  3. Nog iets anders. Ik ben opgegroeid in de stad Groningen.
    We spraken geen dialect, ook geen ’stadsgronings‘.
    Wel sprak ik met een Gronings accent, vooral aan het slot van woorden die op ‚en‘ eindigen, en dat zijn er heel wat in het Nederlands, de meeste infinitieven, en veel meervoudsvormen van zelfstandige naamwoorden, en ook sommige zelfstandige naamwoorden.
    De ‚en‘ wordt dan ‚ingeslikt‘, zoals dat wordt genoemd: Martinitoor’n, loop’n, en dergelijke.

    Maar dat is off topic; dichter bij het onderwerp van de blog: we lieten lidwoorden vaak weg. Zo kon je zeggen:
    Ik ga op fiets naar stad.

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    1. Ik ga op fiets naar stad.

      Lekker makkelijk für Deutsche, die Niederländisch lernen ;-) Ist das „Gronings“ oder war das Eure eigene Sprachvariante?

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      1. Voor zover ik me herinner was dat normaal in het Stadsgronings, maar ik ben geen expert ;)

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  4. Hm, ich komme in Deutschland aus einer Region wo zwar Dialekt gesprochen wird, ich es aber selbst nicht tu (Rheinland-Pfalz). Bezüglich des Geschlechts hab ich aber keinen Unterschied feststellen können. Das Ort und der Radio ist aber auch wirklich…furchtbar!
    Ich weiß z.B. dass der Freund meiner Schwester (der sich im Norden Deutschlands gefestigt hat) auch schon mal andere Artikel als die grammatikalisch Richtigen benutzt. Irgendwo kommt es auch vor, dass manchmal überhaupt gar kein Artikel benutzt wird („Ich geh in Café“). Das gehört dann in die Abteilung deutsch-türkisch gemischt ;-)

    Mir persönlich fallen spontan noch zwei Wörter ein, wo ich das Geschlecht nun nicht eindeutig festlegen kann:
    der/die/das Krake(n)
    der/das Knäuel
    Keine Ahnung…wobei es auch Wörter sind, die ich vielleicht einmal im Jahr benutze :-D Und dann kann man den Satz ja auch eventuell mit einem unbestimmten Artikel sagen, da geht’s dann leichter.
    Für mich ist es übrigens „der Blog“.
    Im Niederländischen nehm ich gerne die Verkleinerungsform, wenn ich das Geschlecht eines Wortes nicht weiß. Das klappt auch meistens ziemlich gut :-)

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    1. “Ich geh in Café” ist aber noch ein Wort zuviel. Hier hört man einfach „Ich geh Cafe“ usw.

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  5. Duits heb ik vooral via het gehoor geleerd, dus radio, tv en mensen die ik sprak. Op die manier onthou ik zinnen en daarin zit het met die, der, den, das wel redelijk. Ik krijg er weinig opmerkingen over. Met Duitse grammatica had ik niets. Vond de bekende rijtjes een ramp, en na de overhoring was ik ze meteen vergeten. Dus tijdens het spreken denk ik daar in het geheel niet over na. Ik vind het ook niet erg als ik het fout doe. Dwz als een Duitser het niet goed vind, dan gaan we toch gewoon over in het Nederlands. :-)

    Een jaar of 15 terug interesseerde ik me in het Nederlands voor dit gedoe. Kwam door een Ukrainer, die binnen enkele jaren uitstekend Nederlands sprak. We werkten veel samen en in het begin maakte hij fouten als ‚dat fiets‘. Toen pas realiseerde ik me dat bij ‚de‘ ‚die‘ ‚deze‘ en ‚welke‘ horen en bij ‚het‘ ‚dat‘ ‚dit‘ en ‚wat‘. Dingen die in nooit bewust heb geleerd. Op deze manier kregen we ook met de bekende ‚mag allebei’s‘. ‚Idee‘, ‚krat‘ en ’spits‘ zijn erg berucht. Toch heb ik een voorkeur. Ik ben voor ‚het idee‘, ‚de krat‘ en ‚de spits‘. Mensen (Mart Smeetsen) die het liever over ‚de idee‘, ‚het krat‘ en ‚het spits‘ hebben mag ik niet zo.

    Later kwam daar ‚het/de modem bij‘. Voor mij is het ‚de modulator-demodulator‘ en dus ook ‚de modem‘. Met weblog/blog zit het nog anders. Ik heb een voorkeur voor ‚het/dat/dit weblog‘ en bedoel daar de verzameling weblog-berichten mee. In plaats van bericht wil ik wel eens ‚blogje‘ gebruiken en verkleinwoorden leveren in het NL’s nooit probelemen op.

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    1. Ik zeg ‚het krat‘ en ‚de spits‘.
      Voor idee als gewoon een gedachte hebben of een plannetje, of iets in die richting gebruik ik het idee; de idee betekent iets anders, zoals Alex ook al aangeeft in haar blog. De idee is een filosofische term die gaat over abstracte denkbeelden, a la Plato.
      Ik heb dus met Mart Smeets gemeen dat ik ‚het krat‘ zeg; ik hoop dat je me dat niet kwalijk neemt;)
      Ik zeg ook ‚het modem‘; ik heb er nooit bij stil gestaan waar dat woord vandaan komt.

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      1. Ik zeg dan weer wel: het spits afbijten, en niet de spits afbijten.

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        1. Als Mart M het tijdens de Tour de France of schaatsen over ‚de idee‘ heeft, dan bedoelt ie niet de filosofische variant. Hij wil dus gewoon interessant doen en daar heb ik een hekel aan. :-)

          Mijn probleem is dat mensen best ‚de idee‘ mogen zeggen, maar dan moeten ze vervolgens ook ‚deze idee‘ gebruiken en niet ‚dit idee‘. En die consequentheid is er vaak niet.

          Met mijn voorkeur wilde ik aangeven dat ik het zo gewend ben en zo het meeste in mijn omgeving hoor. Dat andere voegt gewoon niet. Dat heeft helemaal te maken met waar je woont en met welke mensen je omgaat. Ik begrijp dat dat in Duitsland niet anders is.

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  6. Mir fällt da ein weiteres Wort ein, bei dem der Artikel einen großen Unterschied macht, es ist aber eine etwas altmodische Wortwahl, kommt vor allem in alten Büchern vor: der Mensch oder das Mensch.
    Daß all die nicht deutschen Fachbegriffe der Computersprache zu „Geschlechtsverwirrung“ führen, wundert mich gar nicht. In meiner Generation können keineswegs alle Leute Englisch. Also lehnt man sich an deutsche Wörter an. „Der Blog“ – logisch! Es heißt ja auch „der Block“. So wie bei dem erwähnten „das Notebook“ – es heißt ja auch „das Buch“. Deshalb schreibe ich diese Wörter auch alle groß. Es sind ja – neudeutsche – Substantive!

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    1. Ich sage zwar auch der Blog, eigentlich müßte es aber das heissen, weil es sich ursprünglich wohl von Logbuch, also „das Logbuch“ (Weblogbuch) ableitet.

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      1. Dass „Blog“ sich von „Weblog“ ableitet, steht auch im Post. Genau aus diesem Grund verträgt sich „der Blog“ auch schlecht mit meinem Sprachgefühl.

        @Lucy, bei der Übernahme von Fremdwörtern lehnt man sich immer an ein ähnliches Wort in der eigenen Sprache an – entweder begrifflich (Blog –> das Logbuch, Notebook –> das Buch) oder phonologisch (siehe Dein Beispiel mit dem „Block“). Das ist ein allgemeines, sprachliches Phänomen, das nichts damit zu tun hat, ob man Englisch kann oder nicht. Übrigens gibt es für mich einen deutlichen Klangunterschied zwischen „Blog“ und „Block“. Deswegen wäre mir diese Assoziation nie gekommen.

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  7. Het mens en de mens; dat maakt ook in het Nederlands verschil.
    De mens is de mens, gewoon, neutraal.
    Het mens verwijst doorgaans naar een onaardige, onaangename vrouw.

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    1. Das ist im Deutschen genauso: das Mensch ist pejorativ, kann aber nur auf eine Frau angewendet werden. Übrigens nannte man früher in vielen Gegenden Frauen „die Menscher“

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  8. Als gebuertiger aber in Norddeutschland wohnhafter Berliner ist ja direkt peinlich ‚der‘ statt ‚die‘ Butter, ‚der‘ statt ‚die‘ Zwiebel, ‚das‘ statt ‚der‘ Lift (zumindest in der Schweiz!) zu hoeren. ‚der’/’das‘ Bereich usw. Trotzdem egal wo ich in Oesterreich hinfahren und mir ein Lokal aussuchen wuerde, faende ich irgendwie maennliche(n) Butter unappetitlich-:))

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  9. Ich finde den Titel der niederländischen Nationalhymne etwas eigenartig:„Het Wilhelmus“. Das Wilhelmus?? Warum heißt es nicht einfach „De Wilhelm“?

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    1. Damit ist ja keine Person gemeint, sondern das Lied, eigentlich wohl das Wilhelmus-Lied, bzw. das Lied über Wilhelmus, so wie das Deutschlandlied.

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      1. Doch, damit ist eine Person gemeint, nämlich Wilhelm der I. von Oranien-Nassau. Das Lied fängt ja auch so an:„Wilhelm von Nassau bin ich…“. Hier bei Wikipedia kannst du den Text nachlesen, sowohl auf niederländisch als auch auf deutsch:

        http://de.wikipedia.org/wiki/Het_Wilhelmus

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        1. Ja, misschien vreemd om over het Wilhelmus te spreken.
          Toch doe ik dat ook, en dan denk ik daarbij aan het lied.
          Al begint het lied dan ook met: Wilhelmus van Nassaue ben ik, enzovoort.

          Ik denk dus aan het lied; en over de persoon Wilhelmus uit het lied denk ik verder nooit als Wilhelmus, maar ik noem hem Willem van Oranje.
          Een heel belangrijk persoon in de Nederlandse geschiedenis!

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        2. Den Text kenne ich, aber wir „reden“ aneinander vorbei. Es ist ein LIED über Wilhelm I, das in die Ich Form gesetzt wurde, also DAS Wilhelmus (Lied) und nicht DER Wilhelmus (Lied).

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          1. Günter, ik ben het met je eens: ik zeg ook het Wilhelmus, omdat ik daarmee het lied bedoel.

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            1. Dank je well, Trijntje. In meiner Jugend hatte ich die Ehre, für einige Wochen im Regiment van Heutz zu dienen und durfte mir natürlich „Het Wilhelmus“ sehr oft anhören. Glücklicherweise nur selten alle 15 Strophen. :-))

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              1. Ik heb nog nooit alle 15 strofen gehoord of gezongen; wel regelmatig het eerste en zesde couplet, op Koninginnedag en dergelijke gelegenheden.

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                1. Wenn ich zurückdenke, habe ich wohl auch nur einmal alle 15 Strophen gehört und das hat für einen 20jährigen der die Worte nicht versteht und stillstehen muss, seeeeeeeeehr lange gedauert. :-))

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  10. Was ich schrecklich finde und woran ich mach auch nach 10 Jahren noch nicht gewöhnt habe ist daß wenn das Mädchen den Korb zu Oma in den Wald bringt, man IHM dann warnt vor dem bösen Wolf. Aber das ist ein anderes Thema das du glaube ich sogar schon mal behandelt hast.

    For the record: Ich schreibe immer einzelne „Berichte“ oder „Posts“ auf meinem Blog. Vielleicht schreibe ich auch manchmal ein „Log“ auf meinem Blog, aber einen ganzen Blog kann ich nicht auf einmal schreiben, das wäre zu viel.

    (Meine Frage an diejenigen, die diese Form bevorzugen: Wie nennt Ihr denn das ganze Blog?)

    Bloggen ist für dich wohl noch nicht so gemeingut, oder war das ein subtiler Witz? Sonst würde man nämlich fragen wie diese Holländer DEN gesamten Blog nennen ;-)

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    1. „IHM warnt“? Ist mir da was entgangen?

      http://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/rotkaeppchen

      Wie bereits erwähnt, sage ich „der Blog“, obwohl ich weiss, dass es falsch ist, einfach weil’s mir besser gefällt und ich der Meinung bin, dass es sich besser anhört. Hängt vielleicht mit der von Lucy erwähnten Ähnlichkeit zu „Block“ zusammen.

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      1. Günter, Bob meinte wohl es (Akkusativ, statt Dativ). Über das grammatische vs. das natürliche Geschlecht habe ich tatsächlich schon mal etwas geschrieben (im ersten Absatz des Posts verlinkt).

        Und: der Blog ist *nicht* falsch. Sogar der Duden sagt, dass beide Formen erlaubt sind. Es geht hier also wirklich um eine Frage des persönlichen Geschmacks.

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      2. Ach so, akkusativ und nicht dativ, pardonnez moi.
        Auf der von dir gelinkte Seite steht es aber auch falsch, oder?

        Da steht:

        „Es war einmal ein kleines süßes Mädchen, das hatte jedermann lieb, der sie nur ansah, am allerliebsten aber ihre Großmutter, die wußte gar nicht, was sie alles dem Kinde geben sollte.“

        Muß eigentlich heissen:

        „Es war einmal ein kleines süßes Mädchen, das hatte jedermann lieb, der ES nur ansah, am allerliebsten aber SEINE Großmutter, die wußte gar nicht, was sie alles dem Kinde geben sollte.“

        Wenn nicht, dann hat die deutsche Sprache sich anscheinend an mich angepasst ;-)

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        1. Bob, Du hast Recht: Der verlinkte Text ist nicht konsequent. Mal wird für Rotkäppchen das sächliche (grammatische) Genus verwendet, mal das weibliche (logische) Geschlecht.

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        2. Da sieht man mal wieder, wer eine Fremdsprache lernt, kann sie meist besser als die „Einheimischen“. Das habe ich völlig überlesen. Allerdings, wenn das die Brüder Grimm geschrieben haben, die ja die „Päpste“ der deutschen Sprache waren, MUSS es einfach richtig sein! ;-)

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  11. Hier in Mittelhessen ist das Wort ‘Bach’ feminin, also: die Bach. Im Hochdeutschen ist es der Bach.

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  12. Als ich am Wochenende mit ein paar Freundinnen auf einer Terrasse einen Kaffee genoss, fiel mir noch ein schöner Begriff ein:

    Wie haltet Ihr es mit dem, bzw. der Latte macchiato („gefleckte Milch“)? Im Italienischen ist diese Kaffee-Art männlich; im Deutschen heißt es aber „die Milch“, sodass hier auch die weibliche Form erlaubt ist.

    Der weibliche Artikel die passt zwar gut zum Substantiv Latte, aber gleichzeitig verträgt er (also „sie“) sich nach meinem Sprachgefühl überhaupt nicht mit dem männlichen Adjektiv macchiato. Wie seht Ihr das?

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    1. Vor allem trinkt das kaum ein Italiener, das haben die nur für die Touris erfunden. :-) Da es sich aber wohl um Kaffee mit Milch handelt und nicht um Milch mit Kaffee, auch wenn das Mischungsverhältnis vielleicht umgekehrt ist, sollte es „der“ heissen.

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  13. In der Korrespondenz mit Österreichern fällt auch immer auf, dass sie „das Email“ sagen, daran kann ich mich nur schwer gewöhnen. Ich bevorzuge „die Email“ (von die Nachricht).

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    1. Ah, das E-Mail hört man in Deutschland vereinzelt auch. Laut Duden ist es nicht falsch, aber für mich hört sich das auch ganz merkwürdig an.

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  14. Ich wäre auch für ,,der“. Wie Alex bereits sagte: es verträgt sich nicht mit meinem Sprachgefühl. Ein anderes Argument hätte ich auch nicht…..

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  15. ‚Die‘ Blackberry habe ich schon mal gelesen, es vertraegt sich nicht meinem Sprachgefuehl, aber warum, weiss ich selber nicht..

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    1. Es ist doch auch ‚Die Brombeere‘. :-)

      (Wo ist meine Brombeere geblieben?)

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      1. Wie kam man aber darauf, ein solches Mini-Elektrogeraet Blackberry zu nennen? Wieso keine 'Erdbeere' (Strawberry), auch keine 'Himbeere' (Raspberry) usw.. Verstehe die Logik einfach nicht!

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        1. Warum RIM ihre Geräte Brombeere nennt, spielt in dieser Diskussion keine Rolle, Gernot.
          Wenn Du es aber wissen möchtest: How did the BlackBerry get its name?

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  16. Ik zeg de mail, de e-mail, de blackberry.
    En dan zie ik ze als mannelijk en niet als vrouwelijk.
    Vanuit de stelregel die ik toepas: woorden met de zijn mannelijk tenzij.
    Tenzij het om vrouwen gaat, ook vrouwelijke dieren inbegrepen; en tenzij het woorden zijn die bijvoorbeeld eindigen op -teit; -heid; -ing. En wellicht zijn er nog wel enkele tenzijs die ik niet paraat heb; ik zou ze opzoeken als het om een tekst gaat die grammaticaal correct moet zijn.

    Verder zou ik de Latte Macchiato zeggen. Meestal spreek ik er niet zo over: ik bestel EEN latte macchiato. Ik zou het overigens mannelijk gebruiken, ik ken niet echt Italiaans, maar Macchiato eindigt op een o, en dat geeft me toch, vanuit het Latijn, het idee dat het mannelijk is; vrouwelijk zou volgens mij eerder op een a eindigen. In het Latijn eindigen veel mannelijke woorden op -us, en dat is in het Italiaans denk ik vaak -o geworden.

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    1. Klopt, ik ga akkoord!
      Maar je kan zeggen „der/dieser Latte Macchiato hier schmeckt aber gut“. Hier heb je dan de mannelijke vorm. Eigenlijk ga ik niet van „die Milch“ bij latte macchiato uit, maar gewoon van „koffie“. En het is „der Kaffee“ dus is het (voor mij) ook „der Latte Macchiato“.
      Echter heb ik al gehoord dat sommige nonchalant „Ich nehm ’ne Latte“ zeggen. Dan gebruiken ze het vrouwelijk.

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  17. Joghurt, Pudding, Keks, (Haar)gummi, Bonbon … ich kenn auch jemanden, der ‚der Paprika‘ sagt, aber ich glaube, das ist eine „persönliche Eigenheit“ ;)

    und was das NL betrifft, hab ich mal gehört oder gelesen, dass das ‚het‘ so langsam ausstirbt, weil alle neuen Wörter, insbesondere die ganzen „Computerwörter“ ‚de‘ sind …

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    1. Ik zeg de paprika, maar of dat nu mannelijk is of vrouwelijk in het Nederlands, dat zou ik op moeten zoeken.

      En inderdaad, er zijn taalonderzoekers die verwachten dat ‚het‘ in het Nederlands zal uitsterven, dat is een trend die onder jongeren wordt waargenomen. Het zou kunnen, maar ik denk niet dat ik dat nog zal meemaken, dat zal, als het gebeurt, nog wel lang duren.

      Ik heb paprika nu opgezocht: het is vrouwelijk, maar mannelijk wordt toegestaan, volgens het Groene boekje van 1954; in nieuwere drukken, ook van de Van Dale, staat geen geslacht meer aangegeven, dat houdt in dat beide mogelijk zijn, zonder voorkeur.

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      1. Im Niederländischen ist es längst nicht so wichtig zu wissen, ob ein Wort grammatikalisch betrachtet männlich oder weiblich ist. Beide Formen sind ja sogenannte de-Wörter.

        Solange es noch den niederländischen Verkleinerungsdrang gibt, denke ich nicht, dass het vom Aussterben bedroht ist ;-)

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        1. Wat betreft de verkleinwoorden heb je denk ik gelijk; maar het zou op den duur wel kunnen dat steeds meer ‚het‘-woorden ‚de‘-woorden worden. Dat schijnt onder jongeren wel echt een trend te zijn.

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          1. Interessant! Kennst Du zufällig (Internet-)Quellen, die diesen Trend bestätigen?

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            1. Ik weet zo geen link; ik heb Onze Taal een mailtje gestuurd, of zij het weten.

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              1. Aha, ik ben benieuwd!

                Antworten

  18. Wel… Het roept het nodige op, woordgeslachten. Bij het spits en de idee van Mart Smeets word ik acuut onpasselijk, waarschijnlijk is zijn ego zo groot dat hij het zelf als mannelijk ziet; ‚de‘ ego…

    Mij valt in het Nederlands taalgebruik vooral op dat bijna geen mens meer weet dat ‚de‘ woorden soms een vrouwelijke verwijzing vragen (zie Trijntje); alles wordt gemakshalve mannelijk. Ook is er een onbedwingbare neiging om bij verkleinwoorden terug te vallen op het ‚logische‘ geslacht: het meisje ‚die’…

    Jammer, maar ik vraag me af of zoiets tegen te houden valt; het is bij Nederlandse jongeren niet populair om taalkundig correct te zijn. En het grote aantal allochtone Nederlanders die het met het grootste gemak over bv. ‚die boek‘ etc. hebben (gewoon het verschil tussen ‚de‘ en ‚het‘ niet weten, laat staan m/v), helpt daaraan niet mee.

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    1. Diese mangelnden Kenntnisse der Muttersprache bei der jüngeren Bevölkerung scheint ja beide Länder zu betreffen und auch die Ursachen sind wohl ähnlich. Dabei hatte ich eigentlich immer den subjektiven Eindruck, das die sprachliche Ausbildung an den niederländischen Schulen erheblich besser ist als in Deutschland.

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    2. Het is inderdaad soms een gevoelig thema. Wat ik zelf altijd frustrerend vond is die uit de overmatige politieke correctheid van de gemiddelde Nederlander ontstane drang om alles maar te vervrouwelijken, aangezien we toch niet het idee willen voeden dat we misschien tegen emancipatie zouden zijn…

      Overigens bestaat idee met het lidwoord ‚de‘ wel degelijk, alleen hebben we het dan over bijvoorbeeld de grot-theorie van Plato.

      Wat dat „die boek“ enzo moet ik eigenlijk voornamelijk alleen maar ’schmunzeln‘. Online haal je daarmee de marokkanen en antillianen er zo uit; de rest gebruikt dergelijke taalverkrachtingen niet. Ik blijf ook van mening dat het correleert met de toekomstverwachting van een individu. Wat dat betreft heb ik nog enige zorgen over mijn aanstaanden auswanderung naar Duitsland, aangezien mijn Nederlandse taalbeheersing naar verhouding bovengemiddeld is, maar mijn Duitse nooit dat niveau zal bereiken, vrees ik. Daar blijft niets anders over dan urenlang Die Zeit lesen…
      (overigens ben ik gewoon voor het compleet afschaffen van Latte Macchiato – dat is toch geen koffie. Probleem met het lidwoord ook weer opgelost ;))

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      1. Dass es neben het idee auch die philosophische Variante de idee gibt, schreibe ich selbst schon. Bas und Xiwel stolpern auch nicht *darüber*, sondern über das überdimensionierte Ego von Mart S …

        Latte Macchiato abschaffen? Bitte nicht! Gerade hier in Deutschland finde ich das eine super Alternative zum herkömmlichen (schlappen) Kaffee.

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        1. Oh ja, die Mart Smeets met zijn streepjestrui kan ik ook niet uitstaan – wat een arrogante kwal is dat. Gelukkig vind ik de tour de france oersaai (ik snap nog steeds niet wat er zo interessant aan is een hele dag naar fietsende EPO vaten te kijken, maar ik weet, dat ligt aan mij), dus hoef ik er ook niet naar te kijken.
          Ik denk trouwens wel dat ik de nederlandse programma’s ga missen als ik in Duitsland woon. Gelukkig werkt RTL Gemist ook gewoon in het buitenland inclusief wedstrijdbeelden, maar de samenvattingen kan ik niet bekijken als ik geen VPN verbinding heb naar Nederland. Dat wordt dus nog even wat tijd investeren in het opzetten van een VPN Gateway zodat ik een Nederlands IP heb.

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  19. Ein anderes Wort der Kategorie zwei Artikel/jeweils unterschiedliche Bedeutungen ist im Deutschen der Moment/das Moment.

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  20. Ach so, außerdem kann man die Cola oder das Cola sagen, wobei die Cola jedoch weitaus geläufiger ist.

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    1. Das Cola? Brrrr …. Offensichtlich gibt es das Neutrum vor allem im süddeutschen/österreichischen Raum.

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      1. Das hier ist auch noch ein einleuchtender Erklärungsansatz, finde ich: http://www.designtagebuch.de/das-oder-die-cola/

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        1. Sehr schön! Auch die Kommentare dazu :-)

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          1. Wobei der Name ursprünglich auf die Kolanuss zurückgeht, also die Cola. Fragt der Kellner was man trinken möchte, ist die Antwort, zumindest bei uns, „eine Cola“ und nicht „ein Cola“. Das südlich des Weisswurstäquators andere Regeln gelten, durfte ich gerade wieder bei einem Abstecher in’s „Ländle“ erfahren. Ich bekomme bei „das Cola“ auch das schütteln.

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  21. Nur ist ‚der‘ Moment = der Augenblick, ‚das‘ Moment‘ = die Weile
    ‚Der‘ Moment aber ist schon ueblicher!

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    1. Gernot, das stimmt so nicht. Ich kenne das Moment in anderer Bedeutung und sehe das hier bestätigt: http://de.wikipedia.org/wiki/Moment

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      1. Die unterschiedliche Bedeutung von der/das Moment wird auch bei belleslettres schön erklärt.

        http://www.belleslettres.eu/artikel/der-moment-das-moment.php

        Wenn man amerikanische Sportübertragungen verfolgt, so hört man desöfteren „the momentum has changed“, womit ausgedrückt wird, was bei uns mit „das Moment“ gemeint ist.

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        1. Genau diesen Bedeutungsunterschied hatte ich auch im Kopf!

          Jetzt fällt mir noch ein anderes Beispiel solcher Art ein, und zwar das Band, der Band und die Band … wobei natürlich ganz klar ist, dass die Band ein Anglizismus ist, aber die Schreibweise ist ja trotzdem die selbe. Warum sich wohl hier der feminine Artikel eingebürgert hat? … Vielleicht, weil es die Musikgruppe heißt.

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  22. Gerade in meinem DUDEN, im ersten Band, steht neben ‚das‘ Moment das Momentum.

    Da unterscheiden sich die zwei Quellen-:)
    Danke vielmals, Alex!

    …wobei natuerlich ganz klar ist, dass die Band ein Anglizismus ist, aber die Schreibweise ist ja trotzdem dieselbe…

    …und die Aussprache auch-:)

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    1. …wobei natürlich ganz klar ist, dass die Band ein Anglizismus ist, aber die Schreibweise ist ja trotzdem die selbe…

      …und die Aussprache auch-:)

      Echt? Also, nicht da, wo ich herkomme. Scheint vielleicht auch noch ein dialektaler Unterschied zu sein.

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    2. Es gibt einen *deutlichen* Ausspracheunterschied zwischen „der/das Band“ einerseits und „die Band“ andererseits.

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  23. Früher habe ich mich immer darüber aufgeregt, wenn einer auf deutsch gesagt hat: „Der Front National hat bei den Regionalwahlen…“ – womit dann klargestellt war, daß der Spreche weiß, daß das Wort Front im Französischen männlich ist. Ich fand (und finde) das albern, aber es ist hoffnungslos eingerissen, und die Wiki-Deppen machen es natürlich auch so. Man hört sogar „der Parti socialiste“…

    Konsequenterweise müßte man dann eigentlich auch sagen „Der Charles de Gaulle läuft in den Hafen von Toulon ein.“ ;-)

    Na, wie angedeutet: es lohnt keine Aufregung…

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  24. Ich hab noch zwei tolle Links zu diesem Thema gefunden:

    http://www.deutschegrammatik20.de/das-substantiv-nomen/numerus-singular-plural/besonderheiten-beim-numerus/polysemie-und-homonymie/
    –> Da findet man in den letzten beiden Abschnitten noch reichlich Beispiele zum Thema Homonyme/Teekesselchen, die sich nur durch den Artikel unterscheiden.

    http://www.deutschegrammatik20.de/das-substantiv-nomen/numerus-singular-plural/besonderheiten-beim-numerus/worter-mit-zwei-artikeln-schwankender-artikelgebrauch/
    –> Hier sind eine Menge Wörter aufgelistet, bei denen mehr als ein Artikel als korrekt gelten (obwohl ich da nicht immer mit dem Autor übereinstimme … zum Beispiel sagt er, in Süddeutschland würde das Teller den männlichen Artikel bekommen und der Teller heißen. Dabei habe ich noch nie in meinem Leben jemanden das Teller sagen hören – und ich komme NICHT aus Süddeutschland)

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    1. Aha, das ist überhaupt eine interessante Website. Danke Boom!

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      1. Ja, find ich auch total toll gemacht!

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  25. […] Wort See hat im Deutschen zwei mögliche Geschlechter. Ist es männlich, dann lautet die niederländische Übersetzung het meer. So wird aus dem Genfer […]

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  26. Wojciech Ż. 24-06-2012 at 00:14

    Noch ein Beispiel: Das Bild, vs. die Bild, will sagen: die Bild-Zeitung. Aehnlich wohl wie „het (Wilhelmus van Nassouwe)“.

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  27. Super Seite mal so nebenbei bemerkt, für jemanden wie mich, der Niederländische Philologie studiert, ist es super interessant solche Artikel zu lesen!

    Mit fallen jetzt noch die Wörter „Jogurt“ und „Ketchup“ im Deutschen ein, die vom Geschlecht her sehr unterschiedlich gebraucht werden.

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    1. Hi Tabea, vielen Dank für das Lob!

      „Joghurt“ wurde übrigens weiter oben schon erwähnt. Laut Duden ist bei „Ketchup“ sowohl „der“ als auch „das“ erlaubt.

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  28. In het Nederlands schieten mij volgende woorden te binnen: de pincet vs. het pincet, de figuur vs het figuur , de filter vs. het filter , de schort vs. het schort , de soort vs. het soort en de overtrek vs. het overtrek
    Zelf studeer ik in Utrecht, waar je een plein hebt met de naam ‚de Neude‘, maar iedereen zegt ‚het Neude‘.
    Op dit moment studeer ik een half jaar in Wenen en ik kwam erachter dat ze hier das E-mail en ook das Cola en das Keks zeggen.

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    1. Hoi Tessel, ik heb in mijn post een link naar jouw commentaar met de Nederlandse voorbeelden opgenomen. Bedankt!

      „Das Cola“ und „das E-Mail“ hört man auch im Süden Deutschlands.

      Veel plezier in Wenen. Schijnt een mooie stad te zijn.

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