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	<title>buurtaal &#187; Typisch niederländisch</title>
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	<description>Niederländisch für Deutsche -- Deutsch für Niederländer</description>
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		<title>Beschuit mit muisjes</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 07:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Um die Geburt eines Kindes zu feiern isst man in den Niederlanden traditionell <b>beschuit met muisjes</b> - Zwieback mit Zuckerstreusel. Für die Herkunft der Bezeichnung <em>muisjes</em> (buchstäblich: <em>Mäuschen</em> gibt es mehrere mögliche Erklärungen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Am Mittwoch bin ich zum sechsten Mal Tante geworden. Um die Geburt meines Neffen <em>Jochem</em> gebührend zu feiern, hatte ich mich bereits im Vorfeld mit niederländischem <strong><em>beschuit</em></strong> &#8211; rundem Zwieback &#8211; eingedeckt. Dieses Gebäck wird traditionsgemäß, mit speziellen Zuckerstreuseln belegt, an den Besuch verteilt, der den neuen Erdenbürger begutachten kommt.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/beschuit-met-muisjes.jpg" alt="Niederländisches beschuit met muisjes - Zwieback mit Anis-Zuckerstreusel" /> </p>
<p><strong><em>Muisjes</em></strong> (buchstäblich: Mäuschen) nennen sich die Streusel, die in  diesem Fall aus umzuckerten Anissamen bestehen. Ist das Neugeborene ein Mädchen, sind die <em>muisjes</em> weiß und rosa; bei einem Jungen &#8211; wohl kaum eine Überrasschung &#8211; weiß und blau.</p>
<p>Für die Herkunft der Bezeichnung <em>muisjes</em> gibt es mehrere mögliche Erklärungen. Zum einen haben die gezuckerten Anissamen (wenn man seine Phantasie bemüht &#8230;) eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Maus. Zum anderen dürfte auch das Sinnbild der Fruchtbarkeit, das dem kleinen Nager anhaftet, eine Rolle bei der Namensgebung gespielt haben.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/anijsmuisjes.jpg" alt="Niederländische Anis-"Mäuschen" /> </p>
<p>Anis an sich wird seit jeher schon <a href="http://www.gastlichkeit.at/gewuerze.htm">heilende oder gesundheitsfördernde</a> Kraft zugeschrieben. Schon im Mittelalter &#8211; der Entstehungszeit dieser Tradition &#8211; war außerdem bekannt, dass Anis die Produktion der Muttermilch anregen kann.</p>
<h2>Zungenbrecher &#8220;ui&#8221;</h2>
<p>Aber wie spricht man nun dieses <strong><em>beschuit met muisjes</em></strong>? Der Klang <em>ui</em> (phonetisch: [ɶy]) ist einer der insgesamt drei Doppellaute, die im Niederländischen vorkommen. &#8220;u&#8221; und &#8220;i&#8221; verschmelzen zu einem Laut. Sie werden also nicht getrennt gesprochen. Die anderen beiden niederländischen Doppellaute sind <a href="http://www.buurtaal.de/blog/lange-ij-korte-ei"> [ɛi]</a> und [ɑu].</p>
<p>In der Tat ist die Aussprache von &#8220;ui-Wörtern&#8221; für die meisten Deutschen kein so einfaches Unterfangen. Am ehesten klappt es vielleicht, wenn man sich an dem französischen Klang [œɪ̯] &#8211; so wie im Wort <em>fauteuil</em> &#8211; orientiert.</p>
<p><em>Beschuit met muisjes</em> <a href="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/audio/beschuit-met-muisjes.mp3">So klingt es</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Poffertjes</title>
		<link>http://www.buurtaal.de/blog/poffertjes-niederlaendisches-rezept</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 00:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[rezept]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine typisch niederländische Spezialität sind <strong><em>poffertjes</em></strong>: eine Art Mini-Pfannküchlein aus einer Mischung aus Weizenmehl und Buchweizenmehl. Am besten gelingen sie in einer speziellen Pfanne - der <strong><em>poffertjespan</em></strong>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Eine typisch niederländische Spezialität sind <strong><em>poffertjes</em></strong>: eine Art Mini-Pfannküchlein aus einer Mischung aus Weizenmehl und Buchweizenmehl. Am besten gelingen sie in einer speziellen Pfanne &#8211; der <strong><em>poffertjespan</em></strong>. Sie hat (meistens) sechzehn runde Mulden, in die man den Teig hineingleiten lässt. Es gibt sie aus Gusseisen und aus Aluminium, wobei ich selbst erstere Ausführung bevorzuge.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/poffertjespan.jpg" alt="Eine niederländische Poffertjespfanne" /></p>
<p>Da eine echte <em>poffertjespan</em> in Deutschland nicht so leicht zu beschaffen ist, kann man auf eine normale Pfanne oder &#8211; besser noch &#8211; auf eine Crepespfanne mit Antihaftbeschichtung ausweichen. Dann werden die poffertjes zwar nicht so schön formvollendet rund, dem Geschmack tut das aber keinen Abbruch. In diesem Fall kann man den Teig mit einem Esslöffel portitionieren &#8211; jedes <em>poffertje</em> sollte etwa vier bis fünf Zentimeter Durchmesser haben.</p>
<p>Wer auf das Original nicht verzichten mag, wird inzwischen auch <a href="http://www.kochen-essen-wohnen.de/search.php?searchtype=text&#038;q=poffertjespfanne">im Internet fündig</a>. In den Niederlanden selbst bekommt man Poffertjespfannen praktisch in jedem etwas besser sortierten Haushaltswarenladen.</p>
<h2>Poffertjes selbstgemacht &#8211; Zutaten für 4 Portionen:</h2>
<p>•	125 g Weizenmehl<br />
•	125 g Buchweizenmehl<br />
•	450 ml lauwarme Milch<br />
•	5 g Trockenhefe (oder etwa 10 g frische Hefe)<br />
•	etwas Salz<br />
•	Butter und Puderzucker</p>
<h2>Zubereitung:</h2>
<p>Das Mehl mit dem Salz und der Trockenhefe in einer Schale verrühren. (Bei der Verwendung von frischer Hefe diese in etwas Milch auflösen und dann zu der Mehlmischung geben). Den Teig glatt rühren bis er etwa die Konsistenz von Pfannkuchenteig hat. Abgedeckt ein halbe bis dreiviertel Stunde gehen lassen.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/poffertjes_in_der_pfanne.jpg" alt="niederländische Poffertjes braten" /></p>
<p>Die <em>poffertjespan</em> auf dem Herd erhitzen und in jede Mulde etwas Butter geben. Dann mit einem Löffel den Teig in die Mulden füllen. Die <em>poffertjes</em> relativ schnell auf der einen Seite braten, dann mit einer Gabel (oder einem Holzstäbchen) umdrehen und die andere Seite braten. Innen sollten sie idealerweise noch nicht ganz &#8220;durch&#8221; sein. </p>
<p>Die fertigen <em>poffertjes</em> in ein Schälchen tun, mit Butterflocken und üppig Puderzucker warm servieren. Wer&#8217;s mag kann die <em>poffertjes</em> auch mit einem Likör wie Cointreau oder Grand Marnier übergießen. Damit lassen sie sich übrigens auch ausgezeichnet flambieren :-)</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/poffertjes.jpg" alt="niederländische Poffertjes mit Puderzucker" /></p>
<p><em>Eet smakelijk!</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der niederländische Verkleinerungsdrang</title>
		<link>http://www.buurtaal.de/blog/diminutiv-niederlaendische-verkleinerungswoerter</link>
		<comments>http://www.buurtaal.de/blog/diminutiv-niederlaendische-verkleinerungswoerter#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 10:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grammatik]]></category>
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		<category><![CDATA[verkleinerungsform]]></category>
		<category><![CDATA[verkleinerungswort]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Niederländer benutzen gerne das Diminutiv: die Verkleinerungsform. Nicht, dass die Dinge in den Niederlanden tatsächlich immer kleiner wären - häufig benutzt man die Form, um etwas als nett, angenehm oder gemütlich zu kennzeichnen: een lekker kopje koffie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Niederländer benutzen gerne das Diminutiv: die Verkleinerungsform. Nicht, dass die Dinge in den Niederlanden tatsächlich immer kleiner wären (das ist ein Thema für einen künftigen Beitrag hier auf buurtaal) &#8211; häufig benutzt man die Form, um etwas als nett, angenehm oder gemütlich zu kennzeichnen.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/kopje-koffie-in-het-zonnetje.gif" alt="lekker met z'n tweetjes met een kopje koffie in het zonnetje" /> </p>
<blockquote><p>Lekker met z&#8217;n tweetjes met een kopje koffie en een koekje in het zonnetje</p></blockquote>
<p>So trinken die Niederländer mit Vorliebe <strong><em>een kopje koffie</em></strong> (ein Tässchen Kaffee) und verzehren dabei, während sie <a href="http://www.buurtaal.de/blog/nicht-alles-ist-lekker-in-den-niederlanden">lekker</a> <strong><em>in het zonnetje</em></strong> (in der Sonne) sitzen, <strong><em>ein <a href="http://www.buurtaal.de/blog/klangwirrwarr-eu-und-oe">koekje</a></em></strong> (ein Kekschen).</p>
<h2>Lekker weertje</h2>
<p>Man kann sogar bedenkenlos <em><strong>een koffietje</strong></em> oder <em> <strong>een bakkie doen</strong></em> und anschließend <strong><em>een <a href="http://www.buurtaal.de/blog/friet-speciaal-und-patat-sate-niederlaendische-pommes">frietje</a> halen</em></strong>.  Dazu trinkt man gern <strong>een <em>colaatje </em></strong>(eine Cola). Und ein beliebter Spruch um ein Gespräch zu eröffnen lautet <strong><em>lekker weertje hè?</em></strong> (ein tolles Wetterchen, oder?).</p>
<p>Mittagsschlaf-Fans <strong><em>doen een dutje</em></strong> oder <em><strong>een slaapje</strong></em> &#8211; Wörter, die im Deutschen ihre Entsprechung in <em>Schläfchen</em> oder <em>Nickerchen</em> finden. Und während die Eltern <strong><em>een ommetje maken</em></strong> (einen kleinen Spaziergang machen) spielen die Kinder <em><strong>verstoppertje</strong></em> (Versteck).</p>
<h2>Understatement, Ironie</h2>
<p>Das Diminutiv kommt auch als Euphemismus und Understatement zum Einsatz oder um Geringschätzung auszudrücken. So wird der Ausdruck <strong><em>een spuitje geven </em></strong>häufig als Synonym für <em>einschläfern</em> benutzt (<em>het zieke dier een spuitje geven</em> &#8211; das kranke Tier einschläfern). Wenn man jemanden <strong><em>koeltjes</em></strong> (von <em>koel</em> &#8211; kühl)  empfängt, heißt man diese Person  nicht gerade herzlich willkommen.</p>
<p>Gebildet wird die niederländische Verkleinerungsform mit Hilfe der Endungen <em>-je, -tje, -pje, -kje </em>und <em>-etje</em>. Die Form mit <em>-je</em> kommt am Häufigsten vor.</p>
<table border="0" cellspacing="4" cellpadding="8">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 100px;">huis</td>
<td style="width: 250px;">huisje</td>
<td style="width: 150px;">Haus</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 100px;">lepel</td>
<td style="width: 300px;">lepeltje</td>
<td style="width: 150px;">Löffel</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 100px;">boom</td>
<td style="width: 300px;">boompje</td>
<td style="width: 150px;">Baum</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 100px;">woning</td>
<td style="width: 300px;">woninkje (ohne &#8220;g&#8221;!)</td>
<td style="width: 150px;">Wohnung</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 100px;">tekening</td>
<td style="width: 300px;">tekeningetje</td>
<td style="width: 150px;">Zeichnung</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 100px;">jongen</td>
<td style="width: 300px;">jongetje (ohne &#8220;n&#8221;!)</td>
<td style="width: 150px;">Junge</td>
</tr>
<tr>
<td style="height: 25px;"></td>
<td style="height: 25px;"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Tussendoortje</h2>
<p>In ihrem Verkleinerungsdrang beschränken sich die Niederländer übigens nicht auf Substantive. Sie machen keinen Halt vor Verben, Adverbien, Adjektiven (siehe das obige Beispiel mit <em>koeltjes</em>), Zählwörtern (<em><strong>met z&#8217;n tweetjes</strong></em> &#8211; zu zweit) und sogar Präpositionen. Das führt zu schönen Wortschöpfungen wie <strong><em>tussendoortje</em></strong> (&#8220;Zwischendurch-chen&#8221;): ein kleiner Snack für zwischendurch oder <em><strong>twaalfuurtje</strong></em> (&#8220;Zwölf-Ührchen&#8221;): eine leichte Brotmahlzeit um die Mittagszeit.</p>
<p>Sehr gelungen finde ich auch <em><strong>mobieltje</strong></em> (&#8220;Mobilchen&#8221;), das sich neben <em><strong>mobiel </strong></em> als eine gängige Bezeichnung für Mobiltelefone durchgesetzt hat. Manchmal taucht in diesem Zusammenhang auch <em><strong>nulzesje</strong></em> (&#8220;Null-Sechs-chen&#8221;) auf. Das Wort verweist auf die Vorwahl 06- mit der alle niederländischen Handynummern anfangen.</p>
<p>Diesen Spaß am Diminutiv kenne ich in Deutschland eigentlich nur von den Schwaben, die sich in dieser Hinsicht wahrlich nicht vor den Niederländern zu verstecken brauchen. Denn auch die <em>Häuslebauer</em> trinken gern mal zwischendurch ein <em>Tässle</em> Kaffee und essen dazu ein <em>Brötle</em> (Keks) oder <em>Gutsle</em> (Keks oder Süßigkeit) ;-)</p>
<p>Wer noch ein schönes deutsches oder niederländisches Verkleinerungswort kennt &#8230; ich höre es gerne.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Friet Speciaal und Patat Saté &#8211; niederländische Pommes</title>
		<link>http://www.buurtaal.de/blog/friet-speciaal-und-patat-sate-niederlaendische-pommes</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 13:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lekker! (Essbares und Rezepte)]]></category>
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		<category><![CDATA[Pommes]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Niederländer und Belgier haben eine ausgeprägtere Pommeskultur als die Deutschen. Während die Kartoffelstäbchen in Deutschland eher eine Nebenrolle spielen, sind sie in den Niederlanden gern der Mittelpunkt einer Mahlzeit und werden oft von einer <em>Frikandel</em>, einer <em>Fleischkrokette </em> oder einem anderen fettdurchtränkten Snack flankiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em><strong>Friet </strong>heißen Pommes im südlichen und im östlichen Teil der Niederlande. In den restlichen Regionen spricht man von <strong>patat</strong>, in Belgien von <strong>frieten</strong>.</em></p>
<p>Die Niederländer und Belgier haben eine ausgeprägtere Pommeskultur als die Deutschen. Während die Kartoffelstäbchen in Deutschland eher eine Nebenrolle spielen, sind sie in den Niederlanden gern der Mittelpunkt einer Mahlzeit und werden oft von einer <a href="http://www.frikandel.org/fastfood/frikandel.html">Frikandel</a>, einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kroketten">Fleischkrokette</a> oder einem anderen fettdurchtränkten Snack flankiert.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/frietspeciaal.jpg" alt=niederländische "friet speciaal - Pommes mit Mayonnaise, Curryketchup und gehackten rohen Zwiebeln" /> </p>
<p><em>Friet </em>und Begleitsnacks kauft man in der <strong><em>Snackbar</em></strong>, oder <strong><em>cafetaria</em></strong>, bei uns zu Hause nannten wir diese Buden <strong><em>frituur</em></strong>. Das lag jedoch daran, dass wir fünf Jahre im <a href="http://www.buurtaal.de/blog/und-was-spricht-man-in-belgien">flämischen Teil von Belgien</a> gelebt haben, wo diese so heißen. Natürlich kann man die Pommes gleich dort verzehren. Allerdings ziehen die meisten Niederländer es vor, die Bestellung einpacken zu lassen, um sie in den eigenen vier Wänden zu genießen.</p>
<p><em>Friet </em>bestellt man eigentlich immer mit Soße &#8211; das zeigt sich schon an der Bezeichung für Pommes ohne alles: <strong><em>friet zonder</em></strong> (buchstäblich: Pommes &#8220;ohne&#8221;). Pommes mit Mayonnaise bezeichnet man kurzerhand als <em><strong>friet met</strong></em> (Pommes &#8220;mit&#8221;).</p>
<h2>Friet speciaal, friet saté und patatje oorlog</h2>
<p>Besonders beliebt ist in den Niederlanden <strong><em>friet speciaal</em></strong> (Pommes &#8220;Spezial&#8221;) &#8211; Pommes frites mit Mayo, Curryketchup und &#8211; ganz wichtig &#8211; gehackten rohen Zwiebeln.</p>
<p>Mein persönlicher Favorit ist jedoch <strong><em>friet saté</em></strong>, manchmal auch <strong><em>friet pindasaus</em></strong> genannt. Hier werden die Fritten mit heißer Erdnusssoße übergossen, einer Leckerei aus der in den Niederlanden weit verbreiteten indonesischen Küche.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/friet.jpg" alt=niederländische Pommes" /><br />
<blockquote><strong>Friet speciaal</strong> und <strong>friet saté</strong>, im Vordergrund eine Fleischkrokette</a> </p></blockquote>
<p>Kombiniert man <em>friet speciaal</em> und <em>friet saté</em>, wird daraus <strong><em>friet oorlog</em></strong> (Pommes &#8220;Krieg&#8221;). Die genauen Zutaten variieren von Region zu Region. Mayonnaise, Erdnusssoße und gehackte Zwiebeln sind feste Bestandteile dieser farbenfrohen Mischung mit dem bildhaften Namen; Currysoße und Ketchup kommen optional hinzu.</p>
<p>Wie so viele niederländische Wörter wird auch <em>friet</em> gerne im Diminutiv benutzt, sodass daraus dann <em>frietje</em> wird. Auf die Größe der Portion hat das jedoch keinerlei Auswirkung. Auch mit großem Hunger kann man also getrost<strong> <em>een frietje met</em></strong> oder <em><strong>een patatje pinda</strong></em></strong> bestellen, ohne befürchen zu müssen, nicht satt zu werden.</p>
<p>Zu meiner Begeisterung steht <em>Friet speciaal</em> hier in Hannover auf der Speisekarte der nordstädter Kneipe <a href="http://www.wasnun.com">Was Nun?</a>. Dass mein Leibgericht dort mit Zwiebelringen, statt &#8211; wie es sich gehört &#8211; mit  gehackten Zwiebeln serviert wird, verzeihe ich den Köchen gerne.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Oliebollen und Appelflappen</title>
		<link>http://www.buurtaal.de/blog/oliebollen-und-appelflappen</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 18:31:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<em><strong>Gelukkig Nieuwjaar!</strong></em> Das wünscht man sich in den Niederlanden wenn ein neues Jahr angebrochen ist. Ebenso wie in Deutschland feiert man den Jahreswechsel im Nachbarland meistens im Familien- oder Freundeskreis. Um Mitternacht stößt man miteinander an und wünscht sich gegenseitig ein gesundes und glückliches neues Jahr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em><strong>Gelukkig Nieuwjaar!</strong></em> Das wünscht man sich in den Niederlanden wenn ein neues Jahr angebrochen ist. Ebenso wie in Deutschland feiert man den Jahreswechsel im Nachbarland meistens im Familien- oder Freundeskreis. Um Mitternacht stößt man miteinander an und wünscht sich gegenseitig ein gesundes und glückliches neues Jahr.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/oudjaar.gif" alt="Oudjaar" /></p>
<p>Anstelle von<em> einen guten Rutsch</em> &#8211; dem Spruch, den man in Deutschland benutzt um sich einen geschmeidigen Übergang ins neue Jahr zu wünschen &#8211; sagt man im Niederländischen &#8211; einer sonst recht bildlichen Sprache &#8211; einfach <em><strong>prettige jaarwisseling </strong></em>(einen angenehmen Jahreswechsel).</p>
<h2>Oudjaar &#8211; Abschied vom alten Jahr</h2>
<p>Auch die Niederländer lassen es zu Silvester (<em><strong>Oudjaar</strong></em> &#8211; altes Jahr) gerne knallen. An diesem Jahreswechsel wurden schätzungsweise 65 Millionen Euro in die Luft gejagt, umgerechnet also mehr als vier Euro pro Kopf.</p>
<p>Eine typische <em>Oudjaars</em>-Leckerei sind <em><strong>oliebollen</strong></em> und <strong><em>appelbeignets</em></strong> (manchmal auch <em><strong>appelflappen</strong></em> genannt). Dieses Gebäck aus Mehl, Eiern, Hefe und Milch wird in heißem Fett frittiert und ähnelt den deutschen Krapfen. Es wird außerhalb der Silvesterzeit auch auf Jahrmärkten verkauft.</p>
<p>Während <em>oliebollen</em> mehr oder weniger runde Teigbällchen sind und häufig Rosinen oder Korinthen enthalten, handelt es sich bei <em>appelbeignets</em> um in Teig ausgebackene Apfelscheiben. Beide Gebäcksorten werden vorzugsweise mit Puderzucker bestreut und können sowohl warm als auch kalt gegessen werden.</p>
<h2>Selbstgebackene oliebollen</h2>
<p>Während in den letzten Dezembertagen fast jeder Bäcker und Supermarkt in den Niederlanden oliebollen und appelbeignets in rauhen Mengen verkauft, lässt sich das Silvestergebäck mit wenig Aufwand auch selbst herstellen. Eine Warnung ist hier jedoch angebracht: Der Frittierduft bleibt locker drei Tage in der Küche hängen ;-)</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/oliebollen.jpg" alt="oliebollen" /></p>
<h3>Zutaten (für etwa 15 Stück):</h3>
<ul>
<li>100 g Rosinen oder Korinthen (oder eine Mischung davon)</li>
<li> 300 ml Milch</li>
<li> 300 g Mehl</li>
<li> 7 g Salz</li>
<li> 15 g frische Hefe (oder 7 g Trockenhefe)</li>
<li> 1/2 Ei</li>
<li> nach Geschmack 1 Apfel, in kleine Stücke geschnitten</li>
<li> (Sonnenblumen-)Öl zum Frittieren</li>
</ul>
<h3>Zubereitung:</h3>
<p>Die Milch in einem Topf erwärmen bis sie lauwarm ist. Die Hälfte der Milch mit der Hefe mischen und etwa zehn Minuten ruhen lassen. Dann die restliche Milch mit dem Ei unterrühren. Mehl und Salz vermischen, in die Mitte eine Mulde machen, da hinein die Hefe-Ei-Milch gießen. Alles zu einem glatten, nicht zu dünnen Teig rühren. Rosinen/Korinthen und Apfelstücke hinzugeben und den Teig etwa eine Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.</p>
<p>Einen Topf oder eine Fritteuse zirka zur Häfte mit Öl füllen und dieses auf 175 bis 180 Grad (nicht wärmer) erhitzen. Mit zwei Esslöffeln aus dem Teig Bällchen in der Größe einer Kleinkinderfaust formen, in das heiße Fett gleiten lassen und etwa 5 Minuten ausbacken (die Oliebollen zwischenzeitlich einmal wenden, falls sie das nicht ohnehin von alleine tun).</p>
<p>Oliebollen aus dem Fett nehmen und auf Küchenpapier gut abtropfen lassen. Mit Puderzucker oder Zimt-Zucker bestreuen. <em>Eet smakelijk!</em></p>
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		</item>
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		<title>Vla &#8211; die niederländische Nationalnachspeise</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 18:25:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lekker! (Essbares und Rezepte)]]></category>
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		<category><![CDATA[holländischer vla]]></category>
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		<category><![CDATA[nachspeise]]></category>
		<category><![CDATA[nationalgericht]]></category>
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		<description><![CDATA[Fast alle Deutsche die ich kenne und die schon mal in den Niederlanden waren mögen <strong><em>vla</em></strong>. Diese typisch niederländische Süßspeise (nicht zu verwechseln mit dem spanischen <a href="http://www.tapas.de/baseportal/rezept_spanien&#38;Id==30&#38;Flan%20Caramel">Flan</a>) ist Pudding ähnlich - aber sämig und nicht fest - und kommt in vielen Geschmacksrichtungen daher. Am beliebtesten dürften die traditionellen Sorten Vanille und Schokolade sein. Für Niederländer ist <em>vla</em> ein Alltagsprodukt, so wie Brot und Milch. Er wird  in vielen Haushalten fast  täglich als Nachspeise nach dem warmen Abendessen verzehrt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Fast alle Deutsche die ich kenne und die schon mal in den Niederlanden waren mögen <strong><em>vla</em></strong>. Diese typisch niederländische Süßspeise (nicht zu verwechseln mit dem spanischen <a href="http://www.tapas.de/baseportal/rezept_spanien&amp;Id==30&amp;Flan%20Caramel">Flan</a>) ist Pudding ähnlich &#8211; aber sämig und nicht fest &#8211; und kommt in vielen Geschmacksrichtungen daher. Am beliebtesten dürften die traditionellen Sorten Vanille und Schokolade sein. Für Niederländer ist <em>vla</em> ein Alltagsprodukt, so wie Brot und Milch. Er wird  in vielen Haushalten fast  täglich als Nachspeise nach dem warmen Abendessen verzehrt.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/vla.jpg" alt="vla" /></p>
<p>Vla in Deutschland zu bekommen ist nicht einfach, wenn man nicht in Grenznähe wohnt. Zwar gibt es seit ein paar Jahren bei einigen Supermarktketten den so genannten <a href="http://www.zuivelhoeve.nl/content.php?cid=100,de">Bauernvla</a> im Eimer vom Hersteller &#8220;De Zuivelhoeve&#8221;, aber dieser schmeckt überhaupt nicht so wie das beliebte Original aus dem Tetrapak. Er ist viel mächtiger und die Konsistenz ist dicker, wie auch die ganz dem vla gewidmete deutsche Site Provla in ihrem Test <a href="http://www.provla.de/vlatest.htm"> feststellt</a>.  Kurzum: Nicht der vla, mit dem ich aufgewachsen bin.</p>
<p>Wie ich gehört habe bietet aber inzwischen auch Aldi einen vla an. Diesen habe ich selbst noch nicht probiert, er scheint jedoch <a href="http://garv.in/serendipity/archives/1006-Danke,-Aldi-Vla!.html ">gar nicht so schlecht zu schmecken</a>. Die großen niederländischen Hersteller <a href="http://www.campina.nl/onze-producten/vla.aspx">Campina</a> und <a href="http://www.frieschevlag.nl/#/assortiment/categorie/vla/">Friesche Vlag</a> trauen sich leider nach wie vor nicht auf den deutschen Markt. Angeblich fehle die Nachfrage.  Ich kann es mir nicht vorstellen.</p>
<h2>Artenvielfalt</h2>
<p>Neben Vanille- und Schokoladenvla sind auch <strong><em>hopjesvla</em></strong> (mit Karamell-/Kaffeegeschmack) und <em><strong>blanke vla</strong></em> (etwas neutraler als Vanille) sehr beliebt. Es gibt jedoch noch mindestens ein Dutzend andere Sorten, oft jahreszeitlich angehaucht, im Herbst zum Beispiel Birne mit Zimt, im Sommer Erdbeer oder Pfirsich. Populär ist auch<strong> <em>dubbelvla</em></strong>: Vanille und Schokolade zusammen in einer Verpackung, wobei die beiden Sorten vla beim Ausschenken getrennt bleiben.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/vla_bunt.jpg" alt="Vlaviefalt" /></p>
<p>Wer jetzt Appetit bekommen hat, den unter Umständen weiten Weg in die Niederlande scheut und auch keine Lust hat, &#8220;nach &#8216;n Aldi hin&#8221; zu gehen, findet hier ein Rezept für original-holländischen <strong>vanillevla</strong><em>. </em>Schmeckt zwar nicht so herrlich künstlich wie die Tetrapak-Variante, ist aber mindestens genauso lecker ☺</p>
<p>Mögt Ihr vla? Welche Sorte findet Ihr am besten?</p>
<h2>Vanillevla selbstgemacht</h2>
<h3>Zutaten:</h3>
<ul>
<li>3 Eier</li>
<li> 1 Liter Milch (laktosefrei geht auch. Nach Geschmack 200 ml der Milch durch Sahne ersetzen)</li>
<li> 50 g Zucker</li>
<li> 25 g Speisestärke</li>
<li> 1 Vanilleschote</li>
</ul>
<h3>Zubereitung:</h3>
<p>Die Milch mit der aufgeschnittenen Vanilleschote in einem Topf zum Kochen bringen und dann eine Viertelstunde ziehen lassen. Die Stärke mit etwas kalter Milch verrühren. Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren. Dann die Stärke zu der Ei-Zucker-Mischung geben.</p>
<p>Die Vanilleschote aus dem Topf nehmen. Einen Teil der heißen Milch in die Ei-Mischung geben, gut durchrühren und anschließend die Ei-Mischung unter ständigem Rühren unter die restliche Milch geben. Alles nochmals aufkochen lassen, nach etwa einer Minute (wenn es anfängt zu binden) den Topf vom Herd nehmen, noch etwas weiterrühren.</p>
<p>Jetzt den vla abkühlen lassen. Das geht zum Beispiel, indem man den Topf in ein kaltes Wasserbad stellt. Den vla alle paar Minuten durchrühren &#8211; zumindest bis er nicht mehr dampft &#8211; sonst bildet sich eine Haut. Der vla kann noch warm gegessen werden, traditionell isst man ihn jedoch kalt.</p>
<p>Eet smakelijk!</p>
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		<title>Süße Sinterklaas-Traditionen</title>
		<link>http://www.buurtaal.de/blog/suesse-sinterklaas-traditionen</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 11:45:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lekker! (Essbares und Rezepte)]]></category>
		<category><![CDATA[Typisch niederländisch]]></category>
		<category><![CDATA[banketletter]]></category>
		<category><![CDATA[borstplaat]]></category>
		<category><![CDATA[chocoladeletter]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus]]></category>
		<category><![CDATA[pepernoten]]></category>
		<category><![CDATA[Sinterklaas]]></category>
		<category><![CDATA[spekulatius]]></category>

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		<description><![CDATA[Toll an der Sinterklaas-Zeit fand ich immer schon die vielen Süßigkeiten, die traditionell dazugehören. In erster Linie sind da die chocoladeletters, Buchstaben aus Schokolade, von denen jedes Jahr mehr als 20 Millionen Stück verkauft werden. Aber auch pepernoten (Pfeffernüsse), taaitaai (eine Art Lebkuchen), marsepein (Marzipan) und (gefüllte) speculaas (Spekulatius) sind beliebt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Toll an der <a href="http://www.buurtaal.de/blog/sinterklaas-1">Sinterklaas</a>-Zeit fand ich immer schon die vielen Süßigkeiten, die traditionell dazugehören. In erster Linie sind da die <strong><em>chocoladeletters</em></strong>, Buchstaben aus Schokolade, von denen jedes Jahr mehr als 20 Millionen Stück verkauft werden. Aber auch <strong><em>pepernoten</em></strong> (Pfeffernüsse), <strong><em>taaitaai</em></strong> (eine Art Lebkuchen), <strong><em>marsepein</em></strong> (Marzipan) und (gefüllte) <strong><em>speculaas</em></strong> (Spekulatius) sind beliebt.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/chocoladeletters.jpg" alt="een heleboel chocoladeletters" /></p>
<p>Chocoladeletters sind bereits seit Ende des neunzehnten Jahrhunderts ein fester Bestandteil der Nikolaus-Tradition. Waren sie früher nur aus Milch- oder Zartbitterschokolade bekommt man sie längst auch in weißer Schokolade oder mit Haselnüssen und sogar mit Zuckerguss-Verzierungen.</p>
<p>Die Buchstaben-Tradition an sich ist noch älter: Lange bevor es sie aus Schokolade gab, machte man schon Buchstaben aus Brot- und später auch aus Keksteig. Beliebt sind heute noch die so genannten <em><strong>Banketletters</strong></em>. Sie werden aus Blätterteig gemacht und haben eine Füllung aus Marzipan.</p>
<p>Weil man den Anfangsbuchstaben seines Vornamens geschenkt bekommt, sind fast alle 26 Buchstaben des niederländischen Alphabets als chocoladeletter erhältlich. Am populärsten sind aber das M und das S. Nicht nur weil viele Leute einen Namen haben, der mit einem dieser Buchstaben beginnt, sondern auch weil sie so schön groß sind.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/chocoladeletter.jpg" alt="chocoladeletter A" /></p>
<p>Als Kind freute ich mich immer über mein “A” und bedauerte die <strong>J</strong>ans, die <strong>L</strong>auras und vor allem die <strong>I</strong>vos, die in meinen Augen mit ihren Buchstaben deutlich den kürzeren gezogen hatten. Ein A oder ein M macht nun mal optisch viel mehr her als ein mageres I, auch wenn die Hersteller uns immer wieder versichern, dass jeder Buchstabe das gleiche Gewicht hat.</p>
<p>Eine <a href="http://www.youtube.com/watch?v=fniNfkJukWY">Aktion</a> von <a href="http://www.oxfamnovib.nl/">Oxfam/Novib</a> dieses Jahr machte übrigens auf die Tatsache aufmerksam, dass aktuell 85 Prozent der verkauften chocoladeletters nicht aus <a href="http://www.transfair.org/produkte/kakao.html">fairem Handel</a> stammen. Mit Erfolg: Einige der größeren Fabrikanten geloben für die Zukunft Besserung.</p>
<h2>Speculaas und Pepernoten</h2>
<p>Der niederländische Spekulatius ist dunkler als sein deutsches Pendant und ist &#8211; im Gegensatz zu den anderen Sinterklaas-Spezialitäten &#8211; das ganze Jahr hindurch zu haben. Typisch für die Nikolaus-Zeit sind jedoch die dickere Variante <strong><em>speculaasbrokken</em></strong> oder auch <strong><em>gevulde speculaas</em></strong> mit einer Füllung aus grobem Marzipan.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/gevulde_speculaas.jpg" alt="gevulde speculaas en oudhollandse pepernoten" /></p>
<p><strong><em>Pepernoten</em> </strong>(Pfeffernüsse) werden aus Roggenmehl gemacht und bekommen ihren charakteristischen Geschmack durch die Beigabe von Anis. Inzwischen sind sie jedoch fast vollständig von den so genannten <strong><em>kruidnootjes</em></strong> verdrängt worden. Diese sind aus Weizenmehl mit Spekulatiusgewürz (<em>speculaaskruiden</em>) und sind viel knuspriger als die eher zähen pepernoten, die ich selbst jedoch viel lieber mag.</p>
<p>Mit den pepernoten verwandt ist <strong><em>taaitaai</em> </strong>(buchstäblich: zäh-zäh), das ebenfalls Roggenmehl als Basis hat und als eine Art Keks daherkommt, meistens in Form von Sinterklaas oder seinem Helfer Zwarte Piet.</p>
<p>Ein paar traditionelle <a href="http://osterreich.nlbotschaft.org/die_niederlande/feiertage_und/das_nikolausfest/sinterklaas-rezepte"><span>Sinterklaas-Rezepte</span></a> sind auf der Website der niederländischen Botschaft in Wien zu finden. Wer niederländisch lesen kann wird auch bei <a href="http://www.wereldsint.nl/volw/recepten/index.html">De Wereldsint</a> fündig. Mein persönlicher Favorit: <em><strong>borstplaat</strong></em> &#8211; Fondant-Plättchen mit Vanille-, Kaffee- oder Schokoladengeschmack.</p>
<p>Hmmm, rieche ich dort frisch gebackenen Spekulatius &#8230;?</p>
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		<title>Sinterklaas &#8211; der niederländische Nikolaus</title>
		<link>http://www.buurtaal.de/blog/sinterklaas-1</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 14:08:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Typisch niederländisch]]></category>
		<category><![CDATA[fest]]></category>
		<category><![CDATA[niederländisch]]></category>
		<category><![CDATA[Sinterklaas]]></category>
		<category><![CDATA[zwarte piet]]></category>

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		<description><![CDATA[Spätestens ab Mitte November sind die Niederlande in <strong>Sinterklaas</strong>-Stimmung. Das Traditionsfest hält sich erstaunlich gut in der modernen Zeit. Nicht nur Kinder sind vom heiligen St. Nikolaus begeistert, auch Erwachsene feiern Sinterklaas.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Heute, drei Wochen vor dem eigentlichen Fest, kommt er &#8211; wie jedes Jahr Mitte November &#8211; mit seinem Dampfschiff (<em>stoomboot</em>) voller Geschenke <a href="http://www.sintstadschiedam.nl/intocht.php">in den Niederlanden an</a>. Spätestens ab diesem Tag sind die Niederlande in <strong>Sinterklaas</strong>-Stimmung.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog//wp-content/themes/thesis/custom/images/sinterklaas.gif" alt="Sinterklaas" class="imgright" /></p>
<p>Die Sinterklaas-Feier ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sinterklaas">eine alte Tradition</a>, die sich erstaunlich gut hält in der modernen Zeit. Im Mittelpunkt des Geschehens steht eine Gestalt, die zurückgeht auf den griechischen Bisschof Nikolaus von Myra aus dem vierten Jahrhundert, Schutzpatron der Kaufleute, der Seefahrer und der Kinder.</p>
<h2>Sinterklaas und Zwarte Piet</h2>
<p>Sinterklaas reitet &#8211; so weiß es jedes niederländische Kind &#8211; auf einem Schimmel bei Dunkelheit über die Häuserdächer und bringt Geschenke und Süßigkeiten. Ihm wird dabei zur Seite gestanden durch die so genannten <em>Zwarte Pieten</em>. Diese schwarzen Helfer in bunter Kleidung klettern durch die Schornsteine und liefern die Päckchen ab, zumindest bei den Kindern, die “artig” gewesen sind ;-)</p>
<p>Der heilige Sankt Nikolaus führt nämlich genau Buch darüber, wer sich übers Jahr anständig benommen hat und wer nicht. Jedes Jahr wieder macht er sich in der dunklen Jahreszeit  mit seiner Gefolgschaft aus Zwarten Pieten für die Reise von seiner Residenz in Spanien in die Niederlande und nach Belgien auf.</p>
<p>Von Mitte November an, nach der offiziellen Ankunft von Sinterklaas im Land, stellen die niederländischen Kinder abends regelmäßig einen Schuh in den Hausflur (früher an den Kamin, aber den gibt es heutzutage in den wenigsten Häusern). Oft steckt darin eine selbstgemachte Zeichnung für Sinterklaas oder auch eine Karotte für das Pferd.</p>
<p>Morgens, gleich nach dem Aufwachen, rennen sie erwartungsvoll zu ihren Schuhen um zu schauen, was Zwarte Piet ihnen hineingelegt hat. Meistens sind das Süßigkeiten, Nüsse oder Mandarinen.</p>
<h2>Vom Glauben abgefallen</h2>
<p>Fast jedes niederländische Kind bis sechs Jahre glaubt an Sinterklaas. Spätestens ab diesem Alter fangen die Zweifel an: Bereits “aufgeklärte” Klassenkameraden plaudern aus dem Nähkästchen, Eltern verplappern sich und irgenwann fällt es dann doch auf, dass man Sinterklaas an so vielen Orten begegnet und er dabei immer ein bisschen anders aussieht …</p>
<p>Ich weiß selbst noch gut wie enttäuscht ich war, als ich hinter den Schwindel kam. Bis dahin war ich nämlich fest entschlossen, bei Sinterklaas als Zwarte Piet anzuheuern. Nicht, wie man meinen könnte, wegen der vielen Süßigkeiten, mit denen ich mich dann jeden Tag vollstopfen könnte. Viel mehr reizte mich die ganze Akrobatik der Pieten, das Klettern, Springen und der Balanceakt auf dem Dach.</p>
<h2>Pakjesavond</h2>
<p>Sinterklaas ist schon lange kein reines Kinderfest mehr. Der Höhepunkt für Jung und Alt ist der <em>pakjesavond </em>(Päckchen- oder Geschenkeabend), der in den Niederlanden am 5. Dezember stattfindet, also genau genommen einen Tag vor dem eigentlichen Jahrestag am 6.12.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/sint_en_piet.jpg" alt="Sinterklaas und Zwarte Piet" class="imgright" /></p>
<p>Meist am frühend Abend, auf jeden Fall nach Anbruch der Dunkelheit, klopft es an der Haus- oder Wohnungstür. Ein spannender Moment: Die Kinder rennen schnell zur Tür, in der Hoffnung, noch einen Blick auf Sinterklaas und seine Helfer zu erhaschen. Das gelingt aber in den wenigsten Fällen. Zurückgelassen haben die Besucher jedoch einen großen Sack voller Geschenke, der unter Freudenschreien hereingeschleppt wird.</p>
<h2>Kreativität gefragt: Surprise und Sinterklaasgedicht</h2>
<p>In vielen niederländischen Haushalten, zumindest in denen ohne kleine Kinder, kommen die Geschenke als so genannte <em>surprises</em> (ausgesprochen wie im Französischen) daher. Dabei hat bereits einige Woche vorher das Los bestimmt, wer für wen ein Päckchen vorbereiten muss.</p>
<p>Bei der Surprise steht nicht das eigentliche Geschenk im Mittelpunkt (auch wenn es durchaus um etwas wirklich Schönes gehen kann) sondern die phantasievolle und hübsche Verpackung. Der Brauch lässt sich vielleicht noch am ehesten mit dem deutschen Wichteln vergleichen. Nicht nur in Familien hat die Surprise Tradition. Auch im Freundes- und Kollegenkreis sowie in der Schule ist sie sehr beliebt.</p>
<p>Zu der Surprise gehört auch ein spezielles <em>Sinterklaasgedicht</em>. Jeder Beschenkte muss es, bevor es ans Auspacken geht, laut und deutlich vorlesen. In diesen Episteln wird der Adressat nicht selten wegen weniger vorteilhaften Eigenschaften oder Gewohnheiten (Unordentlichkeit, Vergesslichkeit …) auf die Schippe genommen.</p>
<p>Auch wenn manche Gelegenheitsdichter ganze Abende mit der Schöpfung solcher Sinterklaasgedichte verbringen (ich erinnere mich gut an hektische Tage kurz vor Sinterklaas, an denen sowohl die selbstgebastelte Surprise als auch das zugehörige Gedicht fertig werden musste), folgen die meisten Sinterklaasgedichte einem ziemlich einfachen Reimschema, in dem der Endreim eine wichtige Rolle spielt:</p>
<p><em>Sinterklaas zat diep te denken<br />
Wat hij Alex toch zou schenken…</em></p>
<p>Wer mal keine poetische Inspiration hat, kann inzwischen etliche <a href="http://sinterklaas.robinu.nl/gedichten-generator.php">Sinterklaasgedichte-Generatoren</a> im Internet bemühen. Praktisch, wenn es mal schnell gehen muss, aber sowohl Qualität als auch Originalität lassen &#8211; nicht verwunderlich &#8211; viel zu wünschen übrig. Nützlicher finde ich da die <a href="http://www.rijmwoordenboek.net/">diversen</a> <a href="http://www.rijmwoordenboek.net/">Reimwörterbucher.</a></p>
<p>Seitdem ich in Deutschland lebe ist Sinterklaas für mich ein bisschen von der Bildfläche verschwunden. Aber manchmal bin ich Anfang Dezember in den Niederlanden und besuche dort Familie und Freunde. Und dann lasse ich mich sofort von der fröhlichen Stimmung und der Vorfreude anstecken.</p>
<p>Fortsetzung folgt&#8230;</p>
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		<title>Rezept: Andijviestamppot (Endivien-&#8221;Stampftopf&#8221;)</title>
		<link>http://www.buurtaal.de/blog/andijviestamppot</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 20:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
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		<category><![CDATA[stamppot]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein typisch niederländisches Gericht für dunkle Herbst- und Wintertage ist andijviestamppot: gestampfte Kartoffeln mit in Streifen geschnittenem und untergerührtem Endiviensalat. Es wird gerne mit Speck und rookworst gegessen. Wer es lieber vegetarisch mag - so wie ich - kann bei den weiteren Zutaten aber seiner Kreativität freien Lauf lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Wenn die Tage kürzer werden und das Wetter trüber, isst man in den Niederlanden gerne <em>stamppot</em> (“Stampftopf”), ein Gericht aus gestampften Kartoffeln und untergemischem Gemüse. Beliebt sind vor allem <strong>hutspot</strong>, ein stamppot mit Möhren (3 Teile Kartoffeln, 2 Teile Karotten und 1 Teil Zwiebeln) und <strong>boerenkoolstamppot</strong>, wobei die Kartoffeln mit Grünkohl gemischt werden.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/andijvie.jpg" alt="Endiviensalat" /></p>
<p>Im Prinzip eignen sich viele Gemüsesorten für stamppot, zum Beispiel Lauch, Brokkoli, Spinat, Spitzkohl oder auch rote Beete. Mein Favorit ist jedoch <strong>andijviestamppot</strong>: Kartoffelbrei mit in Streifen geschnittenem Endiviensalat. Während man Endiviensalat in den Niederlanden problemlos in jedem Gemüseladen oder Supermarkt bekommt, ist das nach meiner Erfahrung in Deutschland nicht so einfach. Der gut sortierte Gemüsehandel sollte ihn jedoch im Herbst und Winter im Sortiment haben.</p>
<p>Andijviestamppot &#8211; wie auch die anderen Stamppot-Variationen &#8211; wird gerne mit Speckwürfeln und <em>rookworst</em> (einer Art geräucherter Schinkenwurst) gegessen. Wer es lieber vegetarisch mag (so wie ich), kann bei den weiteren Zutaten aber seiner Kreativität freien Lauf lassen. Sehr gut schmeckt zum Beispiel, wenn man gewürfelten alten Gouda unterrührt.</p>
<p>Hier mein Rezept für andijviestamppot mit Pinienkernen und getrockneten Tomaten.<br />
<em>Tipp: Wer Endivie zu bitter findet kann stattdessen auch Eisbergsalat nehmen.</em></p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/andijviestamppot.jpg" alt="Andijviestamppot" /></p>
<h2>Zutaten für 2 Personen:</h2>
<p>•	800 g Kartoffeln<br />
•	1 kleiner Kopf Endiviensalat<br />
•	1 Handvoll getrocknete Tomaten, Olivenöl<br />
•	1 Handvoll Pinienkerne<br />
•	etwas Milch<br />
•	Salz, Pfeffer, frisch gemahlener Muskat</p>
<h2>Zubereitung:</h2>
<p>Tomaten in Olivenöl einlegen und ca. ½ Stunde ziehen lassen (oder fertig eingelegte nehmen).  Kartoffeln schälen und in Salzwasser gar kochen. Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne anrösten; zur Seite stellen.</p>
<p>Endiviensalat waschen und in kleine Stücke schneiden, nach Geschmack (kurz!) in etwas Butter andünsten. Kartoffeln mit Milch und Butter stampfen, mit den Gewürzen abschmecken. Den Endiviensalat unter den Kartoffelbrei mischen (das Volumen des Salates reduziert sich dabei stark).</p>
<p>Die Tomaten in kleine Stücke schneiden und zusammen mit den Pinienkernen kurz vor dem Servieren über die Teller streuen. Nach Geschmack (sehr zu empfehlen!) ein paar Butterflocken oben drauf tun.</p>
<p><em>Eet smakelijk!</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
	</channel>
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