Holland vs. die Niederlande

Vor gut drei Jahren habe ich in meinem allerersten Post hier auf buurtaal erklärt, warum ich nicht Holländisch spreche, sondern Niederländisch. Dieses 4-minütige, englischsprachige Video zeigt die Unterschiede zwischen Holland und den Niederlanden im Schnelldurchgang. Auch das Königreich der Niederlande und die ehemaligen Kolonien in Übersee sind Thema. Unterhaltsam und informativ!

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  1. sagt

    Puh, der hatte es abermächtig eilig ….

    Auf uitzending gemist kann man die Sendung immer noch sehen: “Het tropisch Koninkrijk” und “Hollandse Wererldwonderen”, für jene, die sich noch mehr in dieses Thema der karibischen Niederlande vertiefen möchten. Was bei mir vor allem hängengeblieben ist, war, daß dort die niederländische Sprache immer mehr im Rückzug ist. Vor allem auf den kleineren Inseln wird nur noch Englisch gesprochen.

    Was im Video nicht zur Sprache kam, ist der Umstand, daß die niederländische Kultur ja auch in Europa nicht aufs niederländische Staatsgebiet beschränkt ist. Da sind nicht nur die Flamen in Belgien, da ist auch noch eine Region – Flandres – in Frankreich, nahe am Kanal, in der zum Teil auch noch niederländisch gesprochen wird. Auch im nördlichen Teil Deutschlands haben niederländische Wasserbauer die Landschaft gravierend geprägt. Und wenn wir jetzt noch die Friesen dazuzählen, erstreckt sich der Einfluß bis nach Dänemark.

  2. Charlie sagt

    Echt een leuk en heel informatief filmpje, hoor!

    Ich sage auch immer Niederlande und sehe darin eine ganze Reihe von Vorteilen. Einziger Nachteil ist, dass eine zahlenmäßig nicht zu vernachlässigende Gruppe belgischer Flamen dieses vieldeutige Wort gerne unmittelbar in Zusammenhang mit einem angeblich wieder zu errichtenden Groot-Nederland bringen. (Ich schreibe ähnlich wie Patricia belgische Flamen in Abgrenzung zu Menschen aus Seeländisch-Flandern/Zeeuws-Vlaanderen und Französisch-Flandern/Frans-Vlaanderen, das von belgischen Separatisten ja meistens als „Südflandern/Zuid-Vlaanderen“ bezeichnet wird.)

    P.S.:
    Dass der Sprecher das ç in Curação wie ein k ausspricht, hat mich arg verwundert. Meine ganze amerikanische Verwandschaft nennt zumindest das gleichnamige Getränk [ˈkjʊrəsoʊ].

      • Trijntje sagt

        De naam van het eiland Curaçao wordt in Nederland uitgesproken met aan het begin een k. Dat is volgens de Nederlandse uitspraak ook normaal: een c klinkt als k behalve voor de klinkers i, ie, e, ee; dan wordt de c uitgesproken als een s. Daar zijn daar weer uitzonderingen op: scepter en sceptisch: daar mag je de c uitspreken als een k, maar je mag hem ook uitspreken als een s ( en dan hoor je hem dus eigenlijk niet).
        http://taaladvies.net/taal/advies/vraag/729/

        • sagt

          Trijntje, Charlie meinte die Aussprache des ç in der letzten Silbe des Wortes. Den sprechen wir als Zischlaut, der Amerikaner in dem Video hingegen als k.

          • Trijntje sagt

            O ja, natuurlijk. In het Nederlands wordt die ç voor zover ik weet als s uitgesproken, en ik dacht ook in het Frans.
            Die cedille onder de c maakt dan juist dat de c als s wordt uitgesproken, ook al staat er een a, o of u achter.
            Zo heb ik het tenminste geleerd.

  3. sagt

    Sag mal, Alex, Du bist doch neulich in Amerika gewesen: Hast Du da auch immer Wert darauf gelegt, daß “netherlands” und nicht “hollands” Deine Muttersprache ist? ;-)

    Und nun im Ernst:

    Wenn man hier in Deutschland einen Holländer trifft, der unbedingt “Niederländer” sein will, dann sollte man ihm den Gefallen tun – und man sollte es dann auch gerne tun. ;-) Bitte sehr. :-)

    Dennoch kann man in der Schönen Welt mündlich oft nicht “Niederlande” oder auch “Großbritannien” sagen, weil das halt kleinbürgerliche Oberlehrer- und grüne Rechthaber-Sprache ist. Es klingt pingelig, piesenhaft. Wie von einem Nachrichten-Vorleser im Fernsehen… Da muß es oft einfach “Holland” und “England” heißen! Durch diese Wortwahl macht man deutlich, daß einem die historischen und geographischen Gegebenheiten bekannt sind (anders als den Produzenten dieses kuriosen Schnellfeuer-Videos…), daß man aber unter sich ist – und somit souverän genug, um darüber hinwegzusehen.

    • sagt

      Niederlande klingt für Dich pingelig, piesenhaft? Interessant, dass das für Deine deutschen Ohren so ist. Meine Erfahrung ist, dass hier viel Aufklärungsbedarf besteht. Viele Deutsche wissen eben nicht nicht, wie es sich nun genau mit den beiden Begrifflichkeiten verhält.

      • sagt

        Viele Deutsche wissen eben nicht nicht, wie es sich nun genau mit den beiden Begrifflichkeiten verhält.

        Dann erklär mir doch jetzt bitte mal, warum die Engländer in der Frühen Neuzeit das Adjektiv “deutsch/dutch” auf die holländische Sprache eingegrenzt und für die deutsche Sprache (und dementsprechend für Deutschland) ein – humanistisches – Kunstwort, nämlich “German/Germany”, erfunden haben. :-)

        Könntest Du?

        • Charlie sagt

          Schau dir doch mal die Etymologie von Dutch im OED (Oxford English Dictionary) an und bedenke dabei auch, dass Deutschland im heutigen Sinne erst eine ganz, ganz späte Gründung ist, sogar noch später als Belgien:

          „[a. MDu. dutsch, duutsch, duutsc, ‘Hollandish, or, in a wider sense, Netherlandish, and even German’ (Verdam), in early mod.Du. duytsch, now duitsch, ‘German’, = Ger. deutsch, MHG. diutsch, ‘German’, OHG. diutisc, popular, vulgar.
          OHG. diutisc, OS. thiudisc, OE. þéodisc, Goth. *þiudisks:—OTeut. *þeudisko-z, meant ‘popular, national’, f. OTeut. *þeudâ-, Goth. þiuda, ON. þjóð, OS. thioda, thiod, OE. þéod (ME. thede), OHG. diota, diot, people, nation. In Germany, the adj. was used (in the 9th c.) as a rendering of L. vulgaris, to distinguish the ‘vulgar tongue’ from the Latin of the church and the learned; hence it gradually came to be the current denomination of the vernacular, applicable alike to any particular dialect, and generically to German as a whole. From the language, it was naturally extended to those who spoke it (cf. English), and thus grew to be an ethnic or national adjective; whence also, in the 12th or 13th c., arose the name of the country, Diutisklant, now Deutschland, = Germany. In the 15th and 16th c. ‘Dutch’ was used in England in the general sense in which we now use ‘German’, and in this sense it included the language and people of the Netherlands as part of the ‘Low Dutch’ or Low German domain. After the United Provinces became an independent state, using the ‘Nederduytsch’ or Low German of Holland as the national language, the term ‘Dutch’ was gradually restricted in England to the Netherlanders, as being the particular division of the ‘Dutch’ or Germans with whom the English came in contact in the 17th c.; while in Holland itself duitsch, and in Germany deutsch, are, in their ordinary use, restricted to the language and dialects of Germany and of adjacent regions, exclusive of the Netherlands and Friesland; though in a wider sense ‘deutsch’ includes these also, and may even be used as widely as ‘Germanic’ or ‘Teutonic’. Thus the English use of Dutch has diverged from the German and Netherlandish use since 1600.]“

          Kennst du das Wilhelmus, die Nationalhymne der Niederlanden?
          Wilhelmus van Nassowe ben ik van Duytschen bloed…
          Als diese Worte geschrieben wurden, war das Wort deutsch/Duits/Dutch in seiner Bedeutung noch längst nicht so eingeengt wie heute.

          Das Wort Germania/Germany war bereits im römischen Reich in Gebrauch, zu dem ja auch England (nicht aber Schottland) gehörte. Und selbstverständlich wurde dort von tonangebenden und deshalb oft nachgeahmten Bevölkerungsschichten auch Latein gesprochen. (Wie du merkst, benutze ich das Wort England nicht wie du im Sinne von GB, des VK oder gar der Britischen Inseln.)

          • sagt

            Charlie, diese Sachverhalte sind mir natürlich bekannt. Das hatte ich doch auch schon gesagt…

            Aber dennoch bist Du eben in bestimmten Kreisen in D sofort unmöglich – ein Lehrer-Typ und ein grüner Piese halt, ein Aufsteiger, der Weinführer liest – wenn Du im Gespräch sagst: “morgen bin ich in den Niederlanden”, “in Großbritannien…”

            Das ist einfach “spießige” Nono-Sprache.

            • Charlie sagt

              Da irrst du aber gewaltig. Ich bin nicht Aufsteiger, sondern Aussteiger, der fast ohne Geld auskommt.

              Sowohl menschlich als auch sprachlich herrscht eine verblüffend große Vielfalt. Jeder Mensch ist anders und ändert sich auch im Laufe seines Lebens ständig. Und so ist es auch mit der Sprache. Niemand spricht zu allen anderen auch nur annähernd gleich, sondern passt sich auch sprachlich, ohne es zu bemerken und sozusagen instinktiv, an. Was dabei jeweils herauskommt, ist das Gegenteil von no-no-Sprache, nämlich eine dem Gegenüber genau angepasste Redeweise. Und kein Grund, jemanden in eine Schublade zu stecken und zu verdammen. Es ist doch z.B. nicht schlimm, wenn ihr in deiner scene das Königreich der Niederlande Holland nennen müsst, um nicht als Spießer o.ä. außerhalb der Gruppe zu stehen. Dumm wäre es nur, zu denken, die ganze Sprachgemeinschaft müsse oder würde sich genauso ausdrücken. Das tut sie nicht und wird sie niemals tun, denn das würde konsequent weiter gedacht die menschlich notwendige Vielfalt der gesellschaftlichen Gruppen kaputtmachen.

              Es ist schön, dass dir aufgefallen ist, dass ich das Beispiel Sachsen dem Finnischen entnommen habe. Auch meine beiden anderen „Anregungen“ kamen aus lebenden Sprachen.

              Ist dir aufgefallen, dass ich dir nicht mit der reißerischen Wucht entgegengetreten bin, die du du mir gegenüber gezeigt hast? Vielleicht liegt meine Ruhe darin begründet, dass vor 40 Jahren mein Stil deinem heutigen gar nicht so unähnlich war. Aber wie gesagt: der Mensch verändert sich. Und wird dadurch keineswegs verdammenswert.

                • Charlie sagt

                  Von Bayern kommt niedersorbisch Bawory; von Preußen tahitianisch Purutia. (In beiden Sprachen gibt es noch weitere und möglicherweise häufigere Formen, aber in diesem Blogpost geht es gar genau um solche Varianten.) Wenn dir das zu weit ist: Auch im Bairischen (das weit über die Grenzen Bayerns hinaus verbreitet ist) sind von Preußen abgeleitete Bezeichnungen umgangssprachlich gängig.

                  Manchmal gibt es schon Überraschungen, wie einige Menschen Länder und Sprachen bezeichnen. Ich traf mal einen, der bestand darauf, dass „die Holländer“ „Flämisch“ sprechen — und war selbst im Norden der Niederlande aufgewachsen. Vordergründig ist das alles kein Problem; er muss halt damit rechnen, öfter missverstanden zu werden. Und ausgegrenzt. So wie ich bei dir das Bedürfnis spüre, bloß nicht zu den anderen gezählt zu werden (Gurkenvölkern, Spießern, verkomplexten Eliten, Schwulen, Krüppeln, …: alles vage gehaltene Begriffe, so wie du darauf bestehst, die NL und GB nie mit den am wenigsten irreführenden Wörtern zu bezeichnen und damit hervorragende Voraussetzungen zu Vorurteilen und Ausgrenzung schaffst, genauso wie damals Reichspropagandaleiter Joseph Goebbels).

            • Fabian sagt

              Wenn man nach England fährt, darf man ja auch sagen, dass man nach England fährt. Wenn damit London usw. gemeint ist, ist es ja kein Problem. Problematisch wird es erst, wenn hier die ganzen Münsteraner sagen, sie fahren nach Holland, in Wirklichkeit aber nach Overijssel (Enschede) fahren.

              Fährt man nach Amsterdam, Rotterdam, Den Haag kann man von mir aus ja “nach Holland” fahren, auch wenn bestimmt 90 % derjenigen damit denken, die gesamten Niederlande zu meinen.

      • sagt

        Alex, die Niederländer unter sich sind da ja auch nicht konsequent. Da wird “hollands” gerne auch mal etwas breiter angewendet. Wenn ich all diese Stellen aus Beiträgen des NOS zusammenschnippeln würde, wo dies geschieht, käme einiges zusammen.

      • Tiny sagt

        Das “Holland Büro” mit “Frau Antje” ist vorallem Schuld!

        Ik moest net wel lachen…kom ik die videoclip bij de Telegraaf tegen en wilde die hier ergens posten..zie ik dat jij het al hebt gedaan. Het gebeurt regelmatig dat ik iets lees bij de Telegraaf wat jij net gepost hebt of eerder al over bericht hebt. Vandaag ook het nieuws dat de stoffelijke resten van Sint terug naar Turkije moeten.

        • Tiny sagt

          http://www.frauantje.de/
          Schau mal unter “Über mich” und dann “Frau Antjes Holland”.
          Dort ist genau wie im Videoclip zu erfähren das Holland nur ein Region von die Niederlände ist aber was das Marketing angeht spricht man über Holland.

    • Charlie sagt

      Klaas, vielleicht könntest du das Land zwischen Nord-/Ostsee und den Alpen einfach Sachsen nennen oder Bayern oder Preußen. So wird es dir leichtfallen, das Wort Deutschland, das ja doch nur ständig von „Oberlehrern“ und „Nachrichten-Vorlesern“ mit ihrer „Rechthaber-Sprache“ in den Mund genommen wird, gezielt zu umgehen. Und dass sich dann längst nicht alle Bewohner dieses Landes mitgemeint fühlen, stört ja wohl nicht weiter… — Tu aber bitte nicht überrascht, wenn dir dann böse Menschen im Umkehrschluss „Unrechthaber-Sprache“ vorwerfen.

  4. sagt

    Klaas, vielleicht könntest du das Land zwischen Nord-/Ostsee und den Alpen einfach Sachsen nennen

    Oh, mein Vaterland heißt zum Beispiel auf finnisch durchaus “Saksa”. Kein Problem, zumal ja eh nur noch Historiker wissen, wer oder was die Sachsen eigentlich sind/waren. Dir Franzosen sagen sogar Alemannen, was noch viel peinlicher ist – oder wäre, wenn denn interessierte. Die Russen nennen uns sogar “die Stummen”. Na und?

    Also, es interessiert mich einfach nicht, wie andere Völker in ihren Sprachen mein Land nennen. Es ist ihre Angelegenheit.

    Es ist ein typischer Reflex von verkomplexten Eliten von Klein- und Gurkenvölkern, in die Sprache von Kulturnationen hineinpfuschen zu wollen. Daher wollen die Inder jetzt unbedingt “Mumbai” durchsetzen, die Chinesen “Beijing” und die Holländer halt “Niederlande”.

    Lächerlich. So redet vielleicht die schwule BBC, aber nicht wir.

    • Charlie sagt

      Indien, China und die Niederlande in Kontrast zu „Kulturnationen“ stellen, zeugt gelinde gesprochen von mangelnder Informiertheit (ich selbst habe Sinologie studiert).

      Deine Bemerkung über „die schwule BBC“ nehme ich zum Anlass, Alex um Überprüfung zu bitten, ob deine Beiträge nicht eine schwere Verletzung der Netiquette darstellen.

    • sagt

      Klaas, im Allgemeinen schätze ich Deinen Input sehr, aber den geringschätzenden Ton Deiner letzten Beiträge verbitte ich mir.

  5. sagt

    ‘empire’ moet echter zijn ‘trade’. De VOC was de eerste multinational en had overal handelsposten. In een aantal gevallen ging dat niet helemaal goed en werd Nederland pas veel later met een kolonie opgescheept. Dat terwijl England (dus niet the United Kingdom of England and Northern Ireland) juist zoveel mogelijk kolonies voor hun koning wilde verzamelen.

    En het is bij GB nog stukken complexer. Cavendish is een Manxman en het eiland Man maakt geen deel uit van the UK of GBR. Dat eiland is net zo onafhankelijk als Canada met alleen een gedeeld staatshoofd QE2. Alleen krijgt Cavendish zo geen wielerlicentie en is ie daarvoor dus aangesloten bij GBR. Dan gaan sportcommentaron hem Brits of zelfs Engelsman noemen. :-)

    Dat we Holland als internationale naam hebben is omdat Hollande destijds met de hele wereld handel dreef. Gelria deed dat bijvoorbeeld vrijwel niet. Om dezelde reden gebruiken wij Engeland voor het Verenigd Koninkrijk en Rusland voor de Russische Federatie.

  6. Louis R. sagt

    Hé Kinder, bleibt friedlich, es ist Weihnacht’ ;-).

    Also, ich mach’ mir nicht so’n Kopp ob “Holland” oder “Niederlande”.
    Klar: ich bin Niederländer, spreche niederländisch. Wenn ich aber sage, daß ich Niederländer bin, können die Leute manchmal nichts damit anfangen. Wenn ich dann Holland in’s Spiel bringe, sind alle Unklarheiten beseitigt. Erkläre aber dann auch, wass es auf sich hat mit NL und Holland. Sage das ich aus Gelderland komme, eine Provinz im Königreich der Niederlanden.

    Es führt meines Erachtens zu weit einen Streit wg. sowass vom Zaun zu brechen…..

  7. Trijntje sagt

    Wat een leuk filmpje; ook die uitleg over de Nederlandse Antillen, de benaming die ik heb geleerd, toen die nog een kolonie waren van Nederland, net als Suriname, toen ik nog op de lagere school zat.

    • Trijntje sagt

      Overigens: een paar maand geleden stapte ik in Hannover over van de trein naar Berlijn op de trein naar München. De trein naar München had vertraging, en de aanduiding op de informatieborden was niet helemaal duidelijk. Daarom sprak ik iemand van de spoorwegen aan die op het perron aanwezig was. Hij gaf me de gevraagde informatie, en vroeg of ik uit de Niederlande kwam; hij zei erbij: ik weet dat ik Niederlande moet zeggen, en niet Holland.
      En verder: ik ben in Groningen (stad) opgegroeid. Mijn moeder kon er slecht tegen als Holland werd gebruikt voor het hele land Nederland. Zelf heb ik daar niet zoveel moeite meer mee. Zoals in het filmpje naar voren komt: als buitenlanders al plaatsen of bezienswaardigheden kennen, dan liggen die vaak in Holland, is historisch ook te begrijpen. Wanneer buitenlanders zich voor langere tijd in Nederland vestigen, en ze zijn een beetje geïnteresseerd, dan ontdekken ze wel dat er meer is dan Holland, en misschien zelfs dat er niets boven Groningen gaat ( ik heb wel nog altijd een zwak voor Groningen, al woon ik er al heel lang niet meer).

  8. sagt

    Ein interessantes Video, und schön, dass die Inseln auch drankommen. Die haben mich bisher immer etwas überfordert, vielleicht, weil sie so weit weg liegen. ;)

    Zur Debatte hier: Dass wie oben angeführt, Deutschland in England “Germany” und ind Frankreich “Allemagne” genannt wird, ist für mich kein Grund, die Niederlande “Holland” zu nennen. Denn im Gegensatz dazu gibt es in beiden Sprachen den Unterschied Netherlands bzw. Pays-Bas vs. Holand bzw. Hollande. Und wenn man schon die Wahl hat, kann man doch gleich die richtige Bezeichnungverwenden.

    Mir geht es so ähnlich wie Trijntje mit Groningen, nur wohne ich in “het schone en nijvere Twente”, und das ist nun einmal etwas ganz anderes als Holland (und das meine ich völlig wertfrei).

    Seit ich einmal im Urlaub versehentlich einen Schotten als Engländer bezeichnet und eine entsprechend indignierte Reaktion erhalten habe, bin ich mit sowas sehr vorsichtig. *g*

    Ich wünsche euch noch schöne Feiertage und einen guten Rutsch!

  9. sagt

    Mir passiert es des Öfteren, dass ein(e) Deutsche(r) MitbürgerIn spontan von ‘Holland’ redet. Dann sieht er/sie mich, oder bedenkt auf einmal, dass ich aus dem Land stamme, und sagt dann so etwas wie: ‘Oww, entschuldige, ich meine natürlich die Niederlande!’ Ich antworte dann nach Wahrheit, dass es mir völlig Wurst ist, ob es Holland oder die Niederlande heißt. Aber nein, ab jetzt will die Person korrekt sein, entschuldigt sich noch mal, fügt noch als Erklärung hinzu, oder will noch erklärt bekommen, dass doch nur gewisse Provinzen Holland heißen usw. Dieses ganze Hin-und-Her ermüdet und irritiert mich einigermaßen. Sollen doch die Deutschen sagen was sie wollen!

    • sagt

      Diese Situation kenne ich nur allzu gut. Aber ebenso oft merke ich, dass die Leute gar nicht so richtig Bescheid wissen. Und dann kläre ich sie gerne auf ;-)

  10. Charlie sagt

    Ich denke, dass es viel mit dem Vorwissen über die Niederlande zu tun hat, und da gibt es innerhalb von Deutschland riesige Unterschiede. Das hier manchmal genannte Hannover liegt aus hiesiger Sicht weit ab vom Schuss, tief im Osten sozusagen.

    Bei uns verhält sich das etwas anders. Ich erinnere mich an einen Abend vor knapp 20 Jahren, an dem ich schon einige Leute — nämlich sieben — bei mir zu Besuch hatte, ein bunt zusammengewürfelter Haufen, alles Deutsche. Da klingelte es ein weiters Mal, und herein kamen Marco und Simone, beide Niederländer. Simone spricht so gut wie kein Deutsch, aber das war kein Problem, denn: Es stellte sich zu meiner Überraschung heraus, dass ALLE anwesenden Deutsche Niederländisch konnten, manche weniger gut und normgerecht — wir nennen das hier manchmal scherzhaft „Coffeshop-Niederländisch —, andere fast perfekt. Aber bei euch in Hannover und in den meisten Orten Deutschlands spielen die Niederlande und ihre Sprache eben eine sehr viel geringere Rolle, nämlich so gut wie gar keine.

  11. annemarie sagt

    Als ik een brief vanuit Nederland naar het buitenland stuur, zet ik mijn postadres achterop de envelop en eigenlijk zet ik dan altijd als land “Holland” erop, want ik ga er kennelijk vanuit dat Holland een bekendere uitstraling in het buitenland heeft dan Nederland/De Nederlanden.

    • Trijntje sagt

      Ik zet er meestal wel Nederland op, of, afhankelijk van het land: Niederlande, Netherlands, Pays Bas.
      Ik ga ervan uit dat de posterijen weten welk land er is bedoeld!

        • sagt

          18 jaar terug een kaart uit TaiWan-Zuid gestuurd met alleen daarop
          NL-1721qq-34

          Kwam keurig en net zo snel aan als andere kaarten waar ik het adres voluit op schreef.

          Tegenwoordig is NL nog handiger omdat het ook de ISO-code voor het internet is.

          • sagt

            Schön! Das würde in Deutschland so nicht funktionieren, denn hier gelten die Postleitzahlen für viel größere Gebiete als in den Niederlanden.

  12. Christine sagt

    Ich stelle auch immer wieder fest, dass bei vielen Deutschen die feinen Unterschiede zwischen Holland und Niederlande nicht bekannt sind. Mancher von ihnen hat zwar schon mal gehört, dass da irgendwas war, weiß aber nichts genaues. Bei Nachfrage kläre ich gerne auf (auch über die entsprechenden Empfindlichkeiten), möchte aber hier an alle nichtholländischen Niederländer appellieren, das Ganze etwas gelassener zu sehen. Seht es all den ausländischen Ignoranten (denn das sind nicht nur die Deutschen) doch einfach nach, wenn sie nicht den korrekten – aber doch auch ein wenig technokratisch klingenden – Begriff “Niederlande”, sondern das vertraute “Holland” verwenden. Zumal (niederländische/holländische?) Werbeagenturen die landestypischen Produkte auch entsprechend vermarkten.

    • Tina sagt

      Ganz genau. Neulich sah ich im Fernsehen einen Werbespot der Rabo-Bank. Die Botschaft hieß sinngemäß etwa:„Ihr kauft Käse aus Holland, ihr kauft Tulpen aus Holland, da könnt ihr auch Kredite aus Holland nehmen.“ (Oder so ähnlich). Jedenfalls hat der Sprecher „Holland“ gesagt und nicht „Niederlande“. Ihr solltet das wirklich nicht so verbissen sehen. Wenn ein Deutscher zwischen zwei etwa gleichbedeutenden Wörtern die Wahl hat, sucht er sich nun mal das kürzere raus – und „Holland“ bzw. „Holländer“ ist nun mal kürzer als „Niederlande/Niederländer“. In manchen anderen Ländern ist es doch auch so; man sagt z. B. „England“ und meint „Großbritannien“, dabei ist England auch nur ein Teil von Großbritannien. Und es gibt auch den umgekehrten Fall: Wenn man „Amerika“ sagt, meint man meist nur die USA; Amerika ist aber noch ein bißchen größer.

      • Charlie sagt

        Tina schrieb: Wenn ein Deutscher zwischen zwei etwa gleichbedeutenden Wörtern die Wahl hat, sucht er sich nun mal das kürzere raus…

        Das ist offensichtlich falsch. Zum Einen sind in der deutschen Standardsprache Holland und die Niederlande nur so „etwa gleichbedeutend“ wie Deutschland und die EU es sind, zum Anderen ist sicher nicht die Länge der Wörter ausschlaggebend. Du selbst gibst ja das schöne Beispiel von den USA (3 Silben, 3 Buchstaben) und Amerika (4 Silben, 7 Buchstaben). Demnach müssten also alle USA sagen…

        Sorry, aber Behauptungen mit ganz offenbaren inneren Widerspüchen innerhalb von nur wenigen Zeilen haben den Geruch von Müll, und sollen wohl nur dazu dienen, irgendetwas zu beweisen, das überhaupt nicht stimmt.

        P.S.:
        Ich behaupte nicht, dass Standardsprachen unveränderliche Naturkonstanten seien. Nein, vielmehr sind auch sie in ständigem Wandel. Andererseits hat z. B. zwischen 1949 und 1989 die häufige umgangssprachliche Verwendung des Wortes Deutschland auf den jeweils nur eigenen Staat (BRD oder DDR) bezogen ja auch nicht dazu geführt, dass sich die standardsprachliche Bedeutung geändert hätte. — Wie schwierig es sein kann, eine Umgangssprache zur Standardsprache zu machen, zeigt das Beispiel der Deutschschweiz, wo Menschen seit Jahrhunderten von der Niederlandisierung ihrer Alltagssprache träumen. (Das habe ich nicht erfunden: Es heißt wirklich Niederlandisierung!)

        P.P.S.:
        Für mich ist es nicht nachvollziehbar, wie sich jemand zu Rechtfertigung des relitätsblinden Gebrauchs einer Sprachform auf die vollkommen interessengesteuerte Werbung von Finanzhaien wie der Rabo-Bank berufen kann. Ich verstehe einfach nicht, wieso der Standard des Deutschen, des Niederländischen oder irgendeiner anderen Ausbausprache sich jetzt nach den Machwerken von Werbeagenturen richten sollte!?

        P.P.P.S.:
        Ich hatte gerade zwei Seiten von buurtaal offen und versehentlich meinen Kommentar auf der falschen abgeschickt. Bitte ignoriert also meinen Kommentar auf Buchrezensionen: Die Niederlande durch deutsch Augen. Alex, vielleicht löschst du ihn dort besser, sonst blickt kein Mensch mehr durch. Sorry & danke.

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